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BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Emmerthal vor

8. September 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, Verlängerte Zwischenlagerung
EMMERTHAL – In einer Dialogveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal hat die BGZ erläutert, wie sie sich auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem zu geplanten Baumaßnahmen, um den Betrieb des Zwischenlagers vom Kernkraftwerk Grohnde unabhängig zu machen.

„Mit unserem Forschungsprogramm stellen wir die Weichen für eine verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. Mit dem Programm habe das bundeseigene Unternehmen die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung an den BGZ-Standorten über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen.

In seinem Vortrag veranschaulichte Becker die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behältedichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und regelmäßig über den Fortschritt informieren“, so Becker.

Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, erläuterte zuvor, wie die BGZ dessen vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb vorbereitet. Dazu werden in den kommenden Jahren zum Beispiel ein eigenes Gebäude für das Betriebspersonal sowie ein Wachgebäude für den Objektschutz gebaut. Um diese nachhaltig mit Strom und Wärme zu versorgen, wird die BGZ eine Photovoltaikanlage und eine Erdwärmepumpe installieren.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Vertreter*innen der BGZ mit den Bürger*innen und Ratsmitgliedern über das Forschungsprogramm und die Zwischenlagerung in Grohnde.

„Die Gemeinde Emmerthal und die BGZ tauschen sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Planungen aus, daher fühlen wir uns gut darüber informiert, wie sich die BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet“, erklärte Dominik Petters, Bürgermeister der Gemeinde Emmerthal, und fügte an: „Die Standortkommunen müssen diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe der nuklearen Entsorgung nun noch länger tragen. Dabei muss gewährleistet sein, dass der Schutz unserer Bürger*innen und der Umwelt stets an oberster Stelle steht.“

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Grohnde. Die Zwischenlagerung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.
Bei den zu führenden Genehmigungsverfahren wird die BGZ die Öffentlichkeit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen.

Dr. Jörn Becker präsentierte das BGZ-Forschungsprogramm

Dr. David Knollmann im Gespräch mit Dieter Kölkebeck vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland

Carsten Harzer im Dialog mit einem Veranstaltungsteilnehmer

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/2023-09-08-PM-BGZ-Dialogveranstaltung-Grohnde-Gruppenfoto-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-09-08 09:43:132025-04-24 15:24:33BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Emmerthal vor
isokmedien

KONTEC 2023: BGZ präsentiert sich als wichtiger Partner in der nuklearen Entsorgung

7. September 2023/in Aktuelles, Startseite
DRESDEN –  Zentrale Akteure in der nuklearen Entsorgung haben sich im Rahmen der KONTEC 2023 in Dresden getroffen. Beim Branchentreffen präsentierte sich die BGZ als zuverlässiger Partner.

Rund 130 Fachvorträge, Keynotes und Postervorträge, 78 Aussteller*innen aus 13 Nationen und 1200 Besucher*innen: Die geballte Kompetenz im Bereich der nuklearen Entsorgung hat sich drei Tage lang bei der KONTEC 2023 in Dresden zusammengefunden. Die BGZ hat sich im Rahmen des internationalen Symposiums als zentraler Akteur und zuverlässiger Partner in der nuklearen Entsorgung präsentiert.

Dr. Michael Hoffmann sprach in einem Plenarvortrag über die „Vereinheitlichung der Betriebsführung von Zwischenlagern der BGZ“, die diesbezüglichen Chancen und Herausforderungen. Dr. Heinz-Walter Drotleff stellte den aktuellen Stand zur Planung und Errichtung des Logistikzentrums Konrad (LoK) vor. Und Michael Pulm präsentierte als Strahlenschutztechniker am Standort Unterweser seine Erkenntnisse zur „Umsetzung einer autarken Personendosimetrie in den Zwischenlagern der BGZ“ in einem Postervortrag.

Auch dem Erhalt von Know-how und Fachkunde widmete sich die BGZ – und stellte sich an ihrem Messestand als attraktive Arbeitgeberin mit sicherer Perspektive vor. Parallel dazu konnten sich Messebesucher*innen am BGZ-Infomobil vor dem Dresdener Congress Center anhand einer Ausstellung über die Zwischenlagerung informieren.

BGZ Messeteam
https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/2K5A0306-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-09-07 13:00:232025-04-24 15:26:19KONTEC 2023: BGZ präsentiert sich als wichtiger Partner in der nuklearen Entsorgung

Tag der offenen Tür im Bundesumweltministerium: BGZ informiert über Zwischenlagerung

22. August 2023/in Aktuelles, Startseite
BERLIN – Die BGZ hat beim Tag der offenen Tür im Bundesumweltministerium vielen interessierten Besucher*innen ihre Arbeit und das Konzept der Zwischenlagerung vorgestellt. Neben Dialog und Information war auch Rätselspaß geboten.

Wie viel wiegt ein leerer CASTOR-Behälter? Wer finanziert die Arbeit der BGZ? Wie viele Zwischenlager betreut das bundeseigene Unternehmen? Diese und viele weitere Fragen hat die BGZ beim Tag der offenen Tür des Bundesumweltministeriums (BMUV) beantwortet. Auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder tauschten sich mit der BGZ-Geschäftsführerin Bettina Hesse und weiteren Vertreter*innen über die Zwischenlagerung aus.

Highlight am BGZ-Stand für viele Gäste: das Standort-Quiz. Zahlreiche Besucher*innen testeten ihr Geografie-Wissen, in dem sie die BGZ-Standorte auf einer Deutschlandkarte richtig zuordnen mussten und so Preise gewinnen konnten. Auf großes Interesse stießen darüber hinaus das CASTOR- und Zwischenlager-Modell, bei dem Gäste auch einen Blick ins Innere eines Behälters und eines Lagergebäudes werfen konnten.

Um die Arbeit der BGZ ging es auch bei einem Expert*innentalk, bei dem der Leiter der Abteilung Presse und Standortkommunikation, Burghard Rosen, zusammen mit Frank Ehrlich von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) auf der Bühne von Moderatorin Nadine Kreutzer interviewt wurde. Die beiden erläuterten dem Publikum, wie die Entsorgung der radioaktiven Abfälle in Deutschland funktioniert und welche Gesellschaft dabei welche Aufgaben und Verantwortungen übernimmt. Unter anderem skizzierte Rosen, welche Herausforderungen die Zwischenlagerung mit sich bringt.

Dialog und Rätselspaß: Das Quiz am BGZ-Stand stieß bei den Besucher*innen auf reges Interesse.

Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder (2.v.r.) im Austausch mit den BGZ-Vertreter*innen (v.l.) Janine Tokarski, Dr. Tristan Zielinski und Steve Callebaut.

„Wohin mit dem Atommüll“? Unter diesem Titel erläuterten BGZ-Unternehmenssprecher Burghard Rosen (l.) und Frank Ehrlich von der Bundesgesellschaft für Endlagerung im Expert*innentalk mit Moderatorin Nadine Kreutzer die Zuständigkeiten in der nuklearen Entsorgung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/TdoT5.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-22 10:01:402025-04-24 15:26:42Tag der offenen Tür im Bundesumweltministerium: BGZ informiert über Zwischenlagerung
BGZ

Brunsbüttel: Neue BGZ-Chefin stellt sich bei Bürgermeister Martin Schmedtje vor

21. August 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BRUNSBÜTTEL – Bei ihrem Antrittsbesuch in Brunsbüttel hat sich Bettina Hesse als neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung auch mit dem Bürgermeister der Stadt ausgetauscht. Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es vor allem um die Vorbereitungen der BGZ auf die Übernahme der beiden Zwischenlager am Standort.

„Vor dem Hintergrund der geplanten Übernahme der beiden Zwischenlager vor Ort durch die BGZ halte ich den frühzeitigen Austausch mit Politik und Öffentlichkeit für wichtig,“ so Bettina Hesse. „Diesen werden wir pflegen und in Zukunft weiter ausbauen.“

Derzeit errichtet das Energieversorgungsunternehmen am Standort ein neues Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Nachdem dieses fertiggestellt ist, wird es in die Verantwortung der BGZ übergehen. Parallel dazu läuft das Neugenehmigungsverfahren für das Brennelemente-Zwischenlager Brunsbüttel. Sobald das zuständige Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hierfür eine vollziehbare Aufbewahrungsgenehmigung erteilt hat, wird die BGZ auch dieses Zwischenlager übernehmen. So ist es im Entsorgungsübergangsgesetz geregelt.

Bürgermeister Martin Schmedtje sagte im Anschluss an den Termin: „Auch wenn die Übertragung der Zwischenlager noch bevorsteht: Frühzeitige und transparente Informationen sowie das persönliche Gespräch sind eine sehr gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Brunsbüttel und der BGZ.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/Buergermeister-Martin-Schmedtje-mit-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-Bettina-Hesse-und-weiteren-Unternehmensvertretern.jpg 2364 2425 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-21 12:34:072025-04-24 15:28:32Brunsbüttel: Neue BGZ-Chefin stellt sich bei Bürgermeister Martin Schmedtje vor
BGZ

Brokdorf: Neue BGZ-Geschäftsführerin trifft Vertreter*innen der Standortgemeinde

18. August 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Im Rahmen ihres Standortbesuches hat sich die neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, bei Brokdorfs Bürgermeister Jörg Schmidt und Ehrenbürgermeisterin Elke Göttsche vorgestellt. Bei dem Treffen betonten beide Seiten die Bedeutung ihrer konstruktiven Zusammenarbeit.

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mir ein eigenes Bild von der Situation und den Erwartungen der Menschen an den Zwischenlagerstandorten zu machen“, erläuterte Bettina Hesse. „Den Dialog, den wir seit Gründung der BGZ vor Ort führen, werden wir fortsetzen und in Zukunft weiter intensivieren.“

Ein Thema des Treffens war die geplante Rückführung von sieben CASTOR-Behältern mit Abfällen aus der Wiederaufarbeitung von Brennelementen aus Sellafield, Großbritannien, nach Brokdorf. Die BGZ erwartet die Genehmigung zur Aufbewahrung durch das zuständige Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) frühestens Ende dieses Jahres. Die eigentliche Rückführung, für die das Energieversorgungsunternehmen verantwortlich ist, könnte dann 2026 vollzogen werden. Daneben ging es unter anderem auch um die bauliche Nachrüstung des Zwischenlagers, die planmäßig umgesetzt wird.

„Der Atomausstieg und die langfristige Zwischenlagerung stellen auch die Gemeinde Brokdorf vor große Herausforderungen“, betonte Bürgermeister Jörg Schmidt im Anschluss an den Termin. „Durch die regelmäßige und proaktive Kommunikationsarbeit der BGZ sind die Bürgerinnen und Bürger aber immer umfassend über alle relevanten Themen informiert. Das schafft Vertrauen. Diese gute und etablierte Zusammenarbeit möchten wir gerne fortführen.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/2023-08-18-Dankte-Brokdorfs-Ehrenbuergermeisterin-Elke-Goettsche-fuer-die-konstruktive-Zusammenarbeit-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-Bettina-Hesse-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-18 08:36:552025-04-24 15:29:02Brokdorf: Neue BGZ-Geschäftsführerin trifft Vertreter*innen der Standortgemeinde

TRANSENS Summer School: BGZ diskutiert mit jungen Forscher*innen über Zwischenlagerung

17. August 2023/in Aktuelles, Startseite
BAD HONNEF – Die BGZ hat bei der TRANSENS Summer School mit Studierenden, Wissenschaftler*innen und weiteren Akteuren der nuklearen Entsorgung im In- und Ausland über das Konzept der Zwischenlagerung diskutiert und ihr Forschungsprogramm vorgestellt.

Benjamin Czwikla aus der BGZ-Forschungsabteilung erläuterte auf Einladung des Verbunds für Transdisziplinäre Forschung zur Entsorgung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland (TRANSENS), wie sich das bundeseigene Unternehmen auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet und präsentierte den rund 60 Teilnehmer*innen die laufenden Forschungsprojekte.

Auch Dr. Lutz Lindhorst, BGZ-Projektleiter für die Planung und Errichtung des Logistikzentrums Konrad, nahm als Gastredner an der Veranstaltung im Physikzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Bad Honnef teil und berichtete aus seiner früheren Tätigkeit in der niederländischen Aufsichtsbehörde über die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle im Nachbarland.

Im Fokus der zweiten Auflage der TRANSENS Summer School standen in diesem Jahr die Erfordernisse, die eine langfristige Strategie im Umgang mit hochradioaktiven Abfällen und ihre Entsorgung an die beteiligten Akteure stellt. Eine Woche lang tauschten sich Studierende mit Vertreter*innen aus Wissenschaft sowie von Behörden aus Deutschland und dem europäischen Ausland in Impulsvorträgen, Workshops und Diskussionsrunden aus. Unter den Gästen waren auch Vertreter*innen des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) sowie der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE).

Einen Eindruck von den Aufgaben und der Arbeit der BGZ erhielten die Teilnehmer*innen der Veranstaltung am BGZ-Infomobil, wo Czwikla, Lindhorst sowie Vertreter*innen aus dem Bereich Politik und Kommunikation der BGZ zahlreiche Fragen zur Zwischenlagerung in Deutschland beantworteten und ein reger Austausch stattfand.

Benjamin Czwikla aus der Forschungsabteilung der BGZ stellte bei der TRANSENS Summer School das Forschungsprogramm vor, mit dem sich die BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet.

 

Dr. Lutz Lindhorst, BGZ-Projektleiter für die Planung und Errichtung des Logistikzentrums Konrad, berichtete bei der TRANSENS Summer School aus seiner früheren Tätigkeit in der niederländischen Aufsichtsbehörde über die gesetzlichen Rahmenbedingun-gen der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle im Nachbarland.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/Infomobil1-scaled.jpg 2092 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-17 09:25:372025-04-24 15:29:40TRANSENS Summer School: BGZ diskutiert mit jungen Forscher*innen über Zwischenlagerung

AIW Regionalvorstand Ahaus besichtigt Zwischenlager

16. August 2023/in Aktuelles, Startseite
AHAUS – Der Regionalvorstand Ahaus des Unternehmensverbands AIW („Aktive Unternehmen im Westmünsterland“) hat das Zwischenlager Ahaus besucht. BGZ-Sprecher Dr. David Knollmann stellte den Gästen in einem Vortrag die Aufgaben des bundeseigenen Unternehmens vor und erläuterte die Sicherheitsprinzipien der Zwischenlagerung.

Dr. Knollmann erläuterte außerdem die Vorbereitungen für die längere Zwischenlagerung an allen BGZ-Standorten und gewährte einen Ausblick auf zukünftige Vorhaben in Ahaus wie die Aufbewahrung von Brennelementen aus deutschen Forschungsreaktoren.

Im Anschluss konnten sich die Mitglieder des Regionalvorstands und der AIW-Geschäftsführung ein eigenes Bild von der sicheren Aufbewahrung radioaktiver Abfälle im Zwischenlager Ahaus machen.

AIW-Geschäftsführerin Inken Steinhauser resümierte abschließend: „Wir konnten uns heute davon überzeugen, dass die BGZ mit hoher fachlicher Expertise die Sicherheit der Zwischenlagerung gewährleistet und transparent über zukünftige Projekte und Herausforderungen kommuniziert.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/AIW-Besuch-Zwischenlager-scaled.jpg 2168 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-08-16 10:36:352025-04-24 15:30:04AIW Regionalvorstand Ahaus besichtigt Zwischenlager

BGZ begrüßt Stellungnahme zum Logistikzentrum Konrad

9. August 2023/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, Startseite
BERLIN – Die Entsorgungskommission des Bundes (ESK) hat die Notwendigkeit des Logistikzentrums Konrad (LoK) für eine zügige Endlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle noch einmal bestätigt. Auch die Auswahl des Standorts am ehemaligen Kernkraftwerk Würgassen hält die ESK für nachvollziehbar.

„Die Stellungnahme der Entsorgungskommission bestätigt die Auffassung der BGZ, dass nur mit dem Logistikzentrum eine schnelle und reibungslose Anlieferung an das Endlager Konrad erfolgen kann“, sagte der Generalbevollmächtigte der BGZ für das LoK, Christian Möbius. Mit dem LoK sei es möglich, die Betriebszeit des Endlagers und der zahlreichen Zwischenlager um rund zehn Jahre zu verkürzen. „Je schneller der radioaktive Abfall unter die Erde gebracht werden kann, desto besser ist das für die Sicherheit von uns allen“, so Möbius.

Die ESK hat in ihrer Stellungnahme zudem herausgestellt, dass die Entscheidung der BGZ, das Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Würgassen für das LoK als Standort zu nutzen, korrekt und nachvollziehbar erfolgt sei.

Möbius erklärte, er sei optimistisch, dass auf dieser Grundlage das Bundesumweltministerium zeitnah eine Entscheidung zum Bau des LoK in Würgassen treffen werde. Die BGZ werde jetzt zuversichtlich auf eine endgültige Entscheidung aus Berlin warten. Die Planungsarbeiten liefen bis dahin wie bisher weiter.

Hier geht es zur Stellungnahme der ESK.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Entsorgung der radioaktiven Abfälle sichergestellt.

Das Bundesumweltministerium hatte vor einem Jahr die ESK damit beauftragt, die Notwendigkeit eines LoK und die Standortauswahl der BGZ noch einmal zu überprüfen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/LoK-3D.png 596 1059 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2023-08-09 12:16:102025-04-24 15:30:59BGZ begrüßt Stellungnahme zum Logistikzentrum Konrad

Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager

8. August 2023/in Aktuelles, Startseite
EMMERTHAL – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal wird die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorstellen und über aktuelle Vorhaben am Standort informieren. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 07. September 2023, ab 18:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Gemeinde Emmerthal.

Das bundeseigene Unternehmen wird in der Informationsveranstaltung außerdem erläutern, wie die sichere Zwischenlagerung am Standort Grohnde gewährleistet wird und welche Baumaßnahmen in den nächsten Jahren geplant sind, um den Zwischenlager-Betrieb vom Kernkraftwerk Grohnde zu entkoppeln, das derzeit zurückgebaut wird.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Grohnde. Die Zwischenlagerung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die verantwortliche Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Das Forschungsprogramm der BGZ ist die Grundlage dafür, die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über den bislang genehmigten Zeitraum hinaus nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachzuweisen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/BGZ_Grohnde_3550_133_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-08-08 11:30:362025-04-24 15:32:40Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager
Mick

Kerntechnischer Hilfsdienst mit neuer Geschäftsführung

1. August 2023/in Aktuelles, Startseite
EGGENSTEIN-LEOPOLDSHAFEN  – Bei der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH (KHG) hat es einen personellen Wechsel gegeben: Ingrid Gosens und Thorsten Hüttl leiten nun die Geschäftsführung des Unternehmens.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die noch engere Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen der KHG“, sagt Ingrid Gosens, die als BGZ-Bereichsleiterin Personal nun zusätzliche Verantwortung in dem BGZ-Tochterunternehmen übernimmt. Dies gilt auch für Thorsten Hüttl (BGZ-Bereichsleiter Controlling/Finanzen/Steuern), der die Doppelspitze komplettiert: „Auch für mich ist die Geschäftsführung dieser spezialisierten Notfallschutzorganisation eine spannende und neue Herausforderung.

Gosens und Hüttl folgen auf Lars Köbler, Kaufmännischer Geschäftsführer der BGZ, der bislang auch an der Spitze der KHG stand. „Die Übertragung dieser Aufgabe auf Frau Gosens und Herrn Hüttl ermöglicht es mir, mich weiterhin mit voller Kraft den vielfältigen Aufgaben in der weiter wachsenden BGZ zu widmen“, sagt er. Für den Wechsel war ein Beschluss der Gesellschafterversammlung nötig. Die Mitglieder haben diesem Ende Juni zugestimmt.

Thorsten Hüttl, BGZ-Bereichsleiter Controlling/Finanzen/Steuern sowie Geschäftsführer der KHG

Ingrid Gosens, BGZ-Bereichsleiterin Personal und Geschäftsführerin der KHG

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/01/BGZ-uebernimmt-Mehrheitsanteile-der-KHG.jpg 928 2000 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-01 10:53:202025-04-24 15:33:00Kerntechnischer Hilfsdienst mit neuer Geschäftsführung
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