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Abfall-Zwischenlager Biblis: Korrosion an Fässern mit schwachradioaktiven Abfällen (Aktualisierung: 02.06.2026)

18. November 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
BIBLIS – Bei einer routinemäßigen Überprüfung im Abfallzwischenlager 1 haben BGZ-Mitarbeitende eine Korrosion an einem Fass festgestellt, in dem schwachradioaktive Abfälle aufbewahrt werden. Eine Kontamination oder Freisetzung radioaktiver Stoffe konnte durch Messungen ausgeschlossen werden. Die Sicherheit der Zwischenlagerung, und damit der Schutz von Mensch und Umwelt, war und ist jederzeit gegeben.

Es handelt sich um ein 400-Liter-Fass, das im Jahr 1980 mit Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung aus dem Kernkraftwerk Biblis befüllt wurde. Die Abfälle sind mit Beton vergossen worden, so dass der sichere Einschluss der schwachradioaktiven Abfälle durch die Betonstruktur gewährleistet ist. In Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde und dem Eigentümer RWE wird das Fass nun zunächst in ein Überfass eingestellt.

Die zuständige Aufsichtsbehörde wurde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 06.03.2025: BGZ-Überprüfung zeigt Auffälligkeiten an drei weiteren Fässern

Nachdem bei der routinemäßigen Überprüfung im Abfallzwischenlager 1 Korrosion an einem Fass mit schwachradioaktiven Abfällen festgestellt worden war, startete die BGZ eine umfassende Inspektion aller Stahlblechfässer im AZB1, die noch nicht abgeschlossen ist. Dabei stellten BGZ-Fachkräfte fest, dass drei weitere Fässer Beschädigungen aufweisen. Diese haben keinerlei sicherheitstechnische Relevanz.

Es handelt sich um drei 200-Liter-Fässer, die mit Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung aus dem Kernkraftwerk Biblis befüllt wurden. Zwei Fässer weisen Risse auf, das dritte Fass ein kleines Loch. Die Beschädigungen stammen aus Handhabungen und wurden in einem ersten Schritt unverzüglich abgedichtet. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe kann sicher ausgeschlossen werden. Mit der Aufsichtsbehörde und dem Abfall-Eigentümer RWE werden nun weitere Maßnahmen abgestimmt.

Die BGZ hat das hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde umgehend über die Auffälligkeiten an den drei weiteren Fässern informiert. Bei den festgestellten Befunden handelt es sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 23.01.2026: BGZ-Überprüfung zeigt Auffälligkeiten an zwei weiteren Fässern

Im Rahmen der umfassenden Inspektion stellten die BGZ-Fachkräfte fest, dass zwei weitere Fässer Korrosionsspuren ohne sicherheitstechnische Relevanz aufweisen. Es handelt sich um 400-Liter-Fässer aus den 1980er-Jahren, die mit Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung aus dem Kernkraftwerk Biblis befüllt sind. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe kann sicher ausgeschlossen werden. Die Fässer sind bereits separiert worden und werden in ein Überfass gestellt. Mit der Aufsichtsbehörde und dem Abfall-Eigentümer RWE werden weitere Maßnahmen abgestimmt.

Die BGZ hat das hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde umgehend über die Auffälligkeiten an den zwei weiteren Fässern informiert. Bei den festgestellten Befunden handelt es sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 20.02.2026: BGZ-Überprüfung zeigt Auffälligkeiten an drei weiteren Fässern

Im Rahmen der umfassenden Inspektion stellten die BGZ-Fachkräfte fest, dass drei weitere Fässer Korrosionsspuren ohne sicherheitstechnische Relevanz aufweisen. Es handelt sich um 400-Liter-Fässer aus den 1980er-Jahren, die mit Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung aus dem Kernkraftwerk Biblis befüllt sind. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe kann sicher ausgeschlossen werden. Die Fässer sind bereits separiert worden und werden in ein Überfass gestellt. Mit der Aufsichtsbehörde und dem Abfall-Eigentümer RWE werden weitere Maßnahmen abgestimmt.

Die BGZ hat das hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde umgehend über die Auffälligkeiten an den zwei weiteren Fässern informiert. Bei den festgestellten Befunden handelt es sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 12.03.2026: BGZ-Überprüfung zeigt Auffälligkeiten an acht weiteren Fässern

Im Rahmen der umfassenden Inspektion stellten die BGZ-Fachkräfte fest, dass acht weitere Fässer Korrosionsspuren ohne sicherheitstechnische Relevanz aufweisen. Es handelt sich um zwei 200- Liter-Fässer und sechs 400-Liter-Fässer aus den 1980er-Jahren, die mit Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung aus dem Kernkraftwerk Biblis befüllt sind. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe kann sicher ausgeschlossen werden. Die Fässer sind bereits separiert worden und werden in ein Überfass gestellt. Mit der Aufsichtsbehörde und dem Abfall-Eigentümer RWE werden weitere Maßnahmen abgestimmt.

Die BGZ hat das hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde umgehend über die Auffälligkeiten an den acht weiteren Fässern informiert. Bei den festgestellten Befunden handelt es sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 25.03.2026: BGZ-Überprüfung zeigt Auffälligkeiten an sieben weiteren Fässern

Im Rahmen der umfassenden Inspektion stellten die BGZ-Fachkräfte fest, dass sieben weitere Fässer Beschädigungen aufweisen. Diese haben keinerlei sicherheitstechnische Relevanz. Es handelt sich um 200- Liter-Fässer aus den 1980er-Jahren, die mit Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung aus dem Kernkraftwerk Biblis befüllt sind. Sechs Fässer weisen Korrosionsspuren auf, ein Fass hat einen kleinen Riss, der in einem ersten Schritt unverzüglich abgedichtet wurde. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe kann sicher ausgeschlossen werden. Die separierten Fässer werden in Überfässer gestellt. Mit der Aufsichtsbehörde und dem Abfall-Eigentümer RWE werden weitere Maßnahmen abgestimmt.

Die BGZ hat das hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde umgehend über die Auffälligkeiten an den sieben weiteren Fässern informiert. Bei den festgestellten Befunden handelt es sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 02.06.2026: BGZ-Überprüfung zeigt Auffälligkeiten an sechs weiteren Fässern

Im Rahmen der umfassenden Inspektion stellten die BGZ-Fachkräfte fest, dass sechs weitere Fässer Korrosionsspuren aufweisen. Diese haben keinerlei sicherheitstechnische Relevanz. Es handelt sich um 400-Liter-Fässer aus den 1980er-Jahren, die mit Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung aus dem Kernkraftwerk Biblis befüllt wurden. Eins der Fässer weist ein kleines Loch auf, das unverzüglich abgedichtet wurde. Die sechs Fässer wurden separiert. Im nächsten Schritt werden sie in Überfässer gestellt. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe kann sicher ausgeschlossen werden. Mit der Aufsichtsbehörde und dem Abfall-Eigentümer RWE werden weitere Maßnahmen abgestimmt.

Die BGZ hat das hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde umgehend über die Auffälligkeiten an den sechs weiteren Fässern informiert. Bei den festgestellten Befunden handelt es sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Die BGZ wird nach Abschluss der Überprüfung aller Fässer eine Bilanz veröffentlichen.

Hintergrund:

Die BGZ betreibt aktuell dreizehn Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Gemäß Entsorgungsübergangsgesetz wird sie zudem noch das Zwischenlager Krümmel übernehmen. Die dort aufbewahrten schwach- und mittelradioaktiven Abfälle sollen im Endlager Konrad endgelagert werden. Es wird voraussichtlich Anfang der 2030er-Jahre in Betrieb gehen. Aufgabe der BGZ ist es, diese Abfälle bis zur Abgabe an das Endlager sicher zwischenzulagern, sie für den Transport und die Abgabe an das Endlager vorzubereiten sowie die Anlieferung nach Konrad zu planen und umzusetzen.

Bei den schwach- und mittelradioaktiven Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung handelt es sich um Abfälle aus dem Betrieb und der Stilllegung von Kernkraftwerken wie beispielsweise Werkzeuge, Schutzkleidung, Filter sowie ausgebaute Anlagenteile. Für die Zwischen- und Endlagerung der Abfälle werden verschiedene Behältertypen verwendet. Sie unterscheiden sich in Form, Material und Größe. So gibt es zum Beispiel zylinderförmige Beton- und Gussbehälter oder kubische Behälter in mehreren Größen aus Stahl, Beton und Guss.

Aktuell steht der überwiegende Anteil der in den Zwischenlagern der BGZ aufbewahrten schwach- und mittelradioaktiven Abfälle noch im Eigentum der Energieversorgungsunternehmen, die auch für deren Zustand und die fachgerechte Verpackung verantwortlich sind. Die BGZ übernimmt diese erst in ihr Eigentum, wenn die fachgerechte Verpackung behördlich bestätigt wurde. Erst mit dieser behördlichen Bestätigung geht auch die Verantwortung für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle von den Energieversorgungsunternehmen auf die BGZ über.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-18-PM-Biblis_Korrosion-an-einem-Fass-scaled.jpg 991 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-11-18 12:43:532026-06-03 14:25:40Abfall-Zwischenlager Biblis: Korrosion an Fässern mit schwachradioaktiven Abfällen (Aktualisierung: 02.06.2026)
Foto Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg mit Link zur PressemeldungMick/BGZ

Philippsburg: Gericht bestätigt Konzept der Zwischenlagerung – CASTOR-Behälter dürfen eingelagert werden

8. November 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat die Eilanträge gegen die Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Zwischenlager Philippsburg abgelehnt und somit das Konzept der Zwischenlagerung bestätigt.

Zuvor hatten die Stadt Philippsburg sowie Privatpersonen gegen die erteilte Genehmigung zur Aufbewahrung von hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung geklagt und zudem vorläufigen Rechtsschutz beantragt. Der VGH hat nun die Anträge auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klagen gegen die Aufbewahrungsgenehmigung abgelehnt.

Damit bestätigt der VGH das Konzept der Zwischenlagerung und stellt klar, dass eine zusätzliche Exposition der Bevölkerung durch Direktstrahlung oder Ableitungen radioaktiver Stoffe mit den einzulagernden Behältern aus der Wiederaufarbeitung nicht verbunden sei. Zudem würden die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung weiterhin deutlich unterschritten. Eine Gefährdung von Menschen und Umwelt kann somit ausgeschlossen werden.

Auch das genehmigte Reparaturkonzept für die CASTOR-Behälter genüge den Anforderungen an die erforderliche Schadensvorsorge. Zudem gibt es aus Sicht des Senats keine Anhaltspunkte, dass das Zwischenlager gegen Sabotageakte oder terroristische Anschläge nicht hinreichend gesichert sei. Auch hier wird das Konzept der BGZ bestätigt. Der VGH verweist darauf, dass das Risiko derartiger Szenarien durch die Sicherheitsbehörden regelmäßig bewertet werde und aktuell mehrere baulich-technische Maßnahmen von der BGZ umgesetzt würden.

Dr. Matthias Heck leitet bei der BGZ den Bereich Genehmigungen und resümiert: „Wir sehen unsere Arbeit und das Konzept der Zwischenlagerung bestätigt. Oberstes Ziel ist der Schutz von Mensch und Umwelt, dessen Einhaltung wurde durch das Urteil bekräftigt.“

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber der Atomkraftwerke ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich auch die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verpflichtet.

Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber das Rückführungskonzept im Konsens beschlossen. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung der Abfälle festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. Diese Verteilung ist fair, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip. Nach Abschluss der Rückführung werden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

18 weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon vier Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Philippsburg. Bei den Behältern, die von La Hague nach Philippsburg kommen sollen, handelt es sich um CASTOR-Behälter des Typs HAW28M, die auch für die Rückführung verglaster hochradioaktiver Abfälle an die Standorte Biblis, Gorleben, Isar und Brokdorf eingesetzt wurden bzw. noch werden.

Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen in Philippsburg. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/08/BGZ_Philippsburg_3522_061_low-scaled.jpg 2321 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-11-08 16:56:212025-04-23 15:50:45Philippsburg: Gericht bestätigt Konzept der Zwischenlagerung – CASTOR-Behälter dürfen eingelagert werden

Gorleben: Bürgerinitiative besucht BGZ-Zwischenlager

4. November 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg hat sich bei einem Besuch vor Ort über aktuelle Themen wie das laufende Bauprojekt oder die verlängerte Zwischenlagerung informiert.

„Die BGZ errichtet zurzeit eine Schutzwand rund um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen sowie eine neue Sicherungszentrale“, so Standortsprecher Dr. Tristan Zielinski. Letztere sei gleichzeitig eine Voraussetzung für den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA). So habe die BGZ frühzeitig angekündigt, die PKA in einem mehrstufigen Verfahren stillzulegen und anschließend zurückzubauen.

Ein weiteres Thema war die verlängerte Zwischenlagerung. Die Genehmigung des Brennelemente-Zwischenlagers Gorleben läuft zum Jahresende 2034 aus. Da ein Endlagerstandort erst zur Mitte des Jahrhunderts benannt werden soll, bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung darauf vor, eine neue Genehmigung zu beantragen. „Wesentlicher Baustein hierfür ist unser Forschungsprogramm, mit dem wir die Sicherheit der Zwischenlagerung auch für die Zeit nach 2034 nachweisen werden“, so Zielinski. Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung habe die BGZ dies auch bereits in Gorleben diskutiert und werde weiterhin aktiv über alle Schritte informieren sowie Fragen zur neuen Genehmigung erörtern.

Nach dem Besuch sagte der Pressesprecher der Bürgerinitiative, Wolfgang Ehmke: „Auch wenn wir in vielen Fragen unterschiedlicher Meinung sind, tauschen wir uns regelmäßig mit der BGZ aus. Uns ist es wichtig, dass mit der Neugenehmigung weitere CASTOR-Transporte ausgeschlossen bleiben. Da in der Halle „nur“ 113 der insgesamt 420 Stellplätze belegt sind, sollte die BGZ bei der Neugenehmigung die jetzige Situation abbilden und sich auf die 113 Behälter beschränken. Wir fordern seit langem: „Nichts rein, nichts raus!“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-12-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Gorleben.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-11-04 09:30:172025-04-23 15:52:27Gorleben: Bürgerinitiative besucht BGZ-Zwischenlager
Phil Vetter/BGZ

Forum Zwischenlagerung: Junge Generation diskutiert über nukleare Entsorgung

30. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BERLIN – Die Verantwortung für den Umgang mit radioaktiven Abfällen wird noch viele Generationen beschäftigen: Ist das eigentlich gerecht? Und wie kann die nukleare Entsorgung als gesamt­gesell­schaft­liche Auf­gabe gelingen? Darüber haben mehr als 100 Gäste beim Forum Zwischenlagerung „next generation“ auf Einladung der BGZ diskutiert.

Im Fokus der eintägigen Veranstaltung im Futurium in Berlin standen sieben Workshops, in denen die Teilnehmer*innen über die Themen nukleare Entsorgung und Generationengerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven diskutierten. Geleitet wurden die Runden von Studierenden verschiedener Hochschulen, jungen Vertreter*innen von Nichtregierungs-Organisationen sowie Betreibern von Zwischenlagern. Beleuchtet wurden dabei rechtliche und kommunikative Aspekte der nuklearen Entsorgung ebenso wie die Umweltverträglichkeit und Beteiligung.

In sieben Workshops diskutierten die Teilnehmer*innen über verschiedene Aspekte der Generationengerechtigkeit bei der nuklearen Entsorgung.

Weitere Impulse zum Thema erhielten die Teilnehmer*innen des Forums durch Keynotes der Nachwuchswissenschaftlerin Julia Niedermeyer von der TU München sowie des Wissenschaftsjournalisten Jacob Beautemps, der auf dem YouTube-Kanal breaking lab wissenschaftliche Themen aufbereitet.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Cedric Engels, der sich als „Doktor Whatson” Wissenschaftsthemen in Film, Fernsehen und auf seinem YouTube-Kanal widmet.

Bekannt aus TV und von YouTube: Die Wissenschaftsjournalisten Cedric Engels (l.) aka „Doktor Whatson“, der als Moderator durch das Forum Zwischenlagerung führte, und Keynote-Speaker Jacob Beautemps.

Für Unterhaltung sorgten die Science Busters mit Wissenschaftskabarett. Studierende der TU Berlin zeigten im Rahmen des „Forum Kino“ einen Film über die Zwischen- und Endlagerung; eine Ausstellung der beiden jungen Fotografen Jann Höfer und Martin Lamberty zum atomaren Erbe sowie Infostände vieler Akteure im Bereich der nuklearen Entsorgung rundeten das Angebot ab. Austausch und Vernetzung standen schließlich beim Ausklang am Abend im Vordergrund.

Eine gute Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bot das Forum Zwischenlagerung „next generation“.

„Ich freue mich über die geglückte Premiere dieses neuen Formats“, sagte Bettina Hesse, Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, im Nachgang der Veranstaltung. „Es ist der BGZ ein großes Anliegen, die Meinungen derjenigen Menschen zu hören, auf deren Schultern die Verantwortung der nuklearen Entsorgung in den nächsten Jahrzehnten liegt. Daher werden wir den Austausch mit der jungen Generation weiter ausbauen.“

Im Futurium in Berlin fand das Forum Zwischenlagerung „next generation“ statt, zu dem die BGZ eingeladen hatte.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/BGZ-Futurium_2024-100-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-30 16:10:302025-04-23 15:53:21Forum Zwischenlagerung: Junge Generation diskutiert über nukleare Entsorgung
Foto Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg mit Link zur PressemeldungMick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Kabelkanal zeitweise nicht verschlossen

23. Oktober 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg wurde ein Kabelkanal geöffnet und anschließend nicht wieder verschlossen. Dies wurde zeitnah erkannt und behoben. Die Sicherheit der Zwischenlagerung, und damit der Schutz von Mensch und Umwelt, war und ist jederzeit gegeben.

Der geöffnete Kanal wurde im Zuge einer wiederkehrenden Prüfung bemerkt. BGZ-Mitarbeitende haben die Abdeckung umgehend wieder verschlossen. Die zuständige Aufsichtsbehörde wurde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/08/BGZ_Philippsburg_3522_061_low-scaled.jpg 2321 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-23 17:00:332025-04-23 15:54:04Zwischenlager Philippsburg: Kabelkanal zeitweise nicht verschlossen

Zwischenlager Grohnde: Abweichungen in Behälter-Dokumentation

14. Oktober 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – Bei der Dokumentationsprüfung eines CASTOR-Behälters, der im Brennelemente-Zwischenlager Grohnde aufbewahrt wird, wurden Abweichungen festgestellt. Diese haben keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Zwischenlagerung.

Ausgediente Brennelemente werden von den Energieversorgungsunternehmen in den Kernkraftwerken unter der Aufsicht unabhängiger Gutachter und der zuständigen Behörden in Transport- und Lagerbehälter geladen. Die Daten der jeweiligen Brennelemente, mit denen die Behälter beladen sind, werden dabei dokumentiert. Anschließend werden die verschlossenen Behälter in das Zwischenlager transportiert und dort eingelagert.

Die BGZ prüft derzeit, ob die Abweichungen in der Dokumentation auch bei weiteren CASTOR-Behältern vorliegen, die im Brennelemente-Zwischenlager Grohnde aufbewahrt werden.

Die BGZ hat das Niedersächsische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“). Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Umweltministeriums.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/BGZ_Grohnde_3550_133_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-10-14 13:32:002025-04-23 15:55:22Zwischenlager Grohnde: Abweichungen in Behälter-Dokumentation

BGZ unterstützt hochwassergeschädigten Fußballverein

8. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GUNDREMMINGEN/LAUINGEN – Damit der FC Lauingen weiterhin seine erfolgreiche Jugendarbeit fortsetzen kann, unterstützt die BGZ einen der größten Fußballvereine der Region. Das bundeseigene Unternehmen ist ab sofort als Teil der Bandenwerbung im Auwaldstadion sichtbar.

Nur wenige Kilometer Luftlinie voneinander entfernt sind das BGZ-Zwischenlager Gundremmingen und das Auwaldstadion in Lauingen. Das verheerende Hochwasser Anfang Juni hat die Spielstätte des FC Lauingen stark in Mitleidenschaft gezogen. Tagelang standen Vereinsgebäude und Spielfelder unter Wasser. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen belasten die Finanzen des Vereins massiv.

„Daher kommt die Unterstützung der BGZ genau zum richtigen Zeitpunkt“, freut sich der stellvertretende FC-Vorsitzende Sascha Ziegler. Denn neben dem Unterhalt der Sportanlagen sei es genauso wichtig, genügend finanzielle Mittel für den Spielbetrieb der allein 13 Nachwuchsmannschaften zur Verfügung zu haben. Wie BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth und Ulrich Kastner, Leiter des BGZ-Zwischenlagerstandorts Gundremmingen, betonten, werde die BGZ den FC Lauingen langfristig unterstützen. „Wir verstehen dieses Engagement als Zeichen der guten Nachbarschaft“, so Mirbeth.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-08-PM-BGZ-unterstuetzt-FC-Lauingen.jpg 1512 2016 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-10-08 14:37:532025-04-23 15:56:12BGZ unterstützt hochwassergeschädigten Fußballverein
BGZ

Gorleben: Umweltminister Meyer besucht BGZ-Zwischenlager

7. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Der niedersächsische Umweltminister, Christian Meyer, hat sich vor Ort über die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle informiert. In diesem Rahmen sprach er mit der Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, auch über aktuelle Themen am Standort.

Hesse betonte, dass die Zwischenlager regelmäßig an neue Bedrohungslagen angepasst werden. So errichtet die BGZ aktuell eine zusätzliche Schutzwand rund um das Lager mit hochradioaktiven Abfällen. Zudem ist eine neue Sicherungszentrale vorgesehen. Diese ist eine Voraussetzung für den durch die BGZ angekündigten Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA). „Dort sollte erprobt werden, wie radioaktive Abfälle für das ursprünglich im Salzstock Gorleben geplante Endlager verpackt werden. Durch das Ausscheiden Gorlebens im Endlagersuchverfahren ist die Anlage heute obsolet“, erläuterte Hesse beim Rundgang durch die PKA.

Ein weiteres Thema war die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Diese ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet. In Gorleben läuft die Genehmigung 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. „Wir werden in Gorleben rechtzeitig eine neue Genehmigung beantragen, so wie an all unseren anderen Standorten auch,“ so Hesse. „Wesentlicher Baustein dafür ist unser Forschungsprogramm, mit dem wir die Sicherheit der Zwischenlagerung auch für die nächsten Jahrzehnte nachweisen. Dieses haben wir im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung auch hier vor Ort diskutiert und werden die Bürger*innen bei dem anstehenden Genehmigungsverfahren entsprechend beteiligen.“

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer machte sich ein Bild von der Pilotkonditionierungsanlage, die zurückgebaut werden wird.

Minister Meyer erklärte nach der Besichtigung: „Der Atomausstieg erfolgte mit einem breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens. Dadurch wurden gerade in Gorleben viele Konflikte befriedet. Ich begrüße den vorgesehenen Rückbau der PKA. Klar ist auch, dass die hochradioaktiven Abfälle an den jeweiligen Standorten bleiben bis ein Endlager gefunden ist. Einen Atommülltourismus nach Gorleben lehne ich ab. Bei den anstehenden Genehmigungsverfahren für die Zwischenlager muss ein Höchstmaß an Sicherheit für den längeren Verbleib der Abfälle gewährleistet sein. Hierzu gehören auch die Berücksichtigung neuer Bedrohungen und die jeweiligen Erkenntnisse von Sicherheit und Technik. Die BGZ leistet hierbei eine gewissenhafte Arbeit“, so Meyer.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/PM-Umweltminister-Meyer-besucht-BGZ-Zwischenlager-Gorleben-2-scaled.jpg 1706 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-07 16:01:542025-04-23 15:57:38Gorleben: Umweltminister Meyer besucht BGZ-Zwischenlager
BGZ

BGZ lädt zum Forum Zwischenlagerung „next generation“ ein

1. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BERLIN/ESSEN – Bis ein Endlager gefunden und errichtet ist, müssen die radioaktiven Abfälle in den Zwischenlagern noch viele Jahrzehnte sicher aufbewahrt werden. Ist das eigentlich gerecht gegenüber künftigen Generationen? Wie kann dieses gesellschaftliche Projekt gelingen? Die Meinungen junger Bürger*innen sind gefragt – beim Forum Zwischenlagerung „next generation“, zu dem die BGZ am 29. Oktober in Berlin einlädt.

Die Teilnehmer*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm im Futurium, dem „Haus der Zukünfte“ am Hauptbahnhof in Berlin. Der Filmproduzent Cedric Engels, der als „Doktor Whatson“ Wissenschaftsthemen in Film, Fernsehen und auf seinem YouTube-Kanal aufbereitet, führt als Moderator durch den Veranstaltungstag.

Neben Keynotes des Wissenschaftlers und YouTubers Jacob Beautemps sowie der Nachwuchsforscherin Julia Niedermeyer von der TU München wird es mehrere Workshops geben, in denen die Gäste über die Zukunft der radioaktiven Abfälle diskutieren. Diese Runden werden von jungen Mitgliedern verschiedener Organisationen gestaltet, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Zudem gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Unterhaltung durch die Wissenschafts-Kabarettgruppe Science Busters, einer Filmvorführung sowie einer Fotoausstellung. Infostände verschiedener Akteure in der nuklearen Entsorgung runden das Angebot ab.

Die Teilnahme am Forum Zwischenlagerung „next generation“ ist kostenlos. Anmeldungen sind hier möglich. Alle Informationen zur Veranstaltung sowie das Programm sind unter hier abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-01-PM-BGZ-laedt-zum-Forum-Zwischenlagerung-next-generation-ein-scaled.jpg 2560 1821 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-01 12:10:252025-04-23 15:59:10BGZ lädt zum Forum Zwischenlagerung „next generation“ ein

Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Brandschutztür kurzzeitig nicht verschließbar

27. September 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Der Schließmechanismus einer Brandschutztür im Abfall-Zwischenlager war kurzzeitig nur eingeschränkt funktionsfähig. Dadurch konnte die Tür nicht ordnungsgemäß verschlossen werden. Die Störung wurde umgehend behoben. Die Sicherheit der Zwischenlagerung war und ist zu jeder Zeit gewährleistet.

Die Fehlfunktion wurde von der BGZ bei routinemäßigen Arbeiten im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle erkannt. Der Schließmechanismus konnte umgehend instandgesetzt werden. Eine Überprüfung der anderen Brandschutztüren im Abfall-Zwischenlager ergab keine weiteren Auffälligkeiten.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/09/BGZ_Philippsburg_Abfall-Zwischenlager-scaled.jpg 2560 2420 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-09-27 08:49:272025-04-23 16:00:30Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Brandschutztür kurzzeitig nicht verschließbar
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