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Landtagsabgeordnete der Grünen besuchen Zwischenlager Ahaus

1. April 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Landtagsabgeordnete der Partei Bündnis 90/Die Grünen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen haben das Zwischenlager Ahaus besucht. Die BGZ informierte sie dort über die geplante Aufbewahrung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor München II (FRM II).

Neben den Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger, Claudia Köhler, Dr. Markus Büchler (Bayern) und Wiebke Brems (NRW) begrüßte die BGZ auch Vertreter*innen des Kreisverbands Borken der Grünen sowie der Bürgerinitiative Ahaus.

„Mit der Einlagerung der Brennelemente aus dem FRM II im Zwischenlager Ahaus kommen wir unseren vertraglichen Verpflichtungen nach“, sagte Dr. Matthias Heck, BGZ-Bereichsleiter Genehmigungen und Geschäftsführer der Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH
. Die Aufbewahrung von Brennelementen aus deutschen Forschungsreaktoren im Zwischenlager Ahaus sei das Ergebnis langjährig bestehender Vereinbarungen: So habe die Stadt Ahaus 1993 der Aufbewahrung zugestimmt. Auf dieser Basis habe die damalige Betreiberin des Zwischenlagers Ahaus im Jahr 2000 Verträge mit den Betreibern der deutschen Forschungsreaktoren geschlossen.

Die BGZ wird sicherstellen, dass während der Zwischenlagerung der sicher in CASTOR-Behältern eingelagerten FRM II-Brennelemente alle Schutzziele eingehalten werden. Dazu zählen der sichere Einschluss der Brennelemente, die Abschirmung der Strahlung, die Abfuhr der Wärme sowie die dauerhafte Unterbindung einer nuklearen Kettenreaktion. Die Sicherheit bei Transport und Aufbewahrung wird insbesondere durch die CASTOR-Behälter gewährleistet, deren Dichtheit während der Zwischenlagerung permanent überwacht wird.

Im laufenden Genehmigungsverfahren hat die BGZ bereits umfassende Nachweise zur Sicherheit der Aufbewahrung eingereicht. „Wir haben außerdem Nachweise dazu vorgelegt, dass der Schutz gegen eine Entwendung der Brennelemente und sonstigen Zugriff durch Dritte von außen jederzeit gewährleistet ist“, so Heck.

Gemeinsam haben BGZ und FRM II eine Broschüre zum Entsorgungsweg der Forschungsreaktor-Brennelemente veröffentlicht. Darin informieren sie unter anderem über die Verwendung der Brennelemente im FRM II, ihren Transport nach Ahaus sowie deren spätere Endlagerung. Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen.

Hintergrund: Der FRM II, der in Garching bei München durch die Technische Universität (TU) München betrieben wird, erzeugt Neutronen für die Grundlagenforschung und für Anwendungsfelder in der Medizin sowie der industriellen Entwicklung. Die TU München hat eine vertragliche Option zur Aufbewahrung von bis zu 21 CASTOR-Behältern der Bauart MTR3 im Zwischenlager Ahaus. Sie sollen in den nächsten Jahren in mehreren LKW-Transporten angeliefert werden. Die erforderliche Genehmigung für den Transport ist durch ein von der TU München beauftragtes Logistikunternehmen beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragt. Ein Transport nach Ahaus kann erst erfolgen, wenn alle Voraussetzungen dafür erfüllt werden. Dazu zählen insbesondere die noch ausstehende Transportgenehmigung sowie die noch nicht beschiedene Aufbewahrungsgenehmigung nach dem Atomgesetz für das Zwischenlager Ahaus.

Das Zwischenlager Ahaus ist für die Aufbewahrung der Brennelemente aus den Forschungsreaktoren in Garching bei München, Berlin und Mainz vorgesehen. Seit 2005 lagern bereits 18 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Forschungsreaktor Dresden-Rossendorf im Zwischenlager Ahaus. Auf einer Projektwebsite informiert die BGZ über die Aufbewahrung von Forschungsreaktor-Brennelementen im Zwischenlager Ahaus: https://bgz.de/forschungsreaktoren/.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/04/PM-Besuch-Gruene-Landtagsabgeordnete-Zwischenlager-Ahaus_1-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-04-01 15:10:322025-04-25 09:57:57Landtagsabgeordnete der Grünen besuchen Zwischenlager Ahaus

Bundestagsabgeordneter Dr. Meister zu Besuch im Zwischenlager Biblis

1. April 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BIBLIS – MdB Dr. Michael Meister besuchte mit Vertreter*innen der örtlichen CDU den BGZ-Standort Biblis. Empfangen wurden sie von Dirk Jonas, dem Leiter des Zwischenlagers, sowie der Referentin für Standortkommunikation Dr. Genevieve Mulack. Bei seinem Besuch informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete unter anderem über die erfolgte Rückführung der radioaktiven Abfälle aus Sellafield sowie laufende Bauarbeiten am Standort.

Ende 2020 fand die Rückführung von sechs CASTOR-Behältern aus Großbritannien nach Biblis statt. „Ich habe mich vor Ort von der sicheren Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung im Zwischenlager Biblis überzeugt“, sagte MdB Dr. Meister bei der Besichtigung. „Auch die Arbeiten zum unabhängigen Betrieb der Zwischenlager kommen gut voran, die BGZ setzt ihren gesetzlichen Auftrag zuverlässig um“, so der Abgeordnete weiter.

In Biblis ist im Jahr 2015 eine zusätzliche Stahlbetonwand im Rahmen des Terrorschutzes errichtet worden. Aktuell finden Bauarbeiten hinsichtlich neuer Strom-, Wasser-und Brandschutzeinrichtungen statt. Diese Arbeiten schaffen die Voraussetzung für einen technisch und personell unabhängigen Betrieb vom benachbarten Kernkraftwerk. Sie sollen Ende 2023 abgeschlossen sein. Das Kernkraftwerk selbst befindet sich derzeit im Rückbau und ist seit 2019 brennelementfrei. Mit der Aufbewahrung aller Brennelemente aus dem Kernkraftwerk und der CASTOR-Behälter aus der Wiederaufarbeitung ist die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle in Biblis abgeschlossen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/03/Biblis_MdB_CDU_Fraktion_Vlnr_Grossmann_Dr.-Mulack_Breitkopf_MdB-Dr.-Meister_Jonas_Kronauer_WetzelcBGZ-e1648717656601.jpg 1512 1693 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-04-01 10:17:122025-04-25 09:58:20Bundestagsabgeordneter Dr. Meister zu Besuch im Zwischenlager Biblis

BGZ-Masterand als Jahrgangsbester ausgezeichnet

31. März 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AACHEN/AHAUS – Die Fachhochschule Aachen hat den 24-jährigen Philipp Ritz als Jahrgangsbesten seines Studiengangs mit der Ehrenplakette der FH ausgezeichnet. Seine Masterarbeit schrieb Ritz bei der BGZ am Standort Ahaus.

„Philipp Ritz hat im Zwischenlager Ahaus die Prozesse zur Einlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen untersucht und Maßnahmen zur Verbesserung entwickelt“, sagt Charlie Kenmoe Noumbi, der die Arbeit von Ritz am Standort betreute. Der Ingenieur Kenmoe Noumbi, der in Ahaus die Qualitätsüberwachung leitet, lobt die mit der Bestnote 1,0 bewertete Arbeit des ehemaligen Masterstudenten: „Entstanden ist ein gelungenes Konzept zur Prüfung von Abfallgebinden, das unsere Abläufe im Zwischenlager vereinfacht.“

Dass die Kooperation mit der FH Aachen nun erste Früchte trägt, freut auch Carsten Röttgen, Leiter des strategischen Personalwesens, der in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Hans-Jürgen Steinmetz für die BGZ das Vertiefungsfeld „Nuclear Waste Management“ aufgebaut hat: „Wir gratulieren Philipp Ritz herzlich und danken allen Mitarbeitenden bei der BGZ und der FH, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

Hintergrund: Philipp Ritz ist Absolvent des Masterstudiengangs Nuclear Applications, den die FH Aachen am Campus Jülich anbietet und der die Möglichkeit einer fachlichen Spezialisierung bietet. Auf Initiative der BGZ haben das Essener Unternehmen und die FH Aachen im vergangenen Jahr einen Kooperationsvertrag geschlossen, der ein praxisorientiertes Lehr- und Forschungsgebiet sowie das neue Vertiefungsfeld „Nuclear Waste Management“ begründet. Damit setzt die BGZ zusammen mit der FH auf Nachwuchsgewinnung und den Erhalt von Know-how im Bereich der nuklearen Entsorgung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/03/PM-BGZ-Masterand-Jahrgangsbester-scaled.jpg 1987 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-03-31 11:06:372025-04-25 09:58:45BGZ-Masterand als Jahrgangsbester ausgezeichnet

Nachrüstung des Zwischenlagers: Genehmigungsvoraussetzungen geschaffen

23. März 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat der BGZ den zuletzt noch ausstehenden erforderlichen Bescheid erteilt, der unter anderem für den Bau einer Schutzwand notwendig ist. Die BGZ kann nun das weitere Vergabeverfahren für die Baumaßnahmen einleiten. Einzelne Leistungen sind bereits ausgeschrieben und vergeben.

Der Bau der Schutzwand direkt um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen ist Teil des Gesamtprojekts zur Nachrüstung der Anlagensicherung des Zwischenlagers Gorleben, zu dem auch der Einbau von Kerosinsammelkanälen, der Umbau der Hauptzufahrt sowie der Neubau der Sicherungszentrale für den Werksschutz zählen. Der Neubau der Sicherungszentrale ist gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung für die Stilllegung und den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA).

Mit dem nun vorliegenden Bescheid des Landkreises Lüchow-Dannenberg als zuständiger Baubehörde sind alle genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für den Baustart erfüllt. Wie die BGZ zuletzt im Ausschuss Atomanlagen des Landkreises berichtet hatte, kann sie jetzt das weitere Vergabeverfahren für die Baumaßnahmen einleiten. Der Baubeginn wird dann voraussichtlich Ende 2022/ Anfang 2023 erfolgen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/03/BGZ_Gorleben_230322-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-03-23 10:57:212025-04-25 12:05:59Nachrüstung des Zwischenlagers: Genehmigungsvoraussetzungen geschaffen

Hochwasser-Studie auch auf Starkregen ausgelegt

17. März 2022/in Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Starkregen-Ereignisse erhöhen nicht die Überflutungsgefahr am geplanten Logistikzentrum (LoK) in Würgassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusätzliche Untersuchung, die das im Sommer 2021 vorgelegte Gutachten zum Thema Hochwasser ergänzt.

Nach dem katastrophalen Hochwasser in der Eifel und an der Ahr im Juli 2021 hatte die BGZ den renommierten Hydrologen Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen von der Universität Siegen um eine ergänzende Stellungnahme zu möglichen lokal auftretenden massiven Regenfällen im Bereich des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen gebeten. In dieser jetzt vorgelegten Stellungnahme bestätigt Jensen noch einmal die bereits in seiner Hochwasserstudie vom Sommer 2021 getroffene Aussage, dass lokal auftretende, massive Regenfälle bereits mit den Prognosen in der Studie abgedeckt sind und daher die vorgelegten Berechnungen etwa für ein 10.000-jährliches Hochwasser am Standort nicht nach oben angepasst werden müssen.

Hier geht es direkt zur Studie.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/03/BGZ_Wuergassen_3728_4862-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2022-03-17 11:00:552025-04-25 11:52:58Hochwasser-Studie auch auf Starkregen ausgelegt

Weitere Vermessungen für Logistikzentrum

14. März 2022/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Ab dem 16. März finden auf dem künftigen Standortgelände am ehemaligen Atomkraftwerk Würgassen Nachvermessungsarbeiten statt. Diese sollen voraussichtlich bis zum 25. März andauern.

Schwerpunkt der der Arbeiten sind dabei die Bahnübergänge des Anschlussgleises und der Bahndamm selber sowie Teile des ehemaligen Anlagensicherungsgrabens und der Einleitgraben des Kraftwerks zur Weser.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/video-Platzhalter-animation-3.jpg 1012 1800 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2022-03-14 08:29:552025-04-25 11:53:21Weitere Vermessungen für Logistikzentrum

SPD-Bundestagsabgeordnete besichtigen BGZ-Standort

10. März 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GEESTHACHT – Die Sprecherin für Klimaschutz und Energie der SPD-Bundestagsfraktion und örtliche Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer hat sich am Standort Krümmel einen Eindruck von der Arbeit der BGZ verschafft. Den Termin nahm sie gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen MdB Jakob Blankenburg, Berichterstatter für Atompolitik der SPD-Bundestagsfraktion, wahr.

Die Bundestagsabgeordneten informierten sich dabei über die bereits erfolgte Nachrüstung des Brennelemente-Zwischenlagers sowie über die weiteren Planungen für dessen Autarkie vom benachbarten Atomkraftwerk. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, und den Leiter des Zwischenlagers, Dr. Henning Knigge, stand eine Besichtigung des Brennelemente-Zwischenlagers auf dem Programm.

„Die sichere und zuverlässige Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle bis zu deren Endlagerung ist eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Atomausstiegs in Deutschland“, so Dr. Nina Scheer. „Ich habe heute einen sehr guten Eindruck von der umfangreichen und verantwortungsvollen Arbeit der BGZ am Standort Krümmel gewonnen. Mit Blick auf die Entwicklung des Zwischenlager-Standortes über die geltenden Genehmigungszeiten hinaus, gilt es auch die kommunalen Interessen frühzeitig einzubinden.“ MdB Jakob Blankenburg ergänzte: „Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung sein. Es gilt daher, den Endlagersuchprozess zu unterstützen und weiter voranzutreiben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/03/Kruemmel_SPD-Bundestagsabgeordnete-besichtigen-BGZ-Standort-scaled.jpg 2054 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-03-10 11:18:082025-04-25 11:54:06SPD-Bundestagsabgeordnete besichtigen BGZ-Standort

Neckarwestheim: Feuer und Flamme für den Dienst am Nächsten

4. März 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM – Die 32-jährige Lena Wieland ist in Bereichen tätig, die früher als vermeintliche Männerdomänen galten: Beruflich verantwortet sie den Strahlenschutz im Zwischenlager Neckarwestheim und ist stellvertretende Standortleiterin. Privat engagiert sie sich als Zugführerin und Fachberaterin für die Freiwilligen Feuerwehren in Stadt und Landkreis Heilbronn.

Noch immer gibt es Berufe oder Ehrenämter, in denen überwiegend Männer tätig sind. Ausnahmen bestätigen aber die Regel – und Lena Wieland ist solch eine Ausnahme. Die 32-Jährige hat Beruf und Hobby abseits von Rollenbildern gewählt und sich für ihre Interessen entschieden. „Mich begeistert es eben, Verantwortung für Menschen und Material zu übernehmen“, bringt es die studierte Strahlenschutzingenieurin auf den Punkt. „Außerdem ist es mir wichtig, einen direkten Dienst an der Gesellschaft zu leisten!“

Als Leiterin Überwachung der Zwischenlager Neckarwestheim und Obrigheim zählt sie zu den Frauen, die bei der bundeseigenen BGZ als Führungskraft Verantwortung übernehmen. „Wir messen und überwachen Dosiswerte, bewerten Gefahren, stellen Sicherheitskonzepte auf und kümmern uns um die Wartung und Instandhaltung der Strahlenschutzmessgeräte“, beschreibt Wieland einen Teil ihres Arbeitsalltags. Technikaffin sollte man also schon sein, um die Anforderungen des Strahlenschutzes abdecken zu können.

Dazu kommen die Aufgaben, die Lena Wieland als stellvertretende Standortleiterin übernimmt. „Ich unterstütze bei organisatorischen Aufgaben und sichere gemeinsam mit Standortleiter Thomas Taschke den laufenden Betrieb“, so Wieland. Und schließlich trägt sie auch als Brandschutzbeauftragte Verantwortung. „Hier kann ich mein Hobby mit meinem Beruf verbinden“, freut sich die gebürtige Schwäbin.

In Sachen Feuerwehr gesteht sie schnell: Ohne das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr wäre ihr Leben deutlich ärmer. „Die Feuerwehr ist meine Passion“, schwärmt Wieland. Gerne erinnert sie sich daran, wie sie vor über zwei Jahrzehnten zur Jugendfeuerwehr kam. Ihre Mutter hatte sie auf eine Nachwuchsaktion der Feuerwehr Heilbronn aufmerksam gemacht. Die damals Zwölfjährige nahm daran teil – und ist seitdem Feuer und Flamme für den Dienst am Nächsten.

Retten, löschen, bergen, schützen – so lauten die Aufgaben der Feuerwehren. Lena Wieland verbindet mit der Feuerwehr darüber hinaus aber auch menschliche Werte, vor allem Zusammenhalt. „Das gehört genauso mit dazu und wird schon in der Jugendfeuerwehr gefördert. Denn schließlich zählt bei einem Einsatz immer die Arbeit im Team.“

Seit ihrem Einstieg in der Jugendfeuerwehr ist Lena Wieland zahlreiche Dienstgrade aufgestiegen. Mittlerweile schätzt man sie im ganzen Kreis als Zugführerin und Fachberaterin Strahlenschutz für die Feuerwehren des Stadt- und Landkreises Heilbronn. Außerdem gibt sie sowohl als Leiterin der Jugendfeuerwehr als auch als Ausbilderin für die Freiwillige Feuerwehr ihr Wissen gern an den Nachwuchs weiter. Die Mädchen und Jungen können bei ihr viel lernen, schließlich gilt Wieland als sehr routiniert und erfahren. Und wenn sie nach Dienstschluss noch mit jemandem über Feuerwehrthemen fachsimpeln möchte, dann ruft sie am liebsten ihren Bruder Max an: Er ist nämlich seit vielen Jahren Mitglied der Berufsfeuerwehr Hamburg.

Zum Interview mit Lena Wieland

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/03/Lena-Wieland-vor-einem-leeren-Behaelter-des-Typs-TN-4-E-am-Standort-NeckarwestheimcBGZ_Christopher-Mick-scaled.jpg 2560 1920 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-03-04 13:57:352025-04-25 11:54:34Neckarwestheim: Feuer und Flamme für den Dienst am Nächsten

Neckarwestheim/Philippsburg: Ausfall der Raumluftüberwachung – keine sicherheitstechnische Relevanz

23. Februar 2022/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
In den Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Neckarwestheim und Philippsburg ist jeweils ein Messgerät zur Überwachung der Raumluft ausgefallen. Eine Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden. Die BGZ hat das Umweltministerium in Stuttgart informiert.

Die zentralen Störmeldeanlagen haben auf Grund eines Sensorausfalls die Abschaltung der Lüftungsanlagen in den Zwischenlagern ausgelöst. Zugleich wurde, wie vorgesehen, der Gebäudeabschluss hergestellt, so dass kein Luftaustausch mit der Umgebung stattgefunden hat. Da in den Zwischenlagern ausschließlich mit verpackten schwach- und mittelradioaktiven Stoffen umgegangen wird, gibt es in der Raumluft keine radioaktiven Stoffe, die an die Umgebung abgegeben werden könnten.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Umweltministerium Baden-Württemberg, über die Ereignisse (Kriterium Nr. N 2.1.1) informiert. Es handelt sich jeweils um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

In Philippsburg und Neckarwestheim sind die gleichen Systeme im Einsatz. Es ist nicht auszuschließen, dass es dort aufgrund der Gesamtkonzeption der Überwachungs- und Meldezentralen auch künftig zu Fehlmeldungen kommt, denen keine sicherheitstechnische Relevanz zu Grunde liegt. Die BGZ ist hierzu mit dem Hersteller im Gespräch und wird selbstverständlich weiterhin die Raumluft in den Zwischenlagern nach jeder Meldung der automatischen Meldeanlage überprüfen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/02/BGZ_Neckarwestheim_3738_161_2-Kopie-scaled.jpg 2333 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-02-23 16:58:022025-04-25 11:54:59Neckarwestheim/Philippsburg: Ausfall der Raumluftüberwachung – keine sicherheitstechnische Relevanz

Gorleben: Jakob Blankenburg besucht BGZ-Zwischenlager

23. Februar 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Der Berichterstatter für Atompolitik der SPD-Bundestagsfraktion, Jakob Blankenburg, besuchte am gestrigen Dienstag den BGZ-Standort Gorleben und machte sich einen Eindruck von der Arbeit der bundeseigenen Gesellschaft. Empfangen wurde er durch den Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, und den Geschäftsführer der Brennelementlager Gorleben GmbH (BLG), Dr. Klaus-Jürgen Brammer.

„Ich habe mir heute in Gorleben einen Eindruck von der verantwortungsvollen Aufgabe der Mitarbeiter*innen der BGZ gemacht. Zwischenlager dürfen aber keine Dauerlösung sein. Jetzt gilt es, den Endlagersuchprozess zu unterstützen und weiter voranzutreiben. Denn nur, wenn die Suche erfolgreich ist, kann das Zwischenlager in Gorleben, wie alle anderen Zwischenlager auch, geleert werden,“ erklärte Jakob Blankenburg.

Bei einem Rundgang durch die BGZ-Anlagen informierte sich der Abgeordnete unter anderem über den Stand der Vorbereitungen zum Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage und über die vorgesehene Nachrüstung des Zwischenlagers. Abschließend hielt er fest: „Gerade hier in Gorleben wird deutlich, dass die Atomkraft und die Frage der atomaren Entsorgung lange Zeit zentrale Konfliktfelder in unserem Land waren. Nun haben wir einen klaren Prozess für die Endlagersuche definiert. Das hat den gesellschaftlichen Konflikt befriedet. Am Ende wird es einen Endlagerstandort für den radioaktiven Müll in Deutschland geben, der in einem transparenten und partizipativen Verfahren gefunden wurde. Dafür setze ich mich ein.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/02/Blankenburg_Gorleben-scaled.jpg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-02-23 16:21:522025-04-25 11:58:48Gorleben: Jakob Blankenburg besucht BGZ-Zwischenlager
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