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Forum Zwischenlagerung: Reger Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

13. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen beim „Forum Zwischenlagerung“ über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung diskutiert und die Fragen des Publikums, das vor Ort und per Livestream teilnahm, beantwortet.

360 interessierte Gäste, darunter 330 online sowie 30 vor Ort, verfolgten gestern das „Forum Zwischenlagerung“ aus der Zeche Zollverein, mit dem die BGZ den Rahmen für einen Austausch zwischen Expert*innen und interessierter Öffentlichkeit über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle bietet. „Es war eine gelungene Veranstaltung, die geprägt war von einem sachlichen Austausch“, sagte Stefan Weber, Leiter der Abteilung Genehmigungen Sicherheit bei der BGZ, im Anschluss.

Er erläuterte zusammen mit Dr. Jörn Becker, dessen Abteilung bei der BGZ unter anderem das Forschungsprogramm verantwortet, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Mit dieser sind technische Fragen verbunden, die die BGZ in den zu führenden Genehmigungsverfahren beantworten muss. Dazu verfolge das Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm, mit dem, so Becker, „wir die Grundlage legen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen“.

Über diese und weitere Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung diskutierten die beiden BGZ-Vertreter auf dem Podium mit Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, sowie Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“ und Michael Müller, Fachgebietsleiter für Rechtsfragen in der Abteilung Genehmigungsverfahren beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Zudem beantworteten die Expert*innen die Fragen der Gäste, die live in Essen und via Livestream am „Forum Zwischenlagerung“ teilnahmen. Durch die Hybridveranstaltung führte Moderatorin Shary Reeves, unter anderem bekannt aus der WDR-Sendung „Wissen macht Ah“.

„Ich finde es gut, dass die BGZ informiert und Veranstaltungen wie das Forum Zwischenlagerung anbietet. Dies kann aber nur ein erster Schritt sein“, sagte Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ im Anschluss der Veranstaltung.  „Jetzt ist es wichtig, dass sich die politisch Verantwortlichen in den öffentlichen Dialogprozess einbringen.“

Der Livestream des Forums Zwischenlagerung ist unter https://livestream.bgz.de/ abrufbar. Fragen zum Thema verlängerte Zwischenlagerung können Interessierte jederzeit unter https://forum-zwischenlagerung.bgz.de/ einreichen.

Hintergrund:

Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher aufzubewahren. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor, in dessen Rahmen die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.
Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden:
https://bgz.de/mediathek/#publikationen

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/033_BGZ-Forum-scaled.jpg 1710 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-13 13:58:502025-11-18 09:59:10Forum Zwischenlagerung: Reger Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

Jetzt anmelden: BGZ lädt ein zum „Forum Zwischenlagerung“

2. September 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ setzt ihre Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ am 12. September 2022 in Essen fort. Bei der Veranstaltung diskutieren Expert*innen auf dem Podium und beantworten Fragen interessierter Bürger*innen.

Mit dem öffentlichen Forum bietet die BGZ einen regelmäßigen Austausch zwischen Expert*innen und interessierter Öffentlichkeit. Die Veranstaltung findet am Montag, 12. September 2022, von 16 bis 18 Uhr in der Zeche Zollverein statt und widmet sich thematisch diesmal der erforderlichen Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigungen für hochradioaktive Abfälle in den Zwischenlagern. Darüber diskutieren Michael Müller, Fachgebietsleiter für Rechtsfragen in der Abteilung Genehmigungsverfahren beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, und Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“. Die BGZ wird von Stefan Weber, Abteilungsleiter Genehmigungen Sicherheit, und Dr. Jörn Becker, Abteilungsleiter für Zentrale Fachfragen, auf dem Podium vertreten. Durch die Veranstaltung führt Moderatorin Shary Reeves, unter anderem bekannt aus der Kinder- und Jugendsendung „Wissen macht Ah!“ im WDR.

Nach Eingangsstatements der Expert*innen gibt es einen moderierten Dialog auf Grundlage der im Vorfeld eingereichten und live eingehenden Fragen. Denn virtuelle Teilnehmer*innen können den Livestream nicht nur online mitverfolgen, sondern sich auch aktiv einbringen und Fragen stellen.

Wer am „Forum Zwischenlagerung“ vor Ort in Essen teilnehmen möchte, kann sich unter www.forum-zwischenlagerung.bgz.de anmelden. Fragen zum Themenschwerpunkt „Verlängerte Zwischenlagerung“ können Interessierte schon jetzt per Mail zusenden (info@bgz.de). Die Fragen werden ab dem 12. September im Onlineforum beantwortet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-02 10:01:262025-04-24 19:16:49Jetzt anmelden: BGZ lädt ein zum „Forum Zwischenlagerung“

BGZ präsentiert Forschungsprogramm in Geesthacht

1. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
KRÜMMEL – Die BGZ informierte gestern Bürgerinnen und Bürger im Ratssaal der Stadt Geesthacht über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Auf diese Aufgabe bereitet sich das bundeseigene Unternehmen mit einem eigenen Forschungsprogramm vor, das an dem Abend vorgestellt wurde.

Zunächst präsentierte der Leiter des Zwischenlagers, Dr. Henning Knigge, die Planungen für den vom Kernkraftwerk unabhängigen ZwischenlagerBetrieb. Im Anschluss stellte Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, das Forschungsprogramm vor. In seinem Vortrag veranschaulichte er die Forschungsaktivitäten der BGZ: Von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. Mit dem Forschungsprogramm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen, erläuterte Becker.

„Es ist gut, dass die BGZ frühzeitig die notwendigen Maßnahmen zur Klärung der wissenschaftlich-technischen Fragen im Zusammenhang mit der verlängerten Zwischenlagerung angestoßen hat und darüber mit der Bevölkerung ins Gespräch kommt“, sagte Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze im Anschluss an die Veranstaltung.

Hintergrund:
Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Krümmel läuft demnach im Jahr 2046 aus. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher  aufzubewahren. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor, in dessen Rahmen die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.
Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/Kruemmel-BGZ-praesentiert-Forschungsprogramm-in-Geesthacht-scaled.jpg 1710 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-01 09:26:332025-11-18 09:59:35BGZ präsentiert Forschungsprogramm in Geesthacht
Foto Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg mit Link zur PressemeldungMick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Abweichung in der Kransteuerung

22. August 2022/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg hat die BGZ im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung festgestellt, dass die Steuerung der Krananlagen nicht in allen Funktionen so arbeitet, wie vorgeschrieben. Dies hat keine sicherheitstechnische Relevanz.

Die BGZ führte in Zusammenarbeit mit den Herstellerfirmen eine Detailanalyse durch, dabei wurden die betroffenen Softwarebausteine ausgelesen. Alle Sicherheitsfunktionen der Krananlagen waren und sind trotz der Abweichung in der Leittechnik jederzeit gewährleistet. Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/08/BGZ_Philippsburg_3522_061_low-scaled.jpg 2321 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-08-22 15:41:322025-04-24 19:17:38Zwischenlager Philippsburg: Abweichung in der Kransteuerung

Verlängerte Zwischenlagerung Themenschwerpunkt beim nächsten „Forum Zwischenlagerung“

10. August 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ setzt ihre Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ fort. Das Forum findet als Hybridveranstaltung in Essen statt und kann via Livestream verfolgt werden.

Regelmäßig veranstaltet die BGZ dieses öffentliche Forum, das den Rahmen für einen Austausch zwischen Expert*innen über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle bietet. Das nächste Forum findet am Montag, 12. September 2022, von 16 bis 18 Uhr in der Zeche Zollverein statt und konzentriert sich diesmal auf die erforderliche Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigungen für hochradioaktive Abfälle in den Zwischenlagern.

Neben Vertreter*innen der BGZ und der Genehmigungsbehörde BASE eröffnen Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, und Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“ die Diskussion mit kurzen Eingangsstatements. Anschließend erfolgt ein moderierter Dialog zwischen den Expert*innen auf Grundlage der im Vorfeld eingereichten und live eingehenden Fragen. Denn virtuelle Teilnehmer*innen können den Livestream nicht nur online mitverfolgen, sondern sich auch aktiv einbringen und Fragen stellen.

Wer am „Forum Zwischenlagerung“ vor Ort in Essen teilnehmen möchte, kann sich ab sofort unter www.forum-zwischenlagerung.bgz.de zur Veranstaltung anmelden. Fragen zum Themenschwerpunkt „Verlängerte Zwischenlagerung“ können Interessierte schon jetzt per Mail zusenden (info@bgz.de). Die Fragen werden ab dem 12. September im Onlineforum beantwortet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-08-10 15:00:032025-04-24 19:18:48Verlängerte Zwischenlagerung Themenschwerpunkt beim nächsten „Forum Zwischenlagerung“

Gorleben: Grüne Jugend Niedersachsen besucht Zwischenlager

5. Juli 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
Gorleben – Mitglieder der Grünen Jugend Niedersachsen haben das Zwischenlager Gorleben besucht. Dort informierten sie sich bei Vertretern der BGZ über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle und laufende Projekte am Standort.

Begrüßt wurden die Gäste durch einen Geschäftsführer der Brennelementlager Gorleben GmbH, Dr. Klaus-Jürgen Brammer, und den Standortkommunikator der BGZ, Dr. Tristan Zielinski.

Während der Besichtigung der BGZ-Anlagen erläuterten sie den Vertreter*innen der Grünen unter anderem die Vorbereitungen zum Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage und die Nachrüstung des Zwischenlagers. Die BGZ hatte das Vergabeverfahren für die Bauarbeiten zur Errichtung einer Schutzwand und einer Sicherungszentrale zuletzt europaweit ausgeschrieben.

Nach dem Rundgang durch das Zwischenlager erklärte Pascal Leddin, Mitglied der Grünen Jugend: „Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie haben wir eine zukunftsweisende Entscheidung für die kommenden Generationen getroffen, die von einer breiten politischen und gesellschaftlichen Mehrheit getragen wurde. Jetzt geht es darum, einen klaren und transparenten Weg auf der Suche nach einem Endlager zu gehen, damit die Zwischenlager keine Dauerlösung werden.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/Foto4_zuschnitt-scaled.jpg 1739 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-07-05 08:41:582025-04-25 09:44:25Gorleben: Grüne Jugend Niedersachsen besucht Zwischenlager

BGZ stellt Forschungsprogramm im Ausschuss Atomanlagen vor

1. Juli 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
LÜCHOW – Während einer öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses Atomanlagen hat die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorgestellt. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem über den Stand der vorgesehenen Nachrüstung des Zwischenlagers.

Mit dem Forschungsprogramm hat die BGZ die Grundlagen dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bislang genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen. „Seit Gründung der BGZ wissen wir um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereiten uns seitdem darauf vor“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. „Wir werden alle technischen Fragen beantworten, die mit der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle einhergehen.“

In seinem Vortrag veranschaulichte Becker die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, gegebenenfalls an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und die Öffentlichkeit regelmäßig über den Fortschritt in unterschiedlichen Dialogformaten informieren“, so Becker.

Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski berichtete über den aktuellen Stand der Nachrüstung des Zwischenlagers. Die BGZ hat das Vergabeverfahren gestartet, nachdem der Landkreis einen dafür erforderlichen Bescheid erteilt hatte. Die Baumaßnahmen sind nun europaweit ausgeschrieben.

Anschließend beantworteten die Vertreter der BGZ die Fragen der Mandatsträger*innen und interessieren Bürger*innen. „Wir betrachten die BGZ vor Ort als verlässlichen Partner“, so Hans-Udo Maury als Ausschussmitglied. „Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit frühzeitig in den Prozess eingebunden und über die Beantragung der neuen Zwischenlagergenehmigung informiert wird. Wir setzen uns dafür ein, dass das Zwischenlager als eine sichere Übergangslösung wahrgenommen wird. Gleichwohl muss die Endlagersuche oberste Priorität haben, damit die hochradioaktiven Abfälle nur so lange wie nötig vor Ort bleiben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/2022-07-01_BGZ-stellt-Forschungsprogramm-im-Ausschuss-Atomanlagen-vor.jpg 1916 2330 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-07-01 10:39:432025-11-18 09:59:48BGZ stellt Forschungsprogramm im Ausschuss Atomanlagen vor

MdB Mark Helfrich besucht BGZ-Standort

15. Juni 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Mark Helfrich, energiepolitischer Fachsprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter für Steinburg – Dithmarschen Süd, hat sich in Brokdorf über das dortige Zwischenlager der BGZ informiert. Empfangen wurde er von dem Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, sowie dem Leiter des Zwischenlagers, Sandro Ringel.

Bei dem Termin erläuterten die BGZ-Verantwortlichen, wie die personelle, organisatorische und bauliche Unabhängigkeit des Zwischenlagers vom benachbarten Kernkraftwerk hergestellt werden wird. Außerdem ging es um die anstehende Nachrüstung mit einer zusätzlichen Schutzwand, einer Zaunanlage und einem neuen Durchfahrtsschutz. Daneben informierten die BGZ-Vertreter über die geplante Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in Sellafield, Großbritannien, nach Brokdorf. Abschließend stand eine Besichtigung des Brennelemente-Zwischenlagers auf dem Programm.

„Die hochradioaktiven Abfälle können frühestens ab dem Jahr 2050 an ein noch zu findendes bzw. zu errichtendes Endlager abgegeben werden“, so Mark Helfrich im Anschluss an den Termin. „Ich konnte mich davon überzeugen, dass die BGZ vor diesem Hintergrund umfassend in die Sicherheit des Standorts investiert.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/Brokdorf-MdB-Mark-Helfrich-besucht-BGZ-Standort-1-scaled-e1655295767992.jpg 1689 1849 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-06-15 14:38:592025-04-25 09:47:32MdB Mark Helfrich besucht BGZ-Standort

Bürgermeister Harald Stindt und Mitglieder des Gemeinderates Stadland besichtigen Zwischenlager

1. Juni 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Auf Einladung der BGZ hat der Bürgermeister der Gemeinde Stadland, Harald Stindt, zusammen mit Vertreter*innen des Gemeinderates den BGZ-Standort Unterweser besucht. Im Blickpunkt standen dabei unter anderem die geplanten Baumaßnahmen für die Entkopplung des Zwischenlagers vom Kernkraftwerk.

Begrüßt wurden die Gäste durch den Leiter des Zwischenlagers, Christian Otter, und Standortkommunikator Jonas Wingert. Während der Besichtigung des Zwischenlagers informierten sich die Ratsvertreter*innen unter anderem über den bereits abgeschlossenen Bau einer zusätzlichen Schutzwand sowie eines neuen Anlagenzaunes. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Errichtung eines eigenen Wach- und Funktionsgebäudes. Diese und weitere Maßnahmen sind Teil des Gesamtprojekts zum vorgesehenen autarken Betrieb des Zwischenlagers.

„Wir haben Vertrauen in die Arbeit der BGZ. Allerdings dürfen wir Standortkommunen mit der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Atomausstiegs nicht allein gelassen werden“, erklärte Bürgermeister Harald Stindt im Anschluss an den Termin. „Deswegen darf sich jetzt auch keine Region bei der Endlagersuche wegducken. Dieser Prozess muss wie geplant fortgeführt werden, damit das Endlager ab Mitte dieses Jahrhunderts annahmebereit ist und die Zwischenlager sukzessive geräumt werden können.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/Buergermeister-Harald-Stindt-mit-Mitgliedern-des-Gemeinderates-und-BGZ-Vertretern-im-Brennelemente-Zwischenlager-Unterweser-Foto-3-.jpg 2086 2481 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-06-01 10:20:552025-04-25 09:52:16Bürgermeister Harald Stindt und Mitglieder des Gemeinderates Stadland besichtigen Zwischenlager

Gorleben: Vergabeverfahren für Bauarbeiten gestartet

24. Mai 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Die BGZ hat das Vergabeverfahren für die Bauarbeiten zur Nachrüstung des Zwischenlagers gestartet. Die Maßnahmen für die Errichtung der Schutzwand und der Sicherungszentrale sind nun europaweit ausgeschrieben.

Nachdem der Landkreis Lüchow-Dannenberg einen noch ausstehenden Bescheid im Rahmen der Baugenehmigung erteilt hatte, konnte dieser wichtige Schritt nun erfolgen. Bei der Nachrüstung des Zwischenlagers handelt es sich um ein Gesamtprojekt, zu dem im Wesentlichen die Errichtung einer Schutzwand um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen und der Neubau der Sicherungszentrale für den Werkschutz zählen. Die Inbetriebnahme dieser Sicherungszentrale ist zudem eine Voraussetzung für die vorgesehene Stilllegung und den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/05/BGZ_Gorleben_3513_194_low-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-05-24 10:51:072025-04-25 09:52:40Gorleben: Vergabeverfahren für Bauarbeiten gestartet
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