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Umfrage im Auftrag der BGZ: Bürger*innen werden zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle befragt

8. Dezember 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN/BERLIN – Was wissen und denken die Menschen in Deutschland über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle? Im Auftrag der BGZ findet derzeit eine Umfrage in den Regionen rund um die Zwischenlagerstandorte statt.

Per Zufallsprinzip werden Bürger*innen, die in der Nähe eines von der BGZ betriebenen Zwischenlagers wohnen, aktuell von Mitarbeiter*innen einer unabhängigen Gesellschaft für Sozialforschung online oder per Telefon kontaktiert. Die Interviewer*innen möchten wissen, was die Menschen über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle wissen und denken.

Mit dieser ersten repräsentativen und anonymisierten Umfrage an ihren Standorten möchte die BGZ Erkenntnisse über den Informationsstand der Bevölkerung sowie das Stimmungsbild der Menschen vor Ort gewinnen. Diese sollen in die Arbeit des bundeseigenen Unternehmens einfließen. Über die Ergebnisse der Erhebung wird die BGZ nach Auswertung der Daten informieren.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/09/Slider-BGZ_Ahaus_3514_371_low_1-scaled.jpg 1087 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-12-08 15:25:212025-04-24 18:16:38Umfrage im Auftrag der BGZ: Bürger*innen werden zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle befragt
Kranert-Rydzy/BGZ

Vorsitzender des Bundestagsumweltausschusses besucht BGZ-Zwischenlager Neckarwestheim

7. Dezember 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

NECKARWESTHEIM – Der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner (B90/Die Grünen) hat sich in Neckarwestheim über die Zwischenlagerung von hochradioaktiven Abfällen informiert. Mit Blick auf die andauernde Suche nach einem Endlager wies Ebner darauf hin, dass der verlängerten Zwischenlagerung eine besondere Bedeutung zukomme.

Ebner, der Vorsitzender des Umweltausschusses des Bundestages und atompolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, wurde von Standortleiter Thomas Taschke und Hendrik Kranert-Rydzy, Abteilungsleiter Politik, in Neckarwestheim begrüßt. Taschke erläuterte bei einem Rundgang: „Aktuell sind 94 der 151 Stellplätze für Behälter mit verbrauchten Brennelementen belegt. Final werden hier 135 Behälter stehen, für deren sichere Aufbewahrung wir sorgen, bis sie an ein Endlager abgegeben werden.“

Nach der Besichtigung erklärte Ebner: „Mit der Nutzung der Atomenergie in Deutschland wird am 15. April 2023 endgültig Schluss sein, so hat es der Bundestag beschlossen. Es werden auch keine weiteren Brennelemente mehr beschafft. Dennoch ist die Endlagerfrage weiter ungelöst. Erbe des Atomstrom-Zeitalters werden rund 1.900 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen sein, für die noch kein dauerhaft sicherer Ort gefunden ist. Gerade im Hinblick auf die nun bekannt gewordene Zeitplanung muss auf die sichere Zwischenlagerung und den dafür notwendigen weiteren Schritten besonderes Augenmerk gelegt werden. Dementsprechend kommt deren sicherer Zwischenlagerung eine besondere Bedeutung zu – auch hier in Neckarwestheim.“

Der BGZ komme die wichtige Aufgabe zu, diese schwierige Übergangsphase zu meistern. „Es war ein sehr guter Austausch. Heute konnte ich mich vor Ort davon überzeugen, mit welcher Expertise dieser hochbrisante Auftrag von der BGZ wahrgenommen wird“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/12/PM-MdB-Ebner-besucht-BGZ-Zwischenlager-Neckarwestheim-scaled.jpg 2560 2419 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-12-07 15:00:352025-04-24 18:16:58Vorsitzender des Bundestagsumweltausschusses besucht BGZ-Zwischenlager Neckarwestheim
BGZ/Steen

Brokdorf: Umweltminister Tobias Goldschmidt besucht BGZ-Zwischenlager

4. November 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF – Der schleswig-holsteinische Umweltminister Tobias Goldschmidt hat sich bei seinem Standortbesuch über die sichere Zwischenlagerung in Brokdorf informiert. Bei der Begehung des Zwischenlagers für hochradioaktive Abfälle erläuterten die BGZ-Vertreter unter anderem die anstehende bauliche Nachrüstung, für die seit kurzem die atomrechtliche Genehmigung des zuständigen Bundesamtes vorliegt.

Begrüßt wurde der Minister durch den Leiter des Zwischenlagers, Sandro Ringel, BGZ-Sprecher Burghard Rosen und den Standortkommunikator Jonas Wingert. Ringel berichtete, dass neben dem Bau einer zusätzlichen Stahlbetonwand auch ein neuer Durchfahrschutz sowie ein Wach- und Zugangsgebäude geplant seien. Bis zur Umsetzung dieser Nachrüstung wird die Sicherung der Anlage durch temporäre Maßnahmen gewährleistet.

Darüber hinaus informierten die BGZ-Vertreter den Minister über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente nach Brokdorf. Weitere Themen waren die Vorbereitungen für den vom Kraftwerk unabhängigen Zwischenlagerbetrieb sowie die Kommunikationsarbeit der BGZ vor Ort.

„Ich habe mir einen sehr guten Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier am Standort Brokdorf verschaffen können“, betonte Minister Goldschmidt im Anschluss an den Termin. „Durch die sichere Zwischenlagerung der abgebrannten Brennelemente aus dem Kernkraftwerk leistet die BGZ einen wichtigen Beitrag zu dessen Rückbau und zur Vollendung des Atomausstiegs in unserem Land.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/11/2022-11-04-Brokdorf-Umweltminister-Tobias-Goldschmidt-besucht-BGZ-Zwischenlager-scaled.jpg 1920 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2022-11-04 08:41:162025-04-24 18:17:18Brokdorf: Umweltminister Tobias Goldschmidt besucht BGZ-Zwischenlager
Anke Jacobs

Dr. Ewold Seeba scheidet als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung aus

31. Oktober 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – In der Geschäftsführung der BGZ mbH gibt es eine personelle Veränderung. Dr. Ewold Seeba beendet seine Tätigkeit als Vorsitzender der Geschäftsführung in dem bundeseigenen Unternehmen zum 31. Oktober 2022.

Ewold Seeba übernahm das Amt zum 1. November 2018 und steht seitdem zusammen mit dem technischen Geschäftsführer Wilhelm Graf und dem kaufmännischen Geschäftsführer Lars Köbler an der Spitze der BGZ. Zum 31. Oktober 2022 scheidet der Diplom-Volkswirt nun aus dem bundeseigenen Unternehmen wie vorgesehen aus: „Da bereits von vornherein meine Zeit bei der BGZ als beurlaubter Beamter in meinem Anstellungsvertrag festgelegt wurde, entspricht der Zeitpunkt meiner eigenen Berufs- und auch Lebensplanung“, sagt Seeba. Sein Kollege Wilhelm Graf schließt an: „Wir haben in der Geschäftsführung hervorragend zusammengearbeitet und viele Weichenstellungen in der wichtigen Gründungsphase der BGZ gemeinsam getätigt. Lars Köbler und ich bedanken uns herzlich bei Ewold Seeba für die vertrauensvolle, gute gemeinsame Zeit und wünschen ihm für seinen anstehenden Ruhestand alles erdenklich Gute.“

Neben der Planung eines Logistikzentrums für eine zügigere Entsorgung von schwach-und mittelradioaktiven Abfällen in das Endlager Konrad gehörte die Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit und deren Aufbau zu seinem Verantwortungsbereich. Die direkte Kommunikation auf Augenhöhe war Seeba dabei immer ein wichtiges Anliegen. So kam er bei zahlreichen Besuchen und Veranstaltungen an den Zwischenlagerstandorten mit vielen Stakeholdern und Bürger*innen ins Gespräch. „Den Dialog mit den Menschen vor Ort aufzubauen war für mich Aufgabe und Herzensangelegenheit zugleich. Der offene und von gegenseitigem Respekt geprägte Austausch ist gerade bei einem sensiblen Thema wie der Lagerung radioaktiver Abfälle von entscheidender Bedeutung für das notwendige Vertrauen in unsere Arbeit“, so Seeba. „Wir haben als Unternehmen vieles aus den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen mitgenommen und in die Arbeitsplanung der BGZ integriert“, bilanzierte Seeba, der sich rückblickend bei allen Kolleg*innen der BGZ-Belegschaft für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte.

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Stefan Tidow, würdigte die Tätigkeit von Dr. Seeba als Vorsitzender Geschäftsführer, durch dessen Wirken die BGZ zu einem „verlässlichen Partner bei der politisch anspruchsvollen und gesellschaftlich herausfordernden Aufgabe der Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle“ geworden sei. Das Ministerium ist Vertreter der alleinigen Gesellschafterin der BGZ und derzeit im Auswahlprozess für eine Nachfolgerin. Bis zur Neubesetzung der Stelle werden die Aufgaben des CEO kommissarisch von Lars Köbler und Wilhelm Graf sowie im Hinblick auf das Logistikzentrum Konrad vom Generalbevollmächtigten Christian Möbius übernommen.

Hintergrund:

Dr. Ewold Seeba (Dipl. Volkswirt) studierte in Göttingen und war als Beamter in verschiedenen Bundesministerien und im Bundeskanzleramt tätig. Zuletzt als Ministerialdirektor „Leiter der Abteilung Z“ im Bundesministerium für Umwelt, Reaktorsicherheit und Bauen. Den Vorsitz der Geschäftsführung der Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ) hat er im November 2018 übernommen. Zuvor war er von Juli 2016 bis November 2018 Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) und von 2014 bis 2016 kommissarischer Präsident des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung (heute BASE).

Die 2017 gegründete BGZ mit Hauptsitz in Essen betreibt an derzeit insgesamt 16 Standorten dezentrale und zentrale Zwischenlager. Als Gesellschaft des Bundes gewährleistet sie den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Zwischenlager für schwach-, mittel- und hochradioaktive Abfälle bis zu ihrer Endlagerung. Die BGZ beschäftigt über 500 Mitarbeiter*innen.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/05/dr_seeba_web_996x1030px.jpg 1030 996 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-10-31 16:10:182025-04-24 18:19:17Dr. Ewold Seeba scheidet als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung aus

Brokdorf: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

28. Oktober 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

BROKDORF – Die BGZ hat gestern bei ihrer Dialogveranstaltung rund 30 Bürger*innen über die Vorbereitungen für die notwendige verlängerte Zwischenlagerung informiert. Dazu hat das bundeseigene Unternehmen ein eigenes Forschungsprogramm veröffentlicht, das es nun vor Ort präsentierte.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Sandro Ringel, Leiter des Zwischenlagers Brokdorf, einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort. Dazu zählen die Planungen für die im Juli 2022 genehmigte Nachrüstung des Zwischenlagers sowie die Vorbereitungen für die geplante Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente nach Brokdorf.

Im Anschluss präsentierte Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, das Forschungsprogramm der BGZ. In seinem Vortrag veranschaulichte er die Forschungsaktivitäten – von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. Mit dem Forschungsprogramm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen, erläuterte Becker.

In der sich anschließenden Diskussion lobte Brokdorfs Bürgermeisterin Elke Göttsche die Zusammenarbeit mit der BGZ und die Dialogbereitschaft zu allen relevanten Themen: „Die BGZ informiert umfassend über ihre standortspezifischen und übergeordneten Aktivitäten. Ich begrüße diese proaktive Kommunikation und die klare Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den Fragen vor Ort. Wir stehen in einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch.“

Hintergrund:

Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Brokdorf läuft demnach im Jahr 2047 aus. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher aufzubewahren. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor, in dessen Rahmen die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-28-Brokdorf-BGZ-im-Austausch-ueber-verlaengerte-Zwischenlagerung-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-10-28 10:27:532025-04-24 18:19:38Brokdorf: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

Spatenstich in Lingen: Wichtiger Schritt zu einem vom Kernkraftwerk unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

13. Oktober 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

LINGEN – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den offiziellen Beginn für umfangreiche Baumaßnahmen am Standort Lingen eingeleitet. Um den autarken Zwischenlagerbetrieb gewährleisten zu können, werden in den nächsten Jahren rund 55 Millionen Euro investiert.

„Ziel ist es, dass wir einen vom Kraftwerk entkoppelten genehmigungskonformen Betrieb sicherstellen können“, erläutert Dr. Michael Hoffmann, BGZ-Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager. Seit Januar 2019 betreibt die BGZ das Brennelemente-Zwischenlager Lingen (BZL).

Um für den autarken Betrieb gerüstet zu sein, wird nun umfangreich in den Standort investiert. Im ersten Bauabschnitt wird eine eigenständige Stromversorgung realisiert. In weiteren Abschnitten folgen der Bau eines Funktionsgebäudes für das Betriebspersonal, einer Mehrzweckhalle mit Werkstätten, eines Wachgebäudes sowie einer separaten Zufahrt. Eine eigene Wasserversorgung und verschiedene innerbetriebliche Verkehrswege komplettieren die Baumaßnahmen.

„Bei den Planungen wurde auch an eine nachhaltige und regenerative Energieversorgung aller Anlagen gedacht. So werden wir eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung errichten“, kündigt Olaf Wollny, Leiter des Zwischenlagers Lingen, an. Mit Erreichen der Autarkie werden am Standort rund 50 Mitarbeiter*innen (BGZ-Eigenpersonal und Objektschutz) beschäftigt sein.

Unterstützung beim symbolischen Spatenstich erhielt die BGZ von kommunalpolitischer Seite: Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone half mit beim Baustart und wünschte der BGZ gutes Gelingen und eine unfallfreie Bauzeit.

„Mit den Baumaßnahmen stellt die BGZ die Weichen für einen vom Kraftwerk unabhängigen Betrieb. Die Sicherheit von Mensch und Umwelt hat dabei oberste Priorität“, so Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone am Rande des Spatenstichs.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/10/PM-Spatenstich-Autarkie-Zwischenlager-Lingen-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-10-13 14:25:212025-04-24 18:20:25Spatenstich in Lingen: Wichtiger Schritt zu einem vom Kernkraftwerk unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

Obrigheim: BGZ informiert Öffentlichkeit über Zwischenlagerung

29. September 2022/in Pressemitteilung, Startseite

OBRIGHEIM – Bei der gestrigen Informationsveranstaltung in der Neckarhalle hat die BGZ darüber informiert, wie das örtliche Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle unabhängig vom Kernkraftwerk betrieben werden soll.

„Bis Ende 2023 wird der BGZ-Standort Obrigheim komplett autark sein“, sagte Thomas Taschke, Leiter des Zwischenlagers, den 20 Teilnehmer*innen. „Dies wird unter anderem durch eine eigene Straßenzufahrt, einen Sicherheitszaun und eigene Büros für die Mitarbeiter*innen vor Ort ermöglicht.“

Bürgermeister Achim Walter zeigte sich erfreut von der schnellen Realisierung des Projekts: „Bereits seit 2017 ist das Zwischenlager Obrigheim frei von hochradioaktiven Abfällen. Diese werden seitdem in Neckarwestheim aufbewahrt. Mit der baldigen Unabhängigkeit vom Kernkraftwerk setzt die BGZ einen wesentlichen gesetzlichen Auftrag um“, so Walter.

Seit 2020 verantwortet die BGZ als Betreiberin das Zwischenlager in Obrigheim, in dem schwach- und mittelradioaktive Abfälle aufbewahrt werden. Bei den verpackten Abfällen handelt es sich beispielsweise um Anlagenteile, Werkzeuge oder Schutzkleidung aus dem Betrieb und Rückbau des Kernkraftwerks.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/Buergermeister-Walter_Taschke_Dr.-Mulack_ArnoldcBGZ_Romano-Tuemmler-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-09-29 15:58:192025-04-24 18:20:46Obrigheim: BGZ informiert Öffentlichkeit über Zwischenlagerung

Wer fragt, bekommt auch Antworten

29. September 2022/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, Startseite

 

WÜRGASSEN – In diesen Tagen werden in der Region rund um das geplante Logistikzentrum Konrad in Würgassen vermehrt Fragen unter anderem an Kandidat*innen für die Landtagswahl im benachbarten Niedersachsen gestellt. Die BGZ nimmt die öffentliche Debatte zum Anlass, auf diese Fragen und Kritik zu reagieren.

Gleichzeitig weist der Generalbevollmächtigte der BGZ für das Logistikzentrum Konrad (LoK), Christian Möbius, darauf hin, dass eine Vielzahl der Fragen bereits seit langem und wiederholt vom Essener Unternehmen beantwortet wurden – im direkten Gespräch, auf Podiumsveranstaltungen und im Internet. Möbius bot den Kritiker*innen des Bauvorhabens weiterhin den direkten Dialog an: „Lassen Sie uns miteinander statt übereinander reden.“

 

Die Kostenfrage

Von Kritiker*innen wird regelmäßig behauptet, das geplante Logistikzentrum sei nach Abwägung von Kosten und Nutzen gegenüber einer dezentralen Anlieferung an das Endlager Konrad nicht wirtschaftlich. Das ist falsch. Für die BGZ ist auch der Aspekt der Wirtschaftlichkeit ein Faktor, der neben weiteren Gesichtspunkten, wie insbesondere der Sicherheit und der beschleunigten Entsorgung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle, eine angemessene Berücksichtigung findet. Selbstverständlich hat eine Wirtschaftlichkeits-betrachtung für das LoK stattgefunden. Im Ergebnis ist der Bau und Betrieb des LoK deutlich wirtschaftlicher gegenüber einer dezentralen Anlieferung. Allein die durch das LoK verkürzte Einlagerungszeit im Endlager Konrad um rund zehn Jahre reduziert die Betriebskosten des Endlagers. Gleichzeitig entfallen auch wesentliche Teile der Betriebskosten der dezentralen Zwischenlager im genannten Zeitraum durch deren vorzeitige Leerung.

 

Die Standortfrage

Die Frage, warum das LoK nicht unmittelbar am Standort des Endlagers Konrad gebaut werden kann, hatte die Entsorgungskommission (ESK) des Bundes bereits 2018 in einer Stellungnahme benannt. Auf dem Gelände des Endlagers selber steht nicht ausreichend Platz für das LoK zur Verfügung. Die benachbarten Flächen am Endlagerstandort können von der BGZ aufgrund der Besitzverhältnisse nicht genutzt werden. Bei der anschließenden Standortempfehlung der BGZ erwies sich Würgassen auf dem Gelände eines ehemaligen Kernkraftwerks – auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten – als am besten geeigneter Standort. Dieser liegt auch innerhalb der von der ESK empfohlenen maximalen Entfernung von 150 bis 200 Kilometer vom Endlager Konrad.

 

Die Abstandsfrage

Weder das Strahlenschutzgesetz noch die Strahlenschutzverordnung kennen einen Mindestabstand zwischen einer Einrichtung wie dem LoK und einer Wohnbebauung. Ausschließlich entscheidend ist, wie hoch eine mögliche Strahlenexposition sein kann. Die BGZ hat von Anfang an deutlich gemacht, dass die vom LoK ausgehende Strahlung sich bereits am Anlagenzaun im Bereich der natürlichen Hintergrundstrahlung bewegen wird – und damit weit unterhalb der geltenden Grenzwerte. Der Abstand von 300 Meter zur geschlossenen Wohnbebauung wurde von der BGZ freiwillig als zusätzliches Kriterium bei der Flächensuche eingeführt, um Standorte innerhalb eines Siedlungsgebietes von Städten oder Dörfern von vornherein auszuschließen. Alle von der ESK geforderten Nachweise und Untersuchungen wird die BGZ im Genehmigungsverfahren selbstverständlich erbringen.

 

Die Frage des Strahlenschutzes

Unbestritten führt der Betrieb des LoK zu zusätzlichen Transporten von radioaktiven Abfällen in der Region. Die BGZ hat daher im vergangenen Jahr zusammen mit einem externen Dienstleister die potenzielle Strahlenexposition von Personen, die sich in der Nähe der Transporte aufhalten, in zwei repräsentativen Szenarien berechnet. Theoretisch müssten demnach an einer Person pro Jahr mehr als 4.000 Lkw-Transporte im Abstand von zwei Meter oder knapp 18.000 Züge im Abstand von fünf Meter vorbeirollen, um den zulässigen Jahresgrenzwert von 1 Millisievert zu erreichen. Dieser Wert kann real tatsächlich bei Weitem nicht erreicht werden, weil die Zahl aller jährlichen Transporte zum und vom LoK deutlich geringer ist. Zum Vergleich: Es werden mit maximal 20 Lkw- oder zehn Zugfahrten pro Tag (inklusive Leerfahrten) gerechnet.

 

Die Transportstrecken-Frage

Die BGZ hat, anders als behauptet, keine Straßen für ihre Transporte zugrunde gelegt, die noch gebaut werden müssen. In einer Studie eines beauftragten Dienstleisters wurden fünf vorhandene Transportrouten identifiziert, die allesamt für den Lkw-Transport ausgelegt und zugelassen sind. Die Zahl von maximal 20 Lkw pro Werktag (montags bis freitags) erhöht das Lkw-Aufkommen in der Region nur marginal – allein 1.000 Lkw/Tag passieren bereits jetzt die Ortsdurchfahrt Beverungen. Eine weitere Studie hat ergeben, dass die Züge zum und vom LoK problemlos in den Schienenpersonenverkehr der Sollingbahn integriert werden können und die Strecke für den Güterverkehr zugelassen ist. Wäre dem nicht so, würden dort auch keine Personenzüge verkehren. Die Bahnstrecke Ottbergen – Bodenfelde ist aus zwei Richtungen zu befahren, damit ist selbst bei einer Störung auf den Gleisen immer der Transport in eine Richtung möglich. Darüber hinaus sind die behaupteten Zahlen von „bis zu 100 Lkw täglich“ oder „zehntausenden Atommülltransporten“ völlig aus der Luft gegriffen.

 

Die Frage nach Jobs und Tourismus

Der BGZ vorzuwerfen, sie schade mit gut bezahlten Jobs im LoK dem Wirtschaftsstandort, ist unlogisch. Ein solcher Effekt ist der BGZ noch nie an einem ihrer vielen Standorte begegnet. Vielmehr wird der Bau des LoK die örtliche Wirtschaft fördern – Handwerker*innen und Dienstleister*innen werden profitieren.

Mit dem Betrieb des LoK sind aus Sicht der BGZ und mit Blick auf die Erfahrungen der BGZ an ihren anderen Standorten auch keine negativen Folgen für den Tourismus zu erwarten. Dies hat auch erst kürzlich eine Untersuchung im Auftrag des Unternehmens ergeben. Bislang hat auch der bisherige Kernkraftwerk- und Zwischenlagerstandort Würgassen dem Tourismus im Weserbergland keinen Abbruch getan. Die Kritiker*innen des LoK beziehen sich aktuell auf einen Zeitungsbeitrag über eine Studie aus der Schweiz. Diese beschäftigt sich allerdings mit möglichen Auswirkungen auf den Tourismus durch den Bau eines Endlagers für unter anderem hochradioaktive Abfälle – und eben nicht mit einem Logistikzentrum für schwach- und mittelradioaktive Abfälle an einem ehemaligen Kernkraftwerksstandort.

 

Die Frage nach der Sicherheit

Im LoK werden nur Behälter verladen und gelagert, die nicht brennbar sind. Der Abfall ist darin fest verschlossen, teilweise zusätzlich in Beton vergossen und wird nicht entnommen oder umgelagert. Die Brandlast im LoK beschränkt sich daher auf elektrische Anlagen und Maschinen mit Hydraulikölen – ist also vergleichbar mit jedem anderen Industriebetrieb. Folglich ist auch die Brandbekämpfung für die örtlichen Feuerwehren möglich. Die BGZ unterstützt die Wehren gerne dabei mit Know-how, Technik und Personal. Damit hat das Unternehmen bereits sehr gute Erfahrungen an anderen Standorten gesammelt.

 

Die Frage nach Familien und Immobilien

Die Nachfrage nach Baugrundstücken und Immobilien ist auch im Weserbergland ungebrochen. So übersteigt beispielsweise die Nachfrage nach Grundstücken bauwilliger Familien das Angebot der Kommune. Die Aussicht auf ein Logistikzentrum für schwach- und mittelradioaktive Abfälle bremst also das Ansiedlungsinteresse nicht. Eine Erhebung der BGZ an ihren anderen Standorten hat zudem ergeben, dass dort ein Absinken der Immobilienpreise nicht nachweisbar ist – im Gegenteil. Zum Teil steigen die Preise sogar überdurchschnittlich. Die Behauptungen der Kritiker*innen, Familien würden das Weserbergland meiden und die Immobilienpreise sinken, entbehren daher jeder Grundlage.

 

Die Personalfrage

Die Kritiker*innen stellen einen Zusammenhang zwischen dem Wechsel des Geschäftsführers der BGE zur BGZ im Jahr 2018 und der Entscheidung für den Standort Würgassen her. Belege dafür bleiben sie schuldig – verständlich, denn es gibt keine. Die BGZ weist diese haltlose Spekulation daher entschieden zurück.

 

Und zum Schluss: die Frage nach dem Geld

Mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMUV) hat die BGZ der Stadt Beverungen Gespräche über einen möglichen Ansiedlungsvertrag vergleichbar mit den BGZ-Standortkommunen Ahaus oder Gorleben angeboten. Mit diesem Vertrag hat die Kommune die Möglichkeit, etwa die Betriebszeit des LoK festzuschreiben und natürlich auch einen finanziellen Ausgleich für etwaige Belastungen zu regeln. Bislang ist die Kommune auf dieses Angebot nicht eingegangen.

 

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/10/bgz_header_1500x430px_LOK.jpg 430 1500 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2022-09-29 10:00:202025-04-24 18:21:09Wer fragt, bekommt auch Antworten

Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Ahaus

26. September 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Die Bürgermeister*innen der deutschen Gemeinden, in denen Zwischenlager betrieben werden, haben im Informationshaus der BGZ in Ahaus ihre diesjährige Tagung durchgeführt. Dabei informierten sie sich über aktuelle Projekte und Entwicklungen bei der BGZ.

In seinem Grußwort an die Vertreter*innen der Kommunen, die in der Arbeitsgemeinschaft von Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen (ASKETA) organisiert sind, unterstrich Dr. Ewold Seeba als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung einen Gründungsgedanken der ASKETA-Gemeinschaft: „Jeder Standort hat im Detail seine Besonderheiten. Aber die übergeordneten Fragen – etwa die notwendige verlängerte Zwischenlagerung – betreffen alle Standortgemeinden gleichermaßen. Ich freue mich deshalb über die Möglichkeit des regelmäßigen direkten Austauschs mit den ASKETA-Gemeinden auch zu diesen Themen,“ so Dr. Seeba.

Wie sich die BGZ konkret auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet, skizzierte Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, anhand des BGZ-Forschungsprogramms. Mit dem Programm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen, informierte Becker.

Aktuelle Projekte an den einzelnen Standorten erläuterte Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter Betrieb bei der BGZ. Er berichtete über den Fortschritt bei der Überführung der Zwischenlager in einen vom Kraftwerk unabhängigen Betrieb. Einen Überblick über die umfassenden Kommunikationsaktivitäten der BGZ gab Burghard Rosen als Leiter Presse und Standortkommunikation.

Abschließend berichtete Steffen Kanitz als Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zum aktuellen Status der Standortauswahl für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.

„Die jeweiligen Standortkommunen und die BGZ arbeiten gut zusammen“, bilanzierte ASKETA-Vorsitzender Josef Klaus, Bürgermeister von Niederaichbach, in dessen Gemeinde das Brennelement-Zwischenlager Isar steht. Trotz gelebter Partnerschaft werden die Kommunen die Zwischenlagerung weiterhin kritisch begleiten, insbesondere die anstehenden Genehmigungsprozesse für eine verlängerte Zwischenlagerung. „In diesem Prozess muss auch die Situation der Standortkommunen berücksichtigt werden“, fordert ASKETA-Vorsitzender Klaus.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-09-26-ASKETA-Ahaus.jpg 922 1792 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-09-26 14:00:522025-04-24 19:12:39Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Ahaus

BGZ informiert Nationales Begleitgremium über sichere Zwischenlagerung

14. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
AHAUS – Die BGZ hat bei einer Veranstaltung des Nationalen Begleitgremiums (NBG) in Ahaus ihre Aufgaben, die Vorbereitungen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie ihre Kommunikation mit der Bevölkerung erläutert. Die Mitglieder des NBG informierten sich bei einem Besuch des Zwischenlagers zudem über das Konzept der sicheren Zwischenlagerung.

„Bis zur Endlagerung die sichere Aufbewahrung von nuklearen Abfällen aus der Kernenergienutzung an unseren Zwischenlagerstandorten zu gewährleisten, ist unsere Aufgabe. Damit verbunden sind auch die notwendigen Nachweise, dass eine verlängerte Zwischenlagerung bis zur Ermittlung eines Endlagerstandorts mit der bestmöglichen Sicherheit von uns erfolgt“, sagte Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, bei der Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Ahaus. „Wir sind seit unserer Gründung im Jahr 2017 dazu in einem intensiven Dialog und Austausch mit der regionalen und auch überregionalen Öffentlichkeit und Experten. Unser neues Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung fußt auch auf diesem Dialog und wurde im Mai dieses Jahres hier in Ahaus erstmals vorgestellt. Erst vorgestern waren die damit verbundenen Planungen und Ziele auch Thema des regelmäßig von uns durchgeführten ‚Forum Zwischenlagerung‘“, so Dr. Seeba.

Dr. Jörn Becker, Abteilungsleiter Zentrale Fachfragen, stellte den Mitgliedern des NBG das BGZ-Forschungsprogramm vertieft vor. Dieses sei die Grundlage, um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, erläuterte Becker.

Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager, gab zudem einen Überblick über aktuelle Themen und Planungen an den 16 Standorten der BGZ. So bereite die BGZ derzeit den von den Kernkraftwerken unabhängigen Betrieb der Zwischenlager vor. Burghard Rosen, Abteilungsleiter Presse und Standortkommunikation, gab abschließend einen Überblick über die verschiedenen Kommunikationsaktivitäten der BGZ. Der stetige Austausch mit der Öffentlichkeit, ihre Information über Vorgänge in den Zwischenlagern und die Rückkopplung mit Bürger*innen und auch Bürgerinitiativen, so Rosen, sei für die BGZ ein wichtiger Unternehmensanspruch und als öffentliches Unternehmen des Bundes auch Teil ihres Auftrags.

Am Tag zuvor konnten sich die Mitglieder des NBG ein eigenes Bild von der Zwischenlagerung machen: Experten der BGZ führten durch das Lager in Ahaus und erläuterten die Prinzipien der sicheren Zwischenlagerung.

Weitere Informationen zum Nationalen Begleitgremium finden Sie hier.

Hintergrund: Das „Programm für eine verantwortungsvolle und sichere Entsorgung bestrahlter Brennelemente und radioaktiver Abfälle“ (Nationales Entsorgungsprogramm) der Bundesregierung setzt neben den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen den Rahmen für die Zwischenlagerung der BGZ. Das Nationale Entsorgungsprogramm legt die Strategie des Bundes für eine verantwortungsvolle und sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle fest. Im Nationalen Entsorgungsprogramm kommt die Bundesregierung zu dem Urteil, dass sich das bestehende und von der BGZ verfolgte Konzept der trockenen Zwischenlagerung von hochradioaktiven Abfällen in Transport- und Lagerbehältern bewährt hat. Es legt fest, dass die hochradioaktiven Abfälle bis zur Abgabe an das Endlager an den vorhandenen Zwischenlagerstandorten aufbewahrt werden sollen. Diese Aufgabe nimmt die BGZ wahr und bereitet deshalb die verlängerte Zwischenlagerung mit der bestmöglichen Sicherheit an all ihren Standorten vor.

Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums haben das Zwischenlager in Ahaus besucht.

Der Geschäftsführende Vorsitzende der BGZ, Dr. Ewold Seeba, und weitere Vertreter der BGZ haben die Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums bei einer Veranstaltung des NBG in Ahaus über die sichere Zwischenlagerung informiert.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/PM-BGZ-informiert-NBG-in-Ahaus2-scaled.jpeg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-09-14 14:48:112025-11-18 09:58:55BGZ informiert Nationales Begleitgremium über sichere Zwischenlagerung
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