• Link zu Instagram
  • Link zu Xing
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Karriere
    • Arbeiten bei der BGZ
    • Ausbildung bei der BGZ
    • Stellenangebote
  • Presse
  • Mediathek
  • Kontakt
  • Gebärdensprache
  • Leichte Sprache
  • Deutsch Deutsch Deutsch de
  • English English Englisch en
Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage • Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage • Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage
  • Über uns
    • Unser Auftrag
    • Unsere Leitlinien
    • Organisation
    • Aufsichtsrat
    • Geschäftsführung
    • Zertifikate/Berichte
    • Umweltbewusst handeln
  • Aktuelles
    • Alle Meldungen
    • Meldepflichtige Ereignisse
    • Veranstaltungen
    • Forum Zwischenlagerung
    • Newsletter
    • Ausschreibungen
    • Standortumfrage
  • Sichere Zwischenlagerung
    • Zwischenlagerung – Allgemeine Information
    • Fragen und Antworten
    • Die Abfälle
    • Transport- und Lagerbehälter
  • Standorte
  • BGZ-Gruppe
    • BZA | Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH
    • BLG | Brennelementlager Gorleben GmbH
    • KHG | Kerntechnische Hilfsdienst GmbH
  • Projekte
    • Verlängerte Zwischenlagerung
    • Forschung als Aufgabe der BGZ
    • Rücknahme radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung
    • Forschungsreaktoren
  • Ihre Fragen
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Delegation von Studsvik aus Schweden besichtigt BGZ-Zwischenlager in Lingen.Wollny/BGZ

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ-Forschungsprojekt untersucht bestrahlte Brennelemente

14. März 2023/in Aktuelles, Forschung, Leda, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ wird im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts das Verhalten bestrahlter Brennelemente untersuchen, um die sichere Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum hinaus nachzuweisen. Für einen fachlichen Austausch dazu hatte das bundeseigene Unternehmen Expert*innen aus Schweden zu Gast, wo die Brennstäbe in heißen Zellen untersucht werden.

„Durch das Projekt gewinnen wir wichtige Erkenntnisse für die verlängerte Zwischenlagerung der Brennelemente“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des Forschungsprojekts bei der BGZ. In dessen Rahmen werden Brennstäbe in den Laboren der Firma Studsvik in Schweden untersucht, darunter auch Teile von Brennstäben aus deutschen Atomkraftwerken. „Mit den Untersuchungen erhalten wir wichtige Informationen über das Verhalten der bei der BGZ aufbewahrten hochradioaktiven Abfälle“, betont Stuke.

Die BGZ hat bei dem Forschungsprojekt die Federführung und arbeitet mit nationalen und internationalen Partnern aus der Forschung, Industrie sowie mit Behörden zusammen.

Um die nächsten Schritte für die laufenden experimentellen Untersuchungen in den heißen Zellen in Schweden zu besprechen, trafen sich nun Expert*innen von Studsvik mit dem Projektteam der BGZ in Essen. Im Rahmen des Besuchs verschaffte sich die Delegation aus Schweden zudem einen Eindruck vom Konzept zur Aufbewahrung radioaktiver Abfälle in Deutschland. „Das Projekt steht für die gute internationale Zusammenarbeit wichtiger Akteure der nuklearen Entsorgung“, sagt Peter Askeljung, Leiter des Projekts bei Studsvik. So leiste die Forschungsgemeinschaft einen bedeutenden Beitrag zur sicheren Zwischenlagerung.

Hintergrund:
Die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager der BGZ sind auf 40 Jahre befristet. Im November 2022 wurde bekannt, dass sich die Suche nach einem Endlager verzögert, wodurch die radioaktiven Abfälle deutlich länger an den Zwischenlagerstandorten aufbewahrt werden müssen. Doch auch nach der ursprünglichen Planung steht ein Endlager erst zur Verfügung, nachdem die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager ausgelaufen sind. Die BGZ hat daher seit ihrer Gründung im Jahr 2017 regelmäßig darüber informiert, dass sie sich auf deutlich längere Zwischenlagerzeiten vorbereitet. Mit der verlängerten Zwischenlagerung sind technische Fragen verbunden, die die BGZ im Rahmen der noch zu führenden Genehmigungsverfahren beantworten wird. Dazu verfolgt das bundeseigene Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm. Im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprojekte untersucht die BGZ unter anderem das Langzeitverhalten von Behältern und Brennelementen. Eines dieser Forschungsprojekte ist LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis), in dessen Rahmen Teile von bestrahlten Brennelementen in heißen Zellen in Schweden untersucht werden.

Weitere Informationen zu LEDA sowie zum Forschungsprogramm der BGZ sind unter https://bgz.de/forschungsprogramm zu finden.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/03/PM-BGZ-Forschungsprojekt-LEDA-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-03-14 15:18:452025-11-18 09:57:50Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ-Forschungsprojekt untersucht bestrahlte Brennelemente

BGZ informiert in Dannenberg: Sichere Zwischenlagerung auch bei längerer Endlagersuche gewährleistet

6. Februar 2023/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
DANNENBERG – Wie die BGZ die sichere Aufbewahrung von hochradioaktiven Abfällen bis zu deren Abgabe an ein Endlager
gewährleistet, erläuterte das bundeseigene Unternehmen jüngst bei einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative LüchowDannenberg.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 hat die BGZ regelmäßig darüber informiert, dass sie sich auf deutlich längere Zwischenlagerzeiten vorbereitet, als ursprünglich vorgesehen. Denn auch nach der bisherigen Planung steht ein Endlager erst zur Verfügung, nachdem die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager ausgelaufen sind. So ist das Brennelement-Zwischenlager Gorleben bis 2034 genehmigt.

„Der vor kurzem bekannt gewordene veränderte Zeitbedarf bei der Suche nach einem Endlager stellt für das Handeln der BGZ keine wesentliche Veränderung dar“, betonte BGZ-Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski bei der Veranstaltung. Ein wesentlicher Grund dafür: Das Konzept der Zwischenlagerung ist so robust ausgelegt, dass Effekte ausgeschlossen werden können, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet ist.

Ein umfangreiches Überwachungskonzept sorgt dafür, dass gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen abgeleitet werden können, die den sicheren Betrieb dauerhaft gewährleisten. In allen  Zwischenlagern finden darüber hinaus regelmäßige Überprüfungen statt, wodurch technische Systeme weiterentwickelt und bei Bedarf angepasst werden können. Die BGZ wird zudem fortlaufend prüfen, ob dieses Monitoring verstärkt werden muss.

Um die Sicherheit der Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, verfolgt die BGZ ein umfassendes Forschungsprogramm. In dessen Rahmen werden unter anderem Alterungseffekte der Behälter und ihres Inventars betrachtet. So wurden bei den Behältern bislang keine Effekte identifiziert, die gegen eine Langzeiteignung sprechen.

Auch das Verhalten der Brennelemente erforscht die BGZ mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Wissenschaft. So werden im Rahmen eines Forschungsprojekts Brennstäbe in heißen Zellen in Schweden untersucht, die das in den Zwischenlagern der BGZ eingelagerte Inventar abdecken. „Wir gewinnen dadurch alle notwendigen Erkenntnisse für die verlängerte Zwischenlagerung der Brennelemente“, sagte Dr. Michael Hoffmann, der als Bereichsleiter für den sicheren Betrieb der Zwischenlager zuständig ist. Ein Öffnen von Behältern sei dafür nicht erforderlich.

Hoffmann betonte abschließend: „Die BGZ ist davon überzeugt, dass das durch sie umgesetzte Konzept der trockenen Zwischenlagerung – auch im internationalen Vergleich – geeignet ist, die Sicherheit der Zwischenlagerung über die nächsten Dekaden bis zur Abgabe der Behälter an ein Endlager zu gewährleisten.“ Selbstverständlich, so Hoffmann, werde die BGZ die Öffentlichkeit hinsichtlich der Forschungsergebnisse der BGZ sowie zu den anstehenden Genehmigungsverfahren im Vorfeld frühzeitig und adäquat beteiligen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/02/VA-BI-Gorleben-6_zuschnitt2-scaled.jpg 1441 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-02-06 08:24:532025-11-18 09:58:04BGZ informiert in Dannenberg: Sichere Zwischenlagerung auch bei längerer Endlagersuche gewährleistet
Landratsamt Landshut/Carina Weinzierl

BGZ informiert Kreistag Landshut: Sichere Zwischenlagerung auch bei längerer Endlagersuche gewährleistet

27. Januar 2023/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL

Landshut – Wie die BGZ die sichere Aufbewahrung der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet, erläuterte das bundeseigene Unternehmen jüngst dem Landshuter Kreistag.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 hat die BGZ immer wieder darüber informiert, dass sie sich auf deutlich längere Zwischenlagerzeiten vorbereitet als ursprünglich vorgesehen. Denn auch nach der bisherigen Planung steht ein Endlager erst zur Verfügung, nachdem die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager ausgelaufen sind. Am Standort Isar ist das Brennelemente-Zwischenlager (BZI) aktuell bis 2047 genehmigt.

„Der veränderte Zeitbedarf bei der Endlagersuche stellt für das Handeln der BGZ keine wesentliche Veränderung dar“, betonte BGZ-Standortkommunikator Stefan Mirbeth vor dem Kreistag Landshut. Der entscheidende Grund dafür: Das Konzept der Zwischenlagerung ist so robust ausgelegt, dass Effekte ausgeschlossen werden können, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet ist.

In allen Zwischenlagern finden regelmäßige Überprüfungen statt, wodurch technische Systeme weiterentwickelt und bei Bedarf angepasst werden können. Die BGZ wird zudem fortlaufend prüfen, ob das bestehende Monitoring der Zwischenlagerung verstärkt werden muss.

Um die Sicherheit der Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachweisen zu können, verfolgt die BGZ ein umfassendes Forschungsprogramm. In dessen Rahmen werden beispielsweise Alterungseffekte der Behälter und ihres Inventars betrachtet. Das Programm wird laufend fortgeschrieben und an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik angepasst.

„Die BGZ ist davon überzeugt, dass das durch sie umgesetzte Konzept – auch im internationalen Vergleich – am besten geeignet ist, die Sicherheit der Zwischenlagerung bis zur Abgabe der Behälter an ein Endlager zu gewährleisten“, so BGZ-Sprecher Mirbeth.

Im Rahmen der Kreistagssitzung stellte Markus Luginger, Leiter des Zwischenlagers Isar, auch die geplanten Baumaßnamen am Standort vor. Dazu zählen Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe in neue Gebäude, Werkstätten und Schutzeinrichtungen, die für den künftigen, vom Kraftwerk unabhängigen Zwischenlagerbetrieb notwendig sind.

Die BGZ nutzte auch die Gelegenheit, turnusgemäß über die geplante Rücknahme radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in England zu informieren. Wie bereits mehrfach vorgestellt – unter anderem bei einer öffentlichen Großveranstaltung in Niederaichbach – sollen sieben Behälter mit verglasten Abfällen aus Sellafield nach Isar rückgeführt werden. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verpflichtet. Der Zeitpunkt des Transports steht allerdings derzeit noch nicht fest, auch die Einlagerungsgenehmigung wurde bislang noch nicht erteilt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/01/BGZ-Kreistag-Landshut-scaled.jpg 1708 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-01-27 12:00:152025-11-18 09:58:16BGZ informiert Kreistag Landshut: Sichere Zwischenlagerung auch bei längerer Endlagersuche gewährleistet

Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ stellt Mainbogen-Gemeinden Forschungsprogramm vor

9. Dezember 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL

SCHWEBHEIM/GRAFENRHEINFELD – Die BGZ hat Vertreter*innen der sechs Gemeinden, die zur Allianz Schweinfurter Mainbogen gehören, ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorgestellt. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem über umfangreiche Investitionen am Standort Grafenrheinfeld.

„Mit unserem Forschungsprogramm bearbeiten wir alle Forschungsfragen, die sich im Zusammenhang mit der Sicherheit einer verlängerten Zwischenlagerung an den Standorten der BGZ für hochradioaktive Abfälle stellen“, erläuterte Dr. Maik Stuke von der für Forschung zuständigen Abteilung. Mit dem Programm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen.

In seinem Vortrag veranschaulichte Stuke die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälter-Dichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und regelmäßig über den Fortschritt informieren“, so Stuke.

Standortkommunikator Stefan Mirbeth stellte vorab gemeinsam mit Thomas Tittel, Leiter des Zwischenlagers Grafenrheinfeld, die Aufgaben der BGZ vor und erläuterte die Vorhaben und Planungen am Standort. Dazu zählen umfangreiche Investitionen in Höhe von über 30 Millionen Euro in neue Gebäude, Werkstätten und Schutzeinrichtungen, die für den künftigen, vom Kraftwerk unabhängigen Zwischenlagerbetrieb notwendig sind.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Vertreter der BGZ mit den Gemeinderäten der sechs Kommunen Grafenrheinfeld, Gochsheim, Grettstadt, Röthlein, Schwebheim und Sennfeld über ihre Positionen zum Forschungsprogramm und zur Zwischenlagerung in Grafenrheinfeld.

„Seitdem die BGZ das Zwischenlager 2019 übernommen hat, tauschen sich die Gemeinden im Schweinfurter Mainbogen und die bundeseigene Gesellschaft regelmäßig aus. Dieser kontinuierliche Dialog ist wichtig, um die verantwortungsvollen Aufgaben der BGZ auch kritisch begleiten zu können. Denn die Zwischenlagerung in Grafenrheinfeld darf nicht länger dauern als unbedingt notwendig und dies auch nur im Rahmen der bestehenden rechtlichen und technischen Anforderungen“, erklärte Dr. Volker Karb, Bürgermeister der Gemeinde Schwebheim und Sprecher der Allianz Schweinfurter Mainbogen.

Hintergrund:
Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Grafenrheinfeld läuft im Jahr 2046 aus.

Nach der bisherigen Einschätzung steht ein Endlager erst zur Verfügung, nachdem die befristeten Genehmigungen für die Zwischenlager ausgelaufen sind. Die BGZ bereitet sich bereits seit ihrer Gründung auf eine Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum hinaus vor und wird deshalb rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen für ihre Standorte beantragen.

Mit dem Forschungsprogramm führt die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/12/020_BGZ_Dialog-in-Schwebheim-scaled.jpg 1706 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-12-09 12:00:532025-11-18 09:58:30Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ stellt Mainbogen-Gemeinden Forschungsprogramm vor

Brokdorf: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

28. Oktober 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

BROKDORF – Die BGZ hat gestern bei ihrer Dialogveranstaltung rund 30 Bürger*innen über die Vorbereitungen für die notwendige verlängerte Zwischenlagerung informiert. Dazu hat das bundeseigene Unternehmen ein eigenes Forschungsprogramm veröffentlicht, das es nun vor Ort präsentierte.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Sandro Ringel, Leiter des Zwischenlagers Brokdorf, einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort. Dazu zählen die Planungen für die im Juli 2022 genehmigte Nachrüstung des Zwischenlagers sowie die Vorbereitungen für die geplante Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente nach Brokdorf.

Im Anschluss präsentierte Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, das Forschungsprogramm der BGZ. In seinem Vortrag veranschaulichte er die Forschungsaktivitäten – von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. Mit dem Forschungsprogramm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen, erläuterte Becker.

In der sich anschließenden Diskussion lobte Brokdorfs Bürgermeisterin Elke Göttsche die Zusammenarbeit mit der BGZ und die Dialogbereitschaft zu allen relevanten Themen: „Die BGZ informiert umfassend über ihre standortspezifischen und übergeordneten Aktivitäten. Ich begrüße diese proaktive Kommunikation und die klare Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den Fragen vor Ort. Wir stehen in einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch.“

Hintergrund:

Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Brokdorf läuft demnach im Jahr 2047 aus. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher aufzubewahren. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor, in dessen Rahmen die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-28-Brokdorf-BGZ-im-Austausch-ueber-verlaengerte-Zwischenlagerung-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-10-28 10:27:532025-04-24 18:19:38Brokdorf: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

BGZ informiert Nationales Begleitgremium über sichere Zwischenlagerung

14. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
AHAUS – Die BGZ hat bei einer Veranstaltung des Nationalen Begleitgremiums (NBG) in Ahaus ihre Aufgaben, die Vorbereitungen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie ihre Kommunikation mit der Bevölkerung erläutert. Die Mitglieder des NBG informierten sich bei einem Besuch des Zwischenlagers zudem über das Konzept der sicheren Zwischenlagerung.

„Bis zur Endlagerung die sichere Aufbewahrung von nuklearen Abfällen aus der Kernenergienutzung an unseren Zwischenlagerstandorten zu gewährleisten, ist unsere Aufgabe. Damit verbunden sind auch die notwendigen Nachweise, dass eine verlängerte Zwischenlagerung bis zur Ermittlung eines Endlagerstandorts mit der bestmöglichen Sicherheit von uns erfolgt“, sagte Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, bei der Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Ahaus. „Wir sind seit unserer Gründung im Jahr 2017 dazu in einem intensiven Dialog und Austausch mit der regionalen und auch überregionalen Öffentlichkeit und Experten. Unser neues Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung fußt auch auf diesem Dialog und wurde im Mai dieses Jahres hier in Ahaus erstmals vorgestellt. Erst vorgestern waren die damit verbundenen Planungen und Ziele auch Thema des regelmäßig von uns durchgeführten ‚Forum Zwischenlagerung‘“, so Dr. Seeba.

Dr. Jörn Becker, Abteilungsleiter Zentrale Fachfragen, stellte den Mitgliedern des NBG das BGZ-Forschungsprogramm vertieft vor. Dieses sei die Grundlage, um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, erläuterte Becker.

Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager, gab zudem einen Überblick über aktuelle Themen und Planungen an den 16 Standorten der BGZ. So bereite die BGZ derzeit den von den Kernkraftwerken unabhängigen Betrieb der Zwischenlager vor. Burghard Rosen, Abteilungsleiter Presse und Standortkommunikation, gab abschließend einen Überblick über die verschiedenen Kommunikationsaktivitäten der BGZ. Der stetige Austausch mit der Öffentlichkeit, ihre Information über Vorgänge in den Zwischenlagern und die Rückkopplung mit Bürger*innen und auch Bürgerinitiativen, so Rosen, sei für die BGZ ein wichtiger Unternehmensanspruch und als öffentliches Unternehmen des Bundes auch Teil ihres Auftrags.

Am Tag zuvor konnten sich die Mitglieder des NBG ein eigenes Bild von der Zwischenlagerung machen: Experten der BGZ führten durch das Lager in Ahaus und erläuterten die Prinzipien der sicheren Zwischenlagerung.

Weitere Informationen zum Nationalen Begleitgremium finden Sie hier.

Hintergrund: Das „Programm für eine verantwortungsvolle und sichere Entsorgung bestrahlter Brennelemente und radioaktiver Abfälle“ (Nationales Entsorgungsprogramm) der Bundesregierung setzt neben den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen den Rahmen für die Zwischenlagerung der BGZ. Das Nationale Entsorgungsprogramm legt die Strategie des Bundes für eine verantwortungsvolle und sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle fest. Im Nationalen Entsorgungsprogramm kommt die Bundesregierung zu dem Urteil, dass sich das bestehende und von der BGZ verfolgte Konzept der trockenen Zwischenlagerung von hochradioaktiven Abfällen in Transport- und Lagerbehältern bewährt hat. Es legt fest, dass die hochradioaktiven Abfälle bis zur Abgabe an das Endlager an den vorhandenen Zwischenlagerstandorten aufbewahrt werden sollen. Diese Aufgabe nimmt die BGZ wahr und bereitet deshalb die verlängerte Zwischenlagerung mit der bestmöglichen Sicherheit an all ihren Standorten vor.

Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums haben das Zwischenlager in Ahaus besucht.

Der Geschäftsführende Vorsitzende der BGZ, Dr. Ewold Seeba, und weitere Vertreter der BGZ haben die Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums bei einer Veranstaltung des NBG in Ahaus über die sichere Zwischenlagerung informiert.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/PM-BGZ-informiert-NBG-in-Ahaus2-scaled.jpeg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-09-14 14:48:112025-11-18 09:58:55BGZ informiert Nationales Begleitgremium über sichere Zwischenlagerung

Forum Zwischenlagerung: Reger Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

13. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen beim „Forum Zwischenlagerung“ über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung diskutiert und die Fragen des Publikums, das vor Ort und per Livestream teilnahm, beantwortet.

360 interessierte Gäste, darunter 330 online sowie 30 vor Ort, verfolgten gestern das „Forum Zwischenlagerung“ aus der Zeche Zollverein, mit dem die BGZ den Rahmen für einen Austausch zwischen Expert*innen und interessierter Öffentlichkeit über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle bietet. „Es war eine gelungene Veranstaltung, die geprägt war von einem sachlichen Austausch“, sagte Stefan Weber, Leiter der Abteilung Genehmigungen Sicherheit bei der BGZ, im Anschluss.

Er erläuterte zusammen mit Dr. Jörn Becker, dessen Abteilung bei der BGZ unter anderem das Forschungsprogramm verantwortet, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Mit dieser sind technische Fragen verbunden, die die BGZ in den zu führenden Genehmigungsverfahren beantworten muss. Dazu verfolge das Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm, mit dem, so Becker, „wir die Grundlage legen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen“.

Über diese und weitere Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung diskutierten die beiden BGZ-Vertreter auf dem Podium mit Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, sowie Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“ und Michael Müller, Fachgebietsleiter für Rechtsfragen in der Abteilung Genehmigungsverfahren beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Zudem beantworteten die Expert*innen die Fragen der Gäste, die live in Essen und via Livestream am „Forum Zwischenlagerung“ teilnahmen. Durch die Hybridveranstaltung führte Moderatorin Shary Reeves, unter anderem bekannt aus der WDR-Sendung „Wissen macht Ah“.

„Ich finde es gut, dass die BGZ informiert und Veranstaltungen wie das Forum Zwischenlagerung anbietet. Dies kann aber nur ein erster Schritt sein“, sagte Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ im Anschluss der Veranstaltung.  „Jetzt ist es wichtig, dass sich die politisch Verantwortlichen in den öffentlichen Dialogprozess einbringen.“

Der Livestream des Forums Zwischenlagerung ist unter https://livestream.bgz.de/ abrufbar. Fragen zum Thema verlängerte Zwischenlagerung können Interessierte jederzeit unter https://forum-zwischenlagerung.bgz.de/ einreichen.

Hintergrund:

Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher aufzubewahren. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor, in dessen Rahmen die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.
Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden:
https://bgz.de/mediathek/#publikationen

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/033_BGZ-Forum-scaled.jpg 1710 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-13 13:58:502025-11-18 09:59:10Forum Zwischenlagerung: Reger Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

Jetzt anmelden: BGZ lädt ein zum „Forum Zwischenlagerung“

2. September 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ setzt ihre Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ am 12. September 2022 in Essen fort. Bei der Veranstaltung diskutieren Expert*innen auf dem Podium und beantworten Fragen interessierter Bürger*innen.

Mit dem öffentlichen Forum bietet die BGZ einen regelmäßigen Austausch zwischen Expert*innen und interessierter Öffentlichkeit. Die Veranstaltung findet am Montag, 12. September 2022, von 16 bis 18 Uhr in der Zeche Zollverein statt und widmet sich thematisch diesmal der erforderlichen Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigungen für hochradioaktive Abfälle in den Zwischenlagern. Darüber diskutieren Michael Müller, Fachgebietsleiter für Rechtsfragen in der Abteilung Genehmigungsverfahren beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, und Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“. Die BGZ wird von Stefan Weber, Abteilungsleiter Genehmigungen Sicherheit, und Dr. Jörn Becker, Abteilungsleiter für Zentrale Fachfragen, auf dem Podium vertreten. Durch die Veranstaltung führt Moderatorin Shary Reeves, unter anderem bekannt aus der Kinder- und Jugendsendung „Wissen macht Ah!“ im WDR.

Nach Eingangsstatements der Expert*innen gibt es einen moderierten Dialog auf Grundlage der im Vorfeld eingereichten und live eingehenden Fragen. Denn virtuelle Teilnehmer*innen können den Livestream nicht nur online mitverfolgen, sondern sich auch aktiv einbringen und Fragen stellen.

Wer am „Forum Zwischenlagerung“ vor Ort in Essen teilnehmen möchte, kann sich unter www.forum-zwischenlagerung.bgz.de anmelden. Fragen zum Themenschwerpunkt „Verlängerte Zwischenlagerung“ können Interessierte schon jetzt per Mail zusenden (info@bgz.de). Die Fragen werden ab dem 12. September im Onlineforum beantwortet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-02 10:01:262025-04-24 19:16:49Jetzt anmelden: BGZ lädt ein zum „Forum Zwischenlagerung“

BGZ präsentiert Forschungsprogramm in Geesthacht

1. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
KRÜMMEL – Die BGZ informierte gestern Bürgerinnen und Bürger im Ratssaal der Stadt Geesthacht über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Auf diese Aufgabe bereitet sich das bundeseigene Unternehmen mit einem eigenen Forschungsprogramm vor, das an dem Abend vorgestellt wurde.

Zunächst präsentierte der Leiter des Zwischenlagers, Dr. Henning Knigge, die Planungen für den vom Kernkraftwerk unabhängigen ZwischenlagerBetrieb. Im Anschluss stellte Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, das Forschungsprogramm vor. In seinem Vortrag veranschaulichte er die Forschungsaktivitäten der BGZ: Von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. Mit dem Forschungsprogramm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen, erläuterte Becker.

„Es ist gut, dass die BGZ frühzeitig die notwendigen Maßnahmen zur Klärung der wissenschaftlich-technischen Fragen im Zusammenhang mit der verlängerten Zwischenlagerung angestoßen hat und darüber mit der Bevölkerung ins Gespräch kommt“, sagte Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze im Anschluss an die Veranstaltung.

Hintergrund:
Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Krümmel läuft demnach im Jahr 2046 aus. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher  aufzubewahren. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor, in dessen Rahmen die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.
Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/Kruemmel-BGZ-praesentiert-Forschungsprogramm-in-Geesthacht-scaled.jpg 1710 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-01 09:26:332025-11-18 09:59:35BGZ präsentiert Forschungsprogramm in Geesthacht

Verlängerte Zwischenlagerung Themenschwerpunkt beim nächsten „Forum Zwischenlagerung“

10. August 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ setzt ihre Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ fort. Das Forum findet als Hybridveranstaltung in Essen statt und kann via Livestream verfolgt werden.

Regelmäßig veranstaltet die BGZ dieses öffentliche Forum, das den Rahmen für einen Austausch zwischen Expert*innen über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle bietet. Das nächste Forum findet am Montag, 12. September 2022, von 16 bis 18 Uhr in der Zeche Zollverein statt und konzentriert sich diesmal auf die erforderliche Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigungen für hochradioaktive Abfälle in den Zwischenlagern.

Neben Vertreter*innen der BGZ und der Genehmigungsbehörde BASE eröffnen Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, und Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“ die Diskussion mit kurzen Eingangsstatements. Anschließend erfolgt ein moderierter Dialog zwischen den Expert*innen auf Grundlage der im Vorfeld eingereichten und live eingehenden Fragen. Denn virtuelle Teilnehmer*innen können den Livestream nicht nur online mitverfolgen, sondern sich auch aktiv einbringen und Fragen stellen.

Wer am „Forum Zwischenlagerung“ vor Ort in Essen teilnehmen möchte, kann sich ab sofort unter www.forum-zwischenlagerung.bgz.de zur Veranstaltung anmelden. Fragen zum Themenschwerpunkt „Verlängerte Zwischenlagerung“ können Interessierte schon jetzt per Mail zusenden (info@bgz.de). Die Fragen werden ab dem 12. September im Onlineforum beantwortet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-08-10 15:00:032025-04-24 19:18:48Verlängerte Zwischenlagerung Themenschwerpunkt beim nächsten „Forum Zwischenlagerung“
Seite 3 von 41234

Search

Search Search

News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

Hauptsitz

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Frohnhauser Straße 50
45127 Essen

Telefon 0201 2796-0
E-Mail info@bgz.de

Startseite | Presse | Impressum | Datenschutz | Compliance
Erklärung zur Barrierefreiheit

Büro Berlin

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Wilhelmstraße 118
10963 Berlin

Telefon 030 253 592 100
E-Mail info@bgz.de

ecozoom Zertifikat: Alle Webseiten-Emissionen wurden ausgeglichen.
Nach oben scrollen