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Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager

8. August 2023/in Aktuelles, Startseite
EMMERTHAL – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal wird die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorstellen und über aktuelle Vorhaben am Standort informieren. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 07. September 2023, ab 18:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Gemeinde Emmerthal.

Das bundeseigene Unternehmen wird in der Informationsveranstaltung außerdem erläutern, wie die sichere Zwischenlagerung am Standort Grohnde gewährleistet wird und welche Baumaßnahmen in den nächsten Jahren geplant sind, um den Zwischenlager-Betrieb vom Kernkraftwerk Grohnde zu entkoppeln, das derzeit zurückgebaut wird.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Grohnde. Die Zwischenlagerung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die verantwortliche Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Das Forschungsprogramm der BGZ ist die Grundlage dafür, die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über den bislang genehmigten Zeitraum hinaus nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachzuweisen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/BGZ_Grohnde_3550_133_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-08-08 11:30:362025-04-24 15:32:40Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager
Mick

Kerntechnischer Hilfsdienst mit neuer Geschäftsführung

1. August 2023/in Aktuelles, Startseite
EGGENSTEIN-LEOPOLDSHAFEN  – Bei der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH (KHG) hat es einen personellen Wechsel gegeben: Ingrid Gosens und Thorsten Hüttl leiten nun die Geschäftsführung des Unternehmens.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die noch engere Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen der KHG“, sagt Ingrid Gosens, die als BGZ-Bereichsleiterin Personal nun zusätzliche Verantwortung in dem BGZ-Tochterunternehmen übernimmt. Dies gilt auch für Thorsten Hüttl (BGZ-Bereichsleiter Controlling/Finanzen/Steuern), der die Doppelspitze komplettiert: „Auch für mich ist die Geschäftsführung dieser spezialisierten Notfallschutzorganisation eine spannende und neue Herausforderung.

Gosens und Hüttl folgen auf Lars Köbler, Kaufmännischer Geschäftsführer der BGZ, der bislang auch an der Spitze der KHG stand. „Die Übertragung dieser Aufgabe auf Frau Gosens und Herrn Hüttl ermöglicht es mir, mich weiterhin mit voller Kraft den vielfältigen Aufgaben in der weiter wachsenden BGZ zu widmen“, sagt er. Für den Wechsel war ein Beschluss der Gesellschafterversammlung nötig. Die Mitglieder haben diesem Ende Juni zugestimmt.

Thorsten Hüttl, BGZ-Bereichsleiter Controlling/Finanzen/Steuern sowie Geschäftsführer der KHG

Ingrid Gosens, BGZ-Bereichsleiterin Personal und Geschäftsführerin der KHG

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/01/BGZ-uebernimmt-Mehrheitsanteile-der-KHG.jpg 928 2000 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-01 10:53:202025-04-24 15:33:00Kerntechnischer Hilfsdienst mit neuer Geschäftsführung

Zweite Chance auf vier Rädern

1. August 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – 1300 Stunden mühevolle Kleinarbeit in 5 Jahren: Wenn Ingo Kleinfeld aus Ahaus-Graes neben seinem restaurierten VW T2 Westfalia steht, ist ihm der Stolz anzusehen. Mit der für einen Münsterländer typischen Bescheidenheit spricht der Metallbaumeister, der bei BGZ in Ahaus in der Qualitätsüberwachung arbeitet, über seine beeindruckende Leistung. Was heute in der Originalfarbe „Neptunblau“ glänzend dasteht, hat den Schrauber manchmal fast zur Verzweiflung getrieben. Ingo Kleinfeld und sein Bulli – das ist eine besondere Geschichte.

Wenn man diese Geschichte erzählen möchte, muss man zunächst über ein Unglück sprechen. Kleinfeld fuhr 20 Jahre lang leidenschaftlich Motorrad. Bis zum 11. Juli 2015, als sich der Ahauser bei einem Unfall mit dem Motorrad verletzte. Noch im Krankenhaus versprach der Familienvater seiner damals 6-jährigen Tochter und seiner Frau, dass er nie wieder Motorrad fährt. Ein Versprechen, das er bis heute gehalten hat.

„Mein Arzt riet mir, während der Rehabilitationsphase einem Hobby nachzugehen“, erzählt der 45-Jährige. Der BGZ-Mitarbeiter, der sich schon immer für Oldtimer interessiert hat, machte sich auf die Suche nach einem Schrauberprojekt.

Fündig wird er bei einem Importeur im Aachener Raum, der einen VW Bulli aus Texas anbietet: einen T2 Westfalia, Erstzulassung 1978, mit der großen „Berlin“-Ausstattung. Aufstelldach, Küche, Standheizung, Klimaanlage, Tempomat – mehr geht fast nicht. 98.600 Meilen hat das sonnenverwöhnte Fahrzeug damals auf dem Tacho. Der Importeur ruft einen „Liebhaberpreis“ auf und Kleinfeld hat ein neues Hobby.

„Auf den ersten Blick stand der Bulli gut da“, erinnert sich der Graeser. Auf den zweiten Blick stellte sich heraus: In seiner Garage steht eine Riesen-Herausforderung. „Festgeschweißte Radmuttern, lose Kabel überall, mit Klebeband fixierte Benzinschläuche – jedes Teil war eigentlich defekt oder zerschlissen.“ Die Konsequenz: bis auf die Karosserie musste alles raus.

„Ich habe jedes Teil auseinandergenommen und angefasst, bestimmt Tausend Teile“, berichtet Kleinfeld. Um auch im Sitzen in seiner Garage arbeiten zu können, lässt er für kleines Geld ein Drehgestell anfertigen. Mit dem Karosserierahmen verschraubt, kann das Fahrzeug um 90 Grad gedreht werden.

Was dann folgt, beschreibt der Bulli-Besitzer als jahrelange Sisyphos-Arbeit: „Ich war schon häufig frustriert, wenn es nicht weiterging. Man entwickelt mit der Zeit aber eine hohe Frustrationstoleranz.“ Manchmal habe er „das Teil“ einfach vergessen wollen. „Aber es stand ja in der Garage ständig im Weg“, erzählt er heute lachend. Die Motivation sei immer gewesen: nicht aufgeben, weitermachen.

Dabei halfen ihm neben seiner eigenen Disziplin und Ausdauer Gleichgesinnte in mehreren Oldtimer-Foren und beim Bulli-Club in Münster. Weitere Bulli-Verrückte kamen schon mal sonntags aus dem Ruhrgebiet, um bei Spezialproblemen zu helfen. „Die Hilfsbereitschaft, die ich erfahren habe, war großartig.“

An einem Tag im Mai 2021 ist es endlich soweit. Kleinfeld hat Geburtstag – und einen Termin beim TÜV. Der Gutachter sei begeistert gewesen – und gründlich. Vier Stunden dauert die Neuabnahme des T2, jede einzelne CE-Kennzeichnung ließ sich der TÜV-Experte zeigen. Am Ende gibt es den lang ersehnten Stempel und anschließend eine besondere Geburtstagsfeier mit einem neuen „Familienmitglied“, das von Kleinfelds Tochter und seiner Frau liebevoll „Schlumpf“ genannt wird.

Die erste Reise mit frischer TÜV-Plakette – man will es ja nicht übertreiben – geht auf einen Campingplatz bei Münster. Der Bulli bietet Platz für die ganze Familie inklusive Hund. Schöner Reisen geht also eigentlich nicht. Und das mit 90 bis 100 km/h. Der Bulli könnte zwar 127 km/h Höchstgeschwindigkeit aus 70 PS leisten, aber niemand will ihm das mehr zumuten.

Der 44 Jahre alte T2 steht heute zwar im Museumszustand da. Er ist aber kein Museumsstück. Nach einem erneuten Werkstattaufenthalt und kurzem Zittern (defekter Dichtungsring, 1-Euro-Teil), fährt Kleinfeld seinen Bulli heute regelmäßig: Neben Fahrten in den Urlaub dient er auch dazu, Arbeitskollegen zum Traualtar zu chauffieren (so wie zuletzt in Ahaus, als Ingo Kleinfeld seinen Kollegen Frank Abbing zur Kirche St. Josef fahren durfte).

Das Schönste aber, erzählt Kleinfeld, sind die Reaktionen der Ahauser, wenn er mit dem Bulli „einfach nur so“ von A nach B unterwegs ist. Besonders die Begeisterung der Kinder, die ihre Eltern staunend auf das „Matchboxauto“ hinweisen, freut Kleinfeld. „Es wird gewunken, es gibt Daumen nach oben und die Leute gewähren einem überall die Vorfahrt.“

Und was bringt die Zukunft für den Bulli und die Kleinfelds? Seiner Tochter, die mittlerweile Teenagerin ist, hat Ingo Kleinfeld ein weiteres Versprechen gegeben: „Sie will damit mal in den Urlaub nach Spanien fahren und da bietet sich so ein Bulli natürlich an.“

Innenansicht Fahrersitz
https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/2023-08-01-PM-BGZ-Portrait-Bulli-Projekt-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-08-01 09:47:212025-04-24 15:33:22Zweite Chance auf vier Rädern
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

25. Juli 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat der BGZ die Genehmigung erteilt, vier CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im Brennelement-Zwischenlager Philippsburg aufzubewahren.

„Die nun erteilte Genehmigung nach dem Atomgesetz bescheinigt uns, dass das Konzept der Zwischenlagerung trägt und die Behälter im Zwischenlager Philippsburg sicher aufbewahrt werden können“, erläutert Stefan Weber als Leiter der Abteilung Genehmigungen bei der BGZ.

Die Behälter mit verglasten hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland sollen in den nächsten Jahren vom französischen La Hague in das Zwischenlager Philippsburg gebracht werden. „Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest“, betont der Leiter des Zwischenlager-Standorts Philippsburg, Dr. Steffen Vonderau. Für die Rückführung sei zudem eine Transportgenehmigung erforderlich, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beim BASE beantragt hat. Diese ist allerdings noch nicht erteilt.

Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber das Rückführungskonzept im Konsens beschlossen. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung der Abfälle festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg.

„Diese Verteilung ist fair, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip“, macht Stefan Mirbeth, verantwortlich für die BGZ-Kommunikation am Standort Philippsburg, deutlich. „Nach Abschluss der Rückführung werden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.“

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

18 weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon vier Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Philippsburg. Bei den Behältern, die von La Hague nach Philippsburg kommen sollen, handelt es sich um CASTOR-Behälter des Typs HAW28M, die auch für die Rückführung verglaster hochradioaktiver Abfälle an die Standorte Biblis, Gorleben, Isar und Brokdorf eingesetzt wurden bzw. noch werden.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Abfallbesitzer, die Betreiber der Atomkraftwerke, ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet.

Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen wie etwa im November 2021 in der Bruhrainhalle in Philippsburg. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Philippsburg-scaled.jpg 2087 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-25 15:47:132025-04-24 15:33:55Zwischenlager Philippsburg: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems

13. Juli 2023/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle stand das akustische Warnsystem kurzzeitig nicht zur Verfügung. Durch den Austausch einer Komponente konnte die Funktion der Anlage zeitnah wiederhergestellt werden.

Die Störung wurde von der Störmeldeanlage erkannt und angezeigt. Nach Austausch einer defekten Baugruppe stand das System wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/04/BGZ_Philippsburg_3727_4105_1-scaled.jpg 2560 2420 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-13 17:20:192025-04-24 15:34:13Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems

Standort Biblis: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

12. Juli 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BENSHEIM – Wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet wird, darüber informierte die BGZ bei einer Veranstaltung der Wählervereinigung „Bürger für Bensheim“ (BfB) in Bensheim. Wichtiger Baustein für die verlängerte Zwischenlagerung ist das Forschungsprogramm der BGZ, das Vertreter des bundeseigenen Unternehmens vorstellten.

Zunächst gab Dirk Jonas, Leiter des Zwischenlagers Biblis, einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort. Dazu zählen die Planungen für die organisatorische, bauliche und personelle Entkopplung der Zwischenlager vom Kernkraftwerk. In diesem Kontext bereitet die BGZ unter anderem die Errichtung eines eigenen Funktionsgebäudes für Mitarbeiter*innen und das Wachpersonal vor.

Im Anschluss veranschaulichte BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth die Forschungsaktivitäten der BGZ. Mit dem Forschungsprogramm habe das bundeseigene Unternehmen die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, so Mirbeth. Am Standort Biblis ist das Brennelemente-Zwischenlager aktuell bis 2046 genehmigt.

„Wir sind davon überzeugt, dass das durch uns umgesetzte Konzept der trockenen Zwischenlagerung am besten geeignet ist, die Sicherheit der Zwischenlagerung über die nächsten Dekaden zu gewährleisten“, hob BGZ-Sprecher Mirbeth hervor. „Das Konzept der trockenen Zwischenlagerung ist so robust ausgelegt, dass Effekte ausgeschlossen werden können, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet ist.“

Ein umfassendes Überwachungskonzept sorgt dafür, dass gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen abgeleitet werden können, die den sicheren Betrieb dauerhaft gewährleisten. In allen Zwischenlagern finden darüber hinaus regelmäßige Überprüfungen statt. Dadurch können technische Systeme weiterentwickelt und bei Bedarf angepasst werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung im Gemeindezentrum St. Laurentinus zeigten sich Norbert Koller und Ulrike Vogt-Saggau von der Wählergemeinschaft „Bürger für Bensheim“ zufrieden mit dem Informationsangebot der BGZ: „Wir haben uns einen sehr guten Eindruck von den aktuellen Planungen der BGZ am Standort Biblis verschaffen können. Eine sachliche und faktenorientierte Debatte ist uns wichtig“, betonte BfB-Fraktionsvorsitzender Koller.

 

Hintergrund:

Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Da die Suche nach einem Endlager-Standort noch nicht abgeschlossen ist, reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen und die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager nachweisen. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen und führt einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

 

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/07/PM-BGZ-informiert-in-Bensheim.jpg 1391 1761 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-12 10:24:082025-04-24 15:34:37Standort Biblis: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung
Austausch unter Experten: Dr. Maik Stuke (r.) und sein Kollege Dr. Peter Kaufholz (2.v.r.) sprachen mit schwedischen Kollegen der Firma Studsvik in den Laboren über den aktuellen Stand des Projekts LEDA.BGZ

Forschungsprojekt LEDA: Vorbereitungen für erste Untersuchungen laufen auf Hochtouren

3. Juli 2023/in Aktuelles, Forschung, Leda, Startseite
ESSEN – Die Vorbereitungen für die Untersuchung von Brennstabsegmenten im Rahmen des Forschungsprojekts LEDA laufen auf Hochtouren. Davon haben sich die BGZ-Forscher Dr. Maik Stuke und Dr. Peter Kaufholz bei einem Besuch in Schweden ein Bild gemacht.

Im Rahmen eines Projekttreffens tauschten sie sich mit Vertreter*innen der Firma Studsvik zum aktuellen Stand des Projekts aus. „Wir sind sehr zufrieden mit den Fortschritten und freuen uns auf den Start der ersten Versuchskampagne“, sagt Dr. Maik Stuke. Die Versuchsapparatur zur Untersuchung der Brennstabsegmente ist in den Heißen Zellen der Labore in Schweden integriert worden und wird derzeit umfangreichen Tests unterzogen.

Parallel dazu werden aktuell Brennstabsegmente für die erste Versuchskampagne vorbereitet. Über erste Ergebnisse dieser so genannten Vorcharakterisierung diskutierten die Forscher und besprachen den weiteren Zeitplan. „Der Start der ersten Versuchskampagne ist noch für dieses Jahr geplant“, so Dr. Maik Stuke.

Beim Besuch der Labore und Werkstätten der Firma Studsvik erhielten die beiden BGZ-
Kollegen Einblicke in die aktuellen Arbeiten für LEDA. Sie schauten sich laufende Versuche an nicht bestrahlten Hüllrohren an und besprachen die weiteren Schritte. Ziel dieser Versuche ist es, weitere Erkenntnisse zum Wasserstoffverhalten in Hüllrohrwerkstoffen, die aus Zirconium-Legierungen bestehen, zu gewinnen.

Im Umfeld des Projekttreffens fand außerdem der SCIP IV-Workshop in Nyköping statt, bei dem rund 80 internationale Teilnehmer*innen über neue Forschungsergebnisse diskutierten.  In dem Forschungsprogramm „Studsvik Cladding Integrity Project“ (SCIP-IV) haben sich zahlreiche nationale und internationale Organisationen zusammengeschlossen, um unter dem Dach der Nuclear Energy Agency (NEA) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) über eine Laufzeit von fünf Jahren sicherheitsrelevante Aspekte zum Brennelementverhalten zu untersuchen. Die BGZ nimmt zusammen mit der Gesellschaft für Reaktor- und Anlagensicherheit (GRS) als Konsortialpartner am Projekt teil. Die Forschungsarbeiten für SCIP-IV finden in den Laboren der Firma Studsvik im schwedischen Nyköping statt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/07/Studsvik3-e1688384593618.jpg 500 766 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-03 12:49:172025-11-18 09:57:35Forschungsprojekt LEDA: Vorbereitungen für erste Untersuchungen laufen auf Hochtouren
© Christopher Mick/BGZ

Ahaus: BGZ beantragt Aufbewahrung von leeren Transportbehältern

27. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Die BGZ hat beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Aufbewahrung von bis zu 25 leeren Transportbehältern im Zwischenlager Ahaus beantragt. Sie stammen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich.

„Es handelt sich um leere, nicht mehr benötigte und innen kontaminierte Behälter (sogenannte „End Used Casks“, EUC) französischer Bauarten, mit denen ausgediente Brennelemente von Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach La Hague in Frankreich transportiert wurden“, erläutert Dr. Matthias Heck, Geschäftsführer der Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH (BZA) und Bereichsleiter Genehmigungen bei der BGZ. Sie befinden sich derzeit in der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague.

„Zur Rücknahme der Abfälle, die im Rahmen der Wiederaufarbeitung im Ausland angefallen sind, hat sich Deutschland völkerrechtlich verpflichtet“, erklärt Dr. Heck. Im Jahr 2021 hätten sich Deutschland und Frankreich auf eine neue Lösung zur Rücknahme geeinigt. Diese sehe unter anderem vor, anstatt der ursprünglich für Ahaus vorgesehenen 152 Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen nun hier die EUC aufzubewahren.

Dr. David Knollmann, Referent für Standortkommunikation, ergänzt: „Über die neue deutsch-französische Vereinbarung hat die BGZ regelmäßig informiert, etwa in mehreren Dialogveranstaltungen für die Bürger*innen und den Rat der Stadt Ahaus.“

Im Genehmigungsverfahren zur Aufbewahrung der leeren Behälter muss die BGZ unter anderem nachweisen, dass die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderlichen Maßnahmen zur Schadensvorsorge getroffen sind.

Ein Transport kann erst dann erfolgen, wenn die Genehmigung für die Aufbewahrung durch das BASE erteilt wurde und zusätzlich die Genehmigung für die Beförderung der EUC vorliegt. Für deren Beantragung ist ein Dienstleister im Auftrag der Energieversorgungsunternehmen verantwortlich.

Die BGZ hat die Aufbewahrung für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren beantragt. Die Behälter sollen dann bei einem geeigneten Dienstleister dekontaminiert, freigemessen und verwertet werden.

Weitergehende Informationen zur Rücknahme der EUC finden Sie auf der Projektseite zur Rückführung: https://rueckfuehrung.bgz.de/#QAFrankreich

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/01/BGZ_Ahaus_3853_5135_neu-scaled.jpg 1525 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-06-27 10:02:452025-04-24 15:50:30Ahaus: BGZ beantragt Aufbewahrung von leeren Transportbehältern
© Christopher Mick/BGZ

Ahaus: Logistikunternehmen führt LKW-Testfahrten durch

26. Juni 2023/in Aktuelles, Startseite
AHAUS – Für einen möglichen Transport der Brennelemente aus dem Zwischenlager Jülich in das Zwischenlager Ahaus führt ein Logistikunternehmen im Auftrag der JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) in dieser Woche Testfahrten mit einem LKW zum und auf dem Gelände des Zwischenlagers Ahaus durch.

Die Fahrten dienen dazu, die Befahrbarkeit möglicher Transportwege sowie die Rangiermöglichkeiten auf dem Zwischenlager-Gelände in Ahaus zu testen. Es wird kein radioaktives Material transportiert.

Wann genau Transporte der Brennelemente aus dem Zwischenlager Jülich nach Ahaus erfolgen könnten, ist noch nicht absehbar. Die erforderliche Transportgenehmigung ist noch nicht erteilt, das Verfahren nach Angaben der JEN jedoch sehr weit fortgeschritten.

Hintergrund:

Die JEN ist Betreiberin des Zwischenlagers in Jülich, das aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht aus dem Jahr 2014 geräumt werden soll. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass die Nachweise zur Erdbebensicherheit des Lagers, die nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik erbracht werden mussten, nicht rechtzeitig vorgelegt werden konnten.

Die JEN verfolgt dazu zwei Optionen: den Transport zum und die Aufbewahrung der AVR-Brennelemente im Zwischenlager Ahaus (Ahaus-Option) sowie den Neubau eines Zwischenlagers am Standort Jülich (Neubau-Option). Da die Ahaus-Option am weitesten fortgeschritten ist, will die JEN die parallele Verfolgung der Neubau-Option beenden, sobald die ersten Transporte nach Ahaus durchgeführt werden.

Die BGZ entscheidet nicht über den weiteren Verbleib der Jülicher Brennelemente. Diese Entscheidung trifft die JEN in enger Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium als Atomaufsicht.

Die BGZ ist vertraglich verpflichtet, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die Behälter mit den Jülicher Brennelementen annehmen zu können und sich auf eine mögliche Einlagerung vorzubereiten. Sollte es zu einer Entscheidung für die Ahaus-Option kommen, ist es Aufgabe der BGZ, die sichere Zwischenlagerung zu gewährleisten. Dies ist die Kernkompetenz der BGZ.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/01/BGZ_Ahaus_3853_5135_neu-scaled.jpg 1525 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-06-26 12:00:102025-04-24 15:50:54Ahaus: Logistikunternehmen führt LKW-Testfahrten durch
ASKETA-Tagung der Standort-Bürgermeister*innen 2023 in Philippsburg

Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Philippsburg

22. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Die Bürgermeister*innen der deutschen Kommunen, in denen Zwischenlager betrieben werden, haben sich zu ihrer diesjährigen Tagung in Philippsburg getroffen. Dort informierten sie sich auch über aktuelle Projekte der BGZ.

Ein wichtiges Thema war der neue Zeithorizont bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle und die daraus resultierenden längeren Zwischenlagerzeiten. In ihrem Grußwort an die Vertreter*innen der Kommunen, die in der Arbeitsgemeinschaft von Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen (ASKETA) organisiert sind, hob Bettina Hesse als neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung dazu hervor: „Die verlängerte Zwischenlagerung betrifft in erster Linie die Standortgemeinden, da die hochradioaktiven Abfälle hier deutlich länger vor Ort bleiben werden, als ursprünglich vorgesehen. Ich freue mich deshalb über die Möglichkeit, mich mit den Bürgermeister*innen zu diesem und zu anderen Themen persönlich austauschen zu können.“

Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter Betrieb bei der BGZ, erläuterte, dass sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 auf eine Zwischenlagerung deutlich über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren vorbereite. Im Zuge der neu zu führenden Genehmigungsverfahren müssten viele technische Fragen beantwortet werden. Dazu verfolge die BGZ ein umfassendes Forschungsprogramm, in dessen Rahmen sie mit nationalen und internationalen Partnern Alterungseffekte der Behälter und des Inventars betrachte. Zudem sorge ein umfangreiches Überwachungssystem für die Sicherheit in den Zwischenlagern. „Daher sind wir davon überzeugt, die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle so lange gewährleisten zu können, bis alle Behälter an das Endlager abgegeben sind“, so Hoffmann.

Unternehmenssprecher Burghard Rosen ergänzte: „Wir erörtern unsere Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung in etlichen dialogorientierten Veranstaltungen an unseren Standorten sowie überregional. Wir werden, daran anknüpfend, die Öffentlichkeit im Rahmen der zu führenden Genehmigungsverfahren über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus umfassend beteiligen.“ Er gab zudem einen Überblick über den aktuellen Stand bei der Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung nach Deutschland und stellte die diesbezüglichen Kommunikationsaktivitäten vor.  Auch diese werde die BGZ an allen Rückführungsstandorten fortsetzen, betonte Rosen.

Ina Stelljes vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) informierte über die Öffentlichkeitsbeteiligung und die staatliche Verantwortung bei der Endlagersuche. Vorhaben von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung seien ohne Beteiligung nicht zu denken, Beteiligung sei ein Schlüsselelement, so Stelljes.

Abschließend berichtete Dagmar Dehmer von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) über die neuen Zeitbedarfe bei der Standortauswahl für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle sowie über den aktuellen Stand beim Bau des Endlagers Schacht Konrad für schwach- und mittelradioaktive Abfälle.

„Wir Standortkommunen und die BGZ pflegen einen regelmäßigen und konstruktiven Austausch“, sagte Stefan Martus, Bürgermeister von Philippsburg und Gastgeber der Tagung. Der ASKETA-Vorsitzende Josef Klaus, Bürgermeister von Niederaichbach, ergänzte: „Wir werden die Zwischenlagerung weiterhin kritisch begleiten, insbesondere die anstehenden Genehmigungsprozesse für die verlängerte Zwischenlagerung. In diesem Prozess muss die Lage der Standortkommunen berücksichtigt werden, denn wir vor Ort leben direkt an den Zwischenlagern.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/06/ASKETA-Tagung-2023-in-Philippsburg-scaled.jpg 1553 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-06-22 15:53:262025-04-24 15:51:17Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Philippsburg
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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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