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BGZ lädt zum 3. Fachworkshop Zwischenlagerung ein

30. Oktober 2023/in Aktuelles, Startseite
BERLIN – Was gibt es Neues aus den BGZ-Forschungsprojekten? Woran arbeiten nationale und internationale Partner der BGZ aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten? Antworten gibt es beim 3. Fachworkshop Zwischenlagerung, zu dem die BGZ für den 21. und 22. November 2023 ins Auditorium Friedrichstraße in Berlin einlädt.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Expert*innen die wissenschaftlichen und technischen Aspekte diskutieren, die mit der notwendigen verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle einhergehen. Im Fokus des Fachworkshops steht in diesem Jahr ein Update des BGZ-Forschungsprogramms, in dessen Rahmen Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und sein Team über den aktuellen Stand der laufenden Untersuchungen berichten, mit denen sich das bundeseigene Unternehmen auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet.

Der 3. Fachworkshop Zwischenlagerung findet 2023 an einem geschichtsträchtigen Ort statt: Das Auditorium Friedrichstraße war einst Kultursaal des Außenhandels der DDR und liegt heute inmitten des neuen wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrums Berlins.

Das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie unter https://bgz.de/veranstaltung/fachworkshop-zwischenlagerung-2023

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/04/Vorschau-Titel-Forschungsprogramm-450x600-1.jpg 600 450 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-30 16:10:212025-04-24 14:48:30BGZ lädt zum 3. Fachworkshop Zwischenlagerung ein

Save the date: BGZ bietet Forschungsworkshop am 02.12.2023 in Hitzacker an

27. Oktober 2023/in Aktuelles, Startseite
HITZACKER – Die BGZ wird am Samstag, 02.12.2023, einen Forschungsworkshop im Landkreis Lüchow-Dannenberg veranstalten, um mit einem fachlich interessierten Publikum tiefergehende Fragen zu einzelnen Forschungsprojekten innerhalb des BGZ-Forschungsprogramms zu erörtern.

Nachdem die BGZ das Forschungsprogramm im vergangenen Jahr veröffentlicht und in zahlreichen dialogorientierten Veranstaltungen an ihren Zwischenlagerstandorten und überregional vorgestellt hat, möchte die bundeseigene Gesellschaft nun einem fachlich interessierten Publikum anbieten, tiefergehende Fragen zu einzelnen Forschungsprojekten innerhalb des Forschungsprogramms zu erörtern.

Die BGZ setzt damit den regelmäßigen Austausch zur Fortschreibung ihres Forschungsprogramms fort, so wie es von vielen Bürger*innen im Landkreis gewünscht wird. Mit dem Forschungsworkshop möchte die bundeseigene Gesellschaft hierauf eingehen und ein zusätzliches Dialogangebot schaffen. Damit kommt sie dem Wunsch nach, tiefer auf einzelne Fachfragen ihres Programms einzugehen. Gleichzeitig gibt die BGZ einen Ausblick zum aktuellen Stand ihrer Forschungsprojekte. Um interessierten Bürger*innen die Teilnahme zu erleichtern, findet die Veranstaltung an einem Samstag statt:

am:      02.12.2023

im:       VERDO Kultur- und Tagungszentrum, Dr. Helmut-Meyer-Weg 1, 29456 Hitzacker

von:     10:00 – 16:30 Uhr.

Da der Schwerpunkt des BGZ-Forschungsprogramms auf der Untersuchung von Alterungseffekten der Behälter und ihres Inventars liegt, stehen folgende Themenfelder im Vordergrund:

  • Forschungsprojekte zu Brennelementen
  • Sogenannte „nichtinvasive Behälteruntersuchungen“: Wie gewinnen wir Erkenntnisse über das Behälterinventar, ohne die Behälter selbst zu öffnen?
  • Forschungsprojekte zu Metalldichtungen

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Interessierte Bürger*innen können sich unter info@bgz.de oder telefonisch unter 05882 10286 für die Veranstaltung anmelden und gerne im Vorfeld Fragen einreichen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Den genauen Programmablauf werden wir im November auf unserem Veranstaltungskalender unter https://bgz.de/veranstaltungen/ veröffentlichen.

Hintergrund:

Die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager der BGZ sind auf 40 Jahre befristet. Ein Endlager steht erst dann zur Verfügung, nachdem die Genehmigungen ausgelaufen sind. Die BGZ hat daher seit ihrer Gründung 2017 regelmäßig darüber informiert, dass sie sich auf deutlich längere Zwischenlagerzeiten vorbereitet und für ihre Zwischenlager mit hochradioaktiven Abfällen rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen wird.

Um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher betrachteten Zeitraum nachzuweisen, verfolgt die BGZ ein umfassendes Forschungsprogramm. Dabei arbeitet sie mit Partnern aus der Industrie, mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen und führt einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/12/020_BGZ_Dialog-in-Schwebheim-scaled.jpg 1706 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-27 13:26:572025-06-05 13:17:31Save the date: BGZ bietet Forschungsworkshop am 02.12.2023 in Hitzacker an

Jülicher Brennelemente: Arbeitsschritte mit leerem CASTOR-Behälter werden erprobt

24. Oktober 2023/in Aktuelles, Startseite
JÜLICH/AHAUS – Die JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) beabsichtigt, ab Anfang November einen Probetransport mit einem leeren CASTOR-Behälter von Jülich nach Ahaus durchzuführen. Die BGZ wird den leeren Behälter nutzen, um die Einlagerung im Zwischenlager Ahaus zu erproben.

Dieser Probelauf dient dazu, die offizielle „Kalthandhabung“ vorzubereiten. Diese soll ebenfalls im November stattfinden und wird durch das Wirtschaftsministerium NRW als zuständige Aufsichtsbehörde und deren Sachverständige begleitet. Dazu wird dann nochmals ein leerer Behälter nach Ahaus gefahren, der nach der Kalthandhabung wieder zurück nach Jülich gebracht wird.

Die Kalthandhabung ist eine Voraussetzung dafür, dass eine Einlagerung der 152 mit Brennelementen beladenen Behältern, die im Zwischenlager Jülich aufbewahrt werden, stattfinden kann. Dafür liegen jedoch noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vor.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der JEN und in der Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums NRW.

Hintergrund:

Die Atomaufsicht NRW hat im Jahr 2014 angeordnet, das Zwischenlager für die 152 Behälter mit Brennelementkugeln in Jülich zu räumen. Grund dafür waren unter anderem Nachweise zur Erdbebensicherheit, die nicht rechtzeitig erbracht werden konnten.

Die JEN als Betreiberin des Zwischenlagers Jülich verfolgt zwei Optionen zur Räumung des Lagers: den Transport der Behälter nach Ahaus und den Neubau eines Lagers in Jülich. Es muss die Option umgesetzt werden, die am schnellsten realisierbar ist. Dies ist aktuell der Transport nach Ahaus. Die JEN will die derzeit noch parallele Verfolgung der Neubau-Option beenden, sobald die ersten Transporte nach Ahaus durchgeführt werden.

Rechtsvorgänger von JEN und BGZ haben bereits in den 2000er-Jahren Verträge über eine mögliche Verbringung der 152 AVR-Behälter in das Zwischenlager Ahaus geschlossen, die bis heute wirksam sind. Indem sich die BGZ auf eine Einlagerung in Ahaus vorbereitet, kommt sie demnach ihren vertraglichen Pflichten nach.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2017/09/bgz_AVR-Brennelemente_400x400px.png 400 400 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-10-24 13:21:572025-04-24 14:49:31Jülicher Brennelemente: Arbeitsschritte mit leerem CASTOR-Behälter werden erprobt
BGZ

BGZ baut Forschungsgruppe an der TU München auf

19. Oktober 2023/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite
GARCHING/ESSEN – Die BGZ ist nun am Forschungs- und Hochschulcampus in Garching mit eigenem Personal und eigenen Räumen vertreten. Durch die Vernetzung mit der Technischen Universität München (TUM) baut das bundeseigene Unternehmen seine Forschungsaktivitäten aus, um die Voraussetzungen für eine verlängerte Zwischenlagerung zu schaffen.

Geplant ist der Aufbau einer Forschungsgruppe, die das Alterungsverhalten von Brennelementen untersucht. „Für uns ist es ein wichtiger Schritt, nun mit unserem Forschungsprogramm direkt im universitären Umfeld arbeiten zu können und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter der BGZ-Forschungsgruppe in Garching. „Ziel ist es, durch unsere Forschungsaktivitäten die Grundlagen für die Genehmigungsverfahren zu schaffen, die die BGZ für eine verlängerte Zwischenlagerung führen wird.“

Expert*innen der BGZ bearbeiten nun zusammen mit Promotionsstudent*innen der TUM in BGZ-Räumlichkeiten auf dem Campus wissenschaftliche Fragestellungen zum Langzeitverhalten von Brennelementen. Die BGZ hat dazu einen Kooperationsvertrag mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik der TUM unterzeichnet. Die Vernetzung mit weiteren wissenschaftlichen Institutionen der Universität will die BGZ zur Umsetzung ihrer Forschungsprojekte sukzessive ausbauen.

Durch ihre Aktivitäten am Hochschulcampus in Garching fördert das bundeseigene Unternehmen außerdem den Kompetenzerhalt in der nuklearen Entsorgung. Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, betont: „Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen kann es uns gelingen, dass auch künftig das wissenschaftliche Know-how in der Branche vorhanden ist.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab dem Jahr 2034 sukzessive aus. Da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet, reichen die bestehenden Genehmigungen nicht aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig. Auf die dafür neu zu führenden Genehmigungsverfahren bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung 2017 vor. Im Fokus steht dabei ihr Forschungsprogramm, in dessen Rahmen das bundeseigene Unternehmen in konkreten Forschungsvorhaben mit Partnern aus der Industrie, mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammenarbeitet und einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Das BGZ-Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar.

Eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung hat die BGZ mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik an der TU München unterzeichnet: (v.l.) BGZ-Forschungsgruppenleiter Dr. Maik Stuke, der Leiter des Lehrstuhls für Nukleartechnik, Prof. Dr. Rafael Macián-Juan, und der Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, Dr.
Jörn Becker.

 

Mit eigenen Räumlichkeiten ist die BGZ nun im Galileo-Komplex am Campus der TU München in Garching vertreten.

 

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/10/PM-BGZ-baut-Forschungsgruppe-in-Garching-auf-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-19 10:45:412025-11-18 09:57:24BGZ baut Forschungsgruppe an der TU München auf
Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Ahaus: BGZ und KHG führen Übung zur Notfallvorsorge durch

13. Oktober 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS/EGGENSTEIN-LEOPOLDSHAFEN – Gemeinsam mit Vertreter*innen des Kreises Borken, der Kreispolizei und der Feuerwehr der Stadt Ahaus haben die BGZ und die Kerntechnische Hilfsdienst GmbH (KHG) am Zwischenlager Ahaus eine Übung zur Notfallvorsorge durchgeführt.

„Mit der Übung bereiten wir uns auf Ereignisse vor, die extrem unwahrscheinlich sind. Aber auch für solche Ereignisse treffen wir die nötige Vorsorge und stellen regelmäßig unsere Einsatzbereitschaft unter Beweis“, erläutert Stefan Prüßmann, Einsatzleiter der KHG. Bei der Übung wurde das fiktive Szenario eines abgestürzten Containers mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager unterstellt.

Der Leiter des Zwischenlagers, Uwe Wolf, zog nach der Übung ein positives Fazit: „Das Zusammenwirken aller Akteure hat sehr gut funktioniert. Die gesammelten Erfahrungen helfen uns, die Notfallvorsorge zu überprüfen und die Abläufe zu festigen.“

Die Übung begann am Donnerstagvormittag mit der Erprobung der taktischen Zusammenarbeit zwischen BGZ, der Leitstelle des Kreises Borken sowie der Kreispolizei und der Feuerwehr der Stadt Ahaus. Der Kreis Borken nutzte die Übung der BGZ, um Bestandteile eines internen Einsatzplanes für das Zwischenlager Ahaus durchzuspielen.

Am Nachmittag probte die KHG den Einsatz mobiler, ferngesteuerter Roboter als Erkundungsinstrumente im Zwischenlager. Solche Systeme kommen zum Einsatz, um im Zuge eines Not- oder Störfalls ein detailliertes Lagebild von der Situation vor Ort zu erhalten.

Die Übung in Ahaus wird ergänzt durch eine weitere Erprobung, die in der kommenden Woche bei der KHG in Eggenstein-Leopoldshafen stattfindet. Dabei wird die Notfallschutz-Organisation die Bergung eines Containers mit umfangreicher Ausrüstung und Großgeräten demonstrieren.

Die atomrechtlichen Aufsichtsbehörden für das Zwischenlager Ahaus, die Bezirksregierung Münster und das Wirtschaftsministerium NRW, begleiteten die Übung. Die Genehmigungen für das Zwischenlager Ahaus schreiben vor, dass die BGZ am Standort Ahaus regelmäßig Übungen, auch mit externen Beteiligten, zur Notfallvorsorge durchführt.

Hintergrund:

Aufgabe der KHG mit Sitz in Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe ist es, die Folgen von potentiellen Notfällen in kerntechnischen Anlagen einzudämmen und zu beseitigen, um Mensch und Umwelt zu schützen. Dafür verfügt das Unternehmen über speziell ausgebildetes Personal und eine umfangreiche technische Ausrüstung. Darüber hinaus sind 140 speziell geschulte externe Fachkräfte an der Technik der KHG ausgebildet und in eine 24/7-Rufbereitschaft eingebunden. Die BGZ hat zu Beginn des Jahres die Mehrheitsanteile der KHG übernommen.

Bei der Übung im Zwischenlager Ahaus wurden fernhantierte Systeme zur Erkundung eingesetzt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/10/Uebung-im-BGZ-Zwischenlager-Ahaus1.jpg 1440 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-13 15:30:252025-04-24 14:50:30Zwischenlager Ahaus: BGZ und KHG führen Übung zur Notfallvorsorge durch
© Christopher Mick/BGZ

Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Temporäre Abschaltung der Lüftungsanlage ohne sicherheitstechnische Relevanz (Aktualisierung: 31.07.2026)

13. Oktober 2023/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite
NECKARWESTHEIM – Im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle stand die Lüftungsanlage kurzzeitig nicht zur Verfügung, konnte zeitnah aber wieder in Betrieb genommen werden. Die Störung hatte keine Auswirkungen auf Personen, die Anlage und die Umwelt.

Erste Meldung vom 13. Oktober 2023:
(weitere Aktualisierung sind unten aufgeführt)

Während eines routinemäßigen Filterwechsels kam es zu einer Störung, die zu einer automatischen Abschaltung der Lüftungsanlage führte. Das BGZ-Personal erkannte die Störung und konnte diese durch einen Neustart der Anlage beheben. Seitdem steht die Lüftung wieder störungsfrei zur Verfügung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 14.03.2024:

Im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle stand die Lüftungsanlage kurzzeitig nicht zur Verfügung. Grund dafür war eine Störung, die zu einer automatischen Abschaltung der Anlage führte. Das BGZ-Personal erkannte die Störung und konnte diese durch einen Neustart der Anlage beheben. Die Lüftungsanlage wurde zeitnah wieder in Betrieb genommen und steht seitdem wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).“

Aktualisierung vom 31.07.2026:

Im Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim führte ein Fehler in der Temperaturmessung im Abluftkamin zu einer kurzzeitigen Abschaltung der Lüftungsanlage und der dortigen Strahlenschutzüberwachung. Das Problem wurde von BGZ-Fachpersonal behoben und die Anlage wieder in Betrieb genommen. Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/01/BGZ_Neckarwestheim_3738_139_1_Homepage.png 2330 3494 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-13 09:27:172026-07-31 16:23:35Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Temporäre Abschaltung der Lüftungsanlage ohne sicherheitstechnische Relevanz (Aktualisierung: 31.07.2026)
BGZ

Staatssekretär Christian Kühn besucht zusammen mit der neuen BGZ-Geschäftsführerin das Zwischenlager Gorleben

10. Oktober 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Christian Kühn, hat sich vor Ort über die Arbeit der BGZ informiert. Begleitet wurde er durch die Vorsitzende der Geschäftsführung der bundeseigenen Gesellschaft, Bettina Hesse.

Neben dem geplanten Rückbau der Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) ging es bei dem Treffen auch um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle. „Mit dem Neustart des Endlagersuchverfahrens wurde gerade in Gorleben ein jahrzehntelanger Konflikt befriedet“, so der Parlamentarische Staatssekretär Kühn, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der BGZ ist. „Bis zur Abgabe an ein Endlager müssen die radioaktiven Abfälle sicher in den Zwischenlagern aufbewahrt werden, das ist die Kernaufgabe der BGZ. Ich begrüße daher, dass die sichere Zwischenlagerung mit der Öffentlichkeit in dialogorientierten Formaten erörtert wird.“

Nach dem Rundgang durch die Anlagen der BGZ tauschte sich Bettina Hesse zudem mit Samtgemeindebürgermeister Christian Järnecke und dem Bürgermeister von Gorleben aus. „Mir ist es sehr wichtig, ein Bild von der jeweiligen Situation vor Ort im persönlichen Gespräch zu gewinnen“, so Bettina Hesse. „Wir werden den Dialog mit den Bürger*innen weiter ausbauen und die Öffentlichkeit bei der verlängerten Zwischenlagerung über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus beteiligen.“

Samtgemeindebürgermeister Christian Järnecke ergänzte: „Die BGZ leistet eine solide Arbeit am Standort. Wir haben hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und das persönliche Kennenlernen ist eine gute Grundlage, diese Kooperation fortzusetzen.“

Hintergrund:

Die Genehmigung für das Zwischenlager Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet, reichen die bestehenden Genehmigungen nicht aus. Auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung 2017 vor und hat die Öffentlichkeit frühzeitig und wiederkehrend darüber informiert. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen und die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager nachweisen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-10-Staatssekretaer-Christian-Kuehn-besucht-zusammen-mit-der-neuen-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-das-Zwischenlager-Gorleben-scaled.jpg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-10 13:30:052025-04-24 14:53:37Staatssekretär Christian Kühn besucht zusammen mit der neuen BGZ-Geschäftsführerin das Zwischenlager Gorleben

Positive Bilanz: Brandschutz für Zwischenlager seit zwei Jahren in kommunaler Verantwortung

28. September 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GRAFENRHEINFELD – Seit rund zwei Jahren ist die Freiwillige Feuerwehr für den Brandschutz am BGZ-Zwischenlagerstandort Grafenrheinfeld zuständig. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Kommune und Betreiber läuft reibungslos, wie Bürgermeister Christian Keller der neuen Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, bei ihrem Antrittsbesuch versicherte.

„Gemeinde, Feuerwehr und BGZ sind auch beim Brandschutz verlässliche Partner. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut“, bilanziert Bürgermeister Christian Keller.

Grafenrheinfeld war bundesweit die erste Gemeinde, mit der die BGZ vor knapp zwei Jahren den Brandschutz neu regelte. Mitte 2021 verständigten sich Gemeinde, Kreisbrandrat, die örtliche Feuerwehr und das bundeseigene Unternehmen darauf, dass die Feuerwehr Grafenrheinfeld künftig Brandschutzaufgaben am Zwischenlagerstandort übernimmt.

Auch wenn bislang kein Einsatz beim Zwischenlager erforderlich war, entstehen der Ortsfeuerwehr Zusatzkosten für Ausrüstung und Ausbildung. Diesen Mehraufwand gleicht die BGZ finanziell aus.

Bettina Hesse sprach der örtlichen Feuerwehr ihren Dank für die Einsatzbereitschaft aus. „Die Feuerwehr leistet einen wertvollen Dienst an der Gemeinschaft. Ich habe großen Respekt vor allen, die sich hier ehrenamtlich engagieren“, würdigte Hesse das vielfältige Aufgabengebiet der Grafenrheinfelder Einsatzkräfte.

Dass dazu mittlerweile auch BGZ-Mitarbeiter*innen zählen, freute Bettina Hesse ganz besonders. Die BGZ hat nämlich eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die das BGZ-Personal ermuntert, sich in den Feuerwehren an den Standorten zu engagieren. Der Freiwilligen Feuerwehr Grafenrheinfeld sind bislang zwölf BGZ-Mitarbeiter*innen beigetreten, um die örtliche Feuerwehr bei ihren Einsätzen zu unterstützen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/2023-09-28-PM-Brandschutz-Zwischenlager-Grafenrheinfeld-scaled.jpg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-09-28 11:00:282025-04-24 14:54:03Positive Bilanz: Brandschutz für Zwischenlager seit zwei Jahren in kommunaler Verantwortung

Zwischenlager Isar: Neue BGZ-Chefin macht Antrittsbesuch im Niederaichbacher Rathaus

25. September 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NIEDERAICHBACH – Bettina Hesse hat sich als neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung im Rathaus Niederaichbach mit Bürgermeister Josef Klaus ausgetauscht. Bei dem Treffen betonten beide die Bedeutung ihrer konstruktiven Zusammenarbeit.

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mir ein eigenes Bild von der Situation und den Erwartungen der Menschen an den Zwischenlagerstandorten zu machen“, erläuterte Bettina Hesse. „Wir haben vor Ort bereits eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit etabliert. Darauf können wir gut aufbauen.“

Ein zentrales Thema des Treffens mit Bürgermeister Klaus war die geplante Rückführung von Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente aus Sellafield nach Niederbayern. Mitte April erteilte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) der BGZ die Genehmigung, sieben CASTOR-Behälter mit solchen Abfällen im Zwischenlager Isar aufzubewahren.

Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest. Noch ausstehende Voraussetzung für die Rückführung ist eine Transportgenehmigung, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beantragt hat.

Bürgermeister Josef Klaus nutzte das Treffen auch, um auf die Auswirkungen des neuen Zeitbedarfs bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle aufmerksam zu machen. „Eine längere Suche bedeutet eine deutlich verlängerte Aufbewahrung in den Zwischenlagern. Das ist für alle Standortkommunen und die jeweilige Region eine große Belastung“, so Bürgermeister Klaus, der auch Vorsitzender der Asketa ist, der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Standortkommunen mit kerntechnischen Anlagen.

Da es jetzt deutlich über die vorgesehenen 40 Jahre Zwischenlagerung hinausgehe, möchten die Standortkommunen mehr mitreden können und erwarten auch einen Ausgleich. Hier versprach Bettina Hesse, die Botschaften der Asketa mit nach Berlin zu nehmen. Sie machte allerdings auch deutlich, dass über einen möglichen Ausgleich letztlich im Rahmen des Bundeshaushalts zu entscheiden sei.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/Isar-Besuch-13.jpg 956 1000 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-09-25 14:00:222025-04-24 14:54:27Zwischenlager Isar: Neue BGZ-Chefin macht Antrittsbesuch im Niederaichbacher Rathaus
© Christopher Mick/BGZ

Neue Chefin der Zwischenlager im Interview

14. September 2023/in Aktuelles, Startseite
ESSEN/BERLIN – Seit gut 100 Tagen ist Bettina Hesse Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung. Im Interview schildert sie ihre ersten Eindrücke und spricht über die Herausforderungen der Zwischenlagerung.

Frau Hesse, Sie sind seit gut 100 Tagen Vorsitzende der Geschäftsführung der BGZ, also der Gesellschaft des Bundes, die die Zwischenlager für radioaktive Abfälle an den AKW-Standorten in Deutschland betreibt. Keine leichte Aufgabe. Was reizt Sie an dieser Position?

Das Thema hat mich spätestens seit meiner Zeit beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung gepackt und ich will mich weiter aktiv im Bereich der nuklearen Entsorgung einbringen. Beim BASE lagen die Schwerpunkte bei der Begleitung der Verfahren in der nuklearen Sicherheit und der damit zusammenhängenden Projekte im Sinne der Aufsicht sowie Genehmigung.  Ich wollte gerne in das operative Geschäft wechseln. Vom Schreibtisch an die Werkbank sozusagen. Auch und gerade weil wir in Deutschland aus der Atomkraft ausgestiegen sind, gibt es weiterhin viel zu tun. Hier eine aktive Rolle zu spielen, halte ich für eine verantwortungsvolle und spannende Aufgabe.

Man sagt ja: Neue Besen kehren gut. Der Umgang mit Menschen hat in Ihrer Vita einen besonderen Stellenwert. Gibt es schon etwas, worauf Sie in der BGZ Ihre Schwerpunkte legen möchten?

Wir sind ein Unternehmen mit aktuell 19 Standorten, an denen gut 600 Mitarbeiter*innen beschäftigt sind, Tendenz steigend. Wir betreiben 17 Zwischenlager, Essen und Berlin sind Bürostandorte. Für mich ist, gerade bei einem jungen und so dezentral aufgestellten Unternehmen wie der BGZ, das Thema Organisationsentwicklung von zentraler Bedeutung. Unter anderem meine ich damit die Anpassung an Herausforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelt, mit einem Schwerpunkt auf der digitalen Transformation. Dabei möchte ich die BGZ zu einer lernenden Organisation weiterentwickeln. Die Themen Wissensmanagement und Kompetenzerhalt sind dafür beispielhaft zu nennen. Und wir müssen mit anderen Akteuren gemeinsam dafür Sorge tragen, dass auch künftig qualifiziertes Personal zur Verfügung steht.

Was schwebt Ihnen da vor?

Wir müssen dafür sorgen, dass die BGZ als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen wird. Das wird aber alleine nicht ausreichen. Da wir mit dem Thema Fachkräftemangel nicht alleine sind, kann ich mir hier gut eine Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung mit anderen Institutionen im Umfeld der nuklearen Sicherheit  vorstellen.

Richten wir den Blick auf die aktuellen Situation. Wie beurteilen Sie denn die Herausforderungen, vor denen die Branche steht?

Wir werden es mit langen Zeiträumen zu tun haben, bis alle atomaren Hinterlassenschaften in einem Endlager dauerhaft sicher verschlossen sind. Hier gilt es, den Fokus auf dieses Thema aufrechtzuerhalten. Wir sehen ja, dass sich nach dem Atomausstieg die Frage der Entsorgung der radioaktiven Abfälle in einem Spannungsfeld befindet. Die aktuelle Situation ist eine große Herausforderung, aber eben auch eine Chance zu zeigen, dass wir das Kapitel Atomkraft endgültig gemeinsam abschließen können.

Jüngst wurde bekannt, dass sich die Inbetriebnahme eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle deutlich verzögert. Das dürfte doch bei den Menschen an den Zwischenlagerstandorten für Unmut gesorgt haben. Kein leichter Start als neue Vorsitzende der Geschäftsführung, oder?

Infolge des Verzugs bei der Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle nehmen die Herausforderungen für die Zwischenlagerung zu. Daraus ergibt sich ein erhöhtes Bedürfnis an Beteiligung, vor allem an unseren Standorten, denn die sind in erster Linie betroffen. Der „Atommüll“ wird länger an den bestehenden Standortkommunen verbleiben als geplant. Diesen Anforderungen müssen wir professionell begegnen. Hier habe ich erste Gespräche geführt, beispielsweise mit den Bürgermeister*innen der Standortgemeinden.

Wie sind Ihnen die Menschen an den Zwischenlagerstandorten begegnet? Wie ist Ihr bisheriger Eindruck?

Wir haben vor Ort bereits eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit etabliert. Darauf können wir gut aufbauen. Die Rückmeldung aus den Gesprächen ist klar: Wenn es jetzt deutlich mehr als 40 Jahre Zwischenlagerung werden, wollen die Kommunen im Prozess mitreden können und erwarten auch einen Ausgleich. Hier können wir unser gutes Netzwerk nutzen, um als Vermittler zu fungieren. Insgesamt gibt es zu allen Aspekten der verlängerten Zwischenlagerung vor Ort verständlicherweise ein hohes Informationsbedürfnis, dem wir Rechnung tragen werden.

Was heißt das denn genau?

Die BGZ hat seit ihrer Gründung 2017 die Notwendigkeit einer verlängerten Zwischenlagerung mit der Öffentlichkeit erörtert. Dazu hat es bereits etliche Dialogangebote vor Ort, aber auch überregional gegeben. Die daraus hervorgegangenen Impulse nehmen wir auf und binden sie in unsere Arbeit ein. Auf dieser Basis werden wir die neuen Zwischenlagergenehmigungen rechtzeitig beantragen und dabei eine über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehende Öffentlichkeitsbeteiligung durchführen.

Auch in der Region rund um Würgassen protestieren die Menschen. In diesem Fall gegen das von der BGZ geplante Logistikzentrum Konrad, mit dem die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle ins Endlager Konrad gebracht werden sollen. Wie ist denn da der Stand der Dinge?

Zuletzt hatte das Bundesumweltministerium die Entsorgungskommission (ESK) beauftragt, eine Überprüfung in der Sache vorzunehmen. Die ESK hat dazu jüngst ihre Stellungnahme veröffentlicht, durch die wir uns in unserer Arbeit bestätigt sehen. Auf dieser Basis wird das Bundesumweltministerium nun entscheiden, wie es weitergeht. Für mich ist auch hier klar, dass wir solch ein Projekt nur mit Transparenz und klarer Kommunikation umsetzen können.

Was ist denn aus Ihrer Sicht der Mehrwert eines Logistikzentrums?

Hier sollen Behälter mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus den über ganz Deutschland verteilten Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad zusammengestellt werden. Es erleichtert somit die Logistik für den Transport ins Endlager Konrad und ermöglicht einen reibungslosen Prozess bei der dortigen Einlagerung. Durch das Logistikzentrum können die Abfälle systematisch planbar und kontinuierlich an das Endlager abgegeben werden. Dies ist Voraussetzung für eine unterbrechungsfreie Einlagerung in das Endlager Konrad. Hierdurch kann die Dauer des dortigen Einlagerungsprozesses um etwa 10 Jahre verkürzt werden. Zusammenfassend lässt sich also feststellen: Nur mit einem zentralen Bereitstellungslager ist es möglich, die Anlieferung der Abfallbehälter nach Konrad bestmöglich zu organisieren.

Mit der verlängerten Zwischenlagerung an den Standorten und der Planung des Logistikzentrums Konrad hat die BGZ große Aufgaben zu bewältigen. Gibt es weitere?

Ich gehe davon aus, dass auch in der nuklearen Entsorgung die digitale Transformation zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dies betrifft meines Erachtens auch beispielsweise den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das werden wir bei unseren Arbeitsprozessen verstärkt in den Fokus nehmen. Genauso wie den schon angesprochenen Kompetenzerhalt sowie die Tatsache, dass wir noch über Jahrzehnte Personal benötigen, das über die entsprechende Fachkunde in der nuklearen Entsorgung verfügt. Es gibt also genug zu tun.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/BGZ_Hesse-download.jpg 1420 1360 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-09-14 14:06:342025-04-24 14:54:49Neue Chefin der Zwischenlager im Interview
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