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Gorleben: Jakob Blankenburg besucht BGZ-Zwischenlager

23. Februar 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Der Berichterstatter für Atompolitik der SPD-Bundestagsfraktion, Jakob Blankenburg, besuchte am gestrigen Dienstag den BGZ-Standort Gorleben und machte sich einen Eindruck von der Arbeit der bundeseigenen Gesellschaft. Empfangen wurde er durch den Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, und den Geschäftsführer der Brennelementlager Gorleben GmbH (BLG), Dr. Klaus-Jürgen Brammer.

„Ich habe mir heute in Gorleben einen Eindruck von der verantwortungsvollen Aufgabe der Mitarbeiter*innen der BGZ gemacht. Zwischenlager dürfen aber keine Dauerlösung sein. Jetzt gilt es, den Endlagersuchprozess zu unterstützen und weiter voranzutreiben. Denn nur, wenn die Suche erfolgreich ist, kann das Zwischenlager in Gorleben, wie alle anderen Zwischenlager auch, geleert werden,“ erklärte Jakob Blankenburg.

Bei einem Rundgang durch die BGZ-Anlagen informierte sich der Abgeordnete unter anderem über den Stand der Vorbereitungen zum Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage und über die vorgesehene Nachrüstung des Zwischenlagers. Abschließend hielt er fest: „Gerade hier in Gorleben wird deutlich, dass die Atomkraft und die Frage der atomaren Entsorgung lange Zeit zentrale Konfliktfelder in unserem Land waren. Nun haben wir einen klaren Prozess für die Endlagersuche definiert. Das hat den gesellschaftlichen Konflikt befriedet. Am Ende wird es einen Endlagerstandort für den radioaktiven Müll in Deutschland geben, der in einem transparenten und partizipativen Verfahren gefunden wurde. Dafür setze ich mich ein.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/02/Blankenburg_Gorleben-scaled.jpg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-02-23 16:21:522025-04-25 11:58:48Gorleben: Jakob Blankenburg besucht BGZ-Zwischenlager

Transporte zum LoK bereiten keine Probleme

29. Januar 2022/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, Startseite
WÜRGASSEN – Der LKW-Verkehr aus dezentralen Zwischenlagern zum Logistikzentrum Konrad (LoK) erhöht die Verkehrszahlen in der Region um Würgassen nur marginal. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der BGZ.

In der Studie wurden fünf Zufahrtsstrecken von den Autobahnen A7, A33 und A44 zum LoK identifiziert und untersucht. Über diese sollen künftig auch Transporte mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern in ganz Deutschland rollen. Die BGZ rechnet mit maximal 20 LKW-Fahrten pro Tag (montags bis freitags), inklusive der Leerfahrten, da die Transporte überwiegend mit der Bahn erfolgen werden. „Selbst wenn man unrealistisch annimmt, dass an einem Tag alle LKW-Transporte zum und vom Logistikzentrum über einen Zufahrtsweg erfolgen, ergäbe sich für die betroffene Strecke nur ein geringes zusätzliches Verkehrsaufkommen“, sagt BGZ-Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff. So wurden beispielsweise bei der automatisierten Verkehrszählung etwa 1.200 LKW pro Tag in der Lange Straße in Beverungen registriert, in der Würgasser Straße in Lauenförde waren es 300.

In der Studie wurden auch Unfallschwerpunkte und Engstellen in der Region im Umkreis von 25 Kilometer untersucht. Die Untersuchungen zeigten, dass alle Zufahrtsstrecken für Gefahrguttransporte zugelassen und für die LKW-Transporte der BGZ geeignet sind, so Drotleff.

Der Abtransport der Behälter mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall vom Logistikzentrum ins Endlager Konrad soll nahezu ausschließlich per Bahn erfolgen. Dass auch dies ohne Probleme auf der Sollingbahn und den angrenzenden Schienenverbindungen möglich ist, war bereits im vergangenen Jahr in einer Untersuchung der DB Netz AG und dem Transportdienstleister DAHER belegt worden.

Die jetzt vorgelegte Studie wurde vom Unternehmen Nusec aus Beverungen erarbeitet; die Verkehrszählungen erfolgten datenschutzkonform mit automatisierten Kameras. Die Auswertung der Daten übernahm eine Künstliche Intelligenz (KI). Erste Ergebnisse der Studie hatte die BGZ bereits vergangenen Sommer im Standortarbeitskreis von Politiker*innen aus der Region und den Bürgerinitiativen vorgestellt. Auf Bitten des Arbeitskreises wurde das Untersuchungsgebiet noch einmal erweitert – auf die Strecke über den Höhenzug des Ith sowie der Autobahnabfahrt Warburg der A44.

Hier geht es direkt zur Studie.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/01/MG_7084-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2022-01-29 10:00:102025-04-25 11:59:36Transporte zum LoK bereiten keine Probleme

Zwischenlager Isar: Selbstüberwachung ausgelöst

14. Dezember 2021/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite
NIEDERAICHBACH – Im Brennelemente-Zwischenlager Isar hat das Behälterüberwachungssystem eine Meldung ausgelöst. Ursache war ein defektes Bauteil im Überwachungssystem eines CASTOR-Behälters, dies meldete der darin eingebaute Druckschalter wie vorgesehen. Die Dichtheit des Behälters war und ist uneingeschränkt gegeben.

Die BGZ hat die Aufsichtsbehörde informiert und den Behälter in die Wartungsstation des Zwischenlagers transportiert. Dort wurde festgestellt, dass der für die Überwachung der Dichtheit relevante Druck im Deckelsystem den Vorgaben entspricht und daher trotz der Meldung die Dichtheit des Behälters nicht betroffen ist. Stattdessen hat ein defektes Bauteil des überwachenden Druckschalters die Meldung verursacht. Die Funktion beider Deckelsysteme war und ist uneingeschränkt gegeben. Die Aufsichtsbehörde und deren Gutachter waren vor Ort und haben sich davon überzeugt.

Das defekte Bauteil wird ersetzt und an den Hersteller übergeben, um es dort im Beisein eines Sachverständigen zu überprüfen. Das Ergebnis wird die BGZ im Rahmen ihres Alterungsmanagements auswerten.

Hintergrund: Jeder Behälter ist im Zwischenlager mit einem Doppeldeckelsystem (inneres und äußeres Deckelsystem) verschlossen, wobei jedes einzelne Deckelsystem unabhängig von dem jeweils anderen den dichten Einschluss der radioaktiven Abfälle gewährleistet.

Der Zwischenraum zwischen beiden Deckelsystemen, der sogenannte Sperrraum, ist mit Helium von rund 6 bar Druck befüllt. Der dadurch erzeugte Überdruck dient als zusätzliche Druckbarriere. Zudem wird der Überdruck des Sperrraums zur Überwachung der Dichtheit des Doppeldeckelsystems genutzt: Fällt der Druck im Sperrraum unter den definierten Wert des im äußeren Deckelsystem verbauten Druckschalters, wird von diesem automatisch eine Meldung an das Überwachungssystem ausgelöst, an das alle Behälter im Zwischenlager angeschlossen sind.

Da der Druckschalter selbstüberwachend ist und so auch interne Fehler zu einer Meldung führen, wird vor eventuellen Reparaturmaßnahmen am Doppeldeckelsystem die Ursache der Meldung ermittelt. Im konkreten Fall ergab sich ein defektes Bauteil des Druckschalters als Ursache.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/12/BGZ_Isar_3548_267_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2021-12-14 09:43:002025-04-25 12:00:10Zwischenlager Isar: Selbstüberwachung ausgelöst

BGZ stellt Forschungsprogramm vor

17. November 2021/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite
BERLIN – Die BGZ hat im Rahmen ihres zweiten Fachworkshops ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorgestellt und dieses mit zahlreichen nationalen und internationalen Expert*innen erörtert.

Am 16. und 17.11. diskutierten Expert*innen in Berlin auf Einladung der BGZ die wissenschaftlichen, technischen und genehmigungsrechtlichen Aspekte, die mit der notwendigen verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfällen einhergehen.

Wilhelm Graf freut sich als technischer Geschäftsführer der BGZ über die gute Resonanz: „Durch unser Forschungsprogramm sind wir einen großen Schritt vorangekommen mit unseren Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung.“ Graf weiter: „Unser Programm zeigt den Forschungsbedarf auf und gibt einen Überblick über unsere Forschungsstrategie sowie die diesbezüglichen Aktivitäten. Der Austausch dazu mit Expert*innen aus dem In- und Ausland wie bei unserem Fachworkshop ist für uns dabei elementar.“ Er machte auch deutlich, dass die BGZ das Forschungsprogramm laufend fortschreiben und an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen werde.

Im Fokus der Tagung standen die Forschungsaktivitäten zu den Transport- und Lagerbehältern sowie den darin eingelagerten hochradioaktiven Abfällen. Vor allem die geplanten Untersuchungen zum Langzeitverhalten von Metalldichtungen in Frankreich sowie die von bestrahlten Brennstäben in den heißen Zellen des schwedischen Unternehmens Studsvik AB stießen bei den Teilnehmer*innen auf großes Interesse. Abgerundet wurde der Fachworkshop durch Vorträge von Vertreter*innen aus Forschungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen aus dem In- und Ausland.

Die BGZ wird ihr Forschungsprogramm Anfang des kommenden Jahres auf ihrer Webseite veröffentlichen.

Hintergrund: Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer geologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit solch einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher und zuverlässig aufzubewahren. Das Forschungsprogramm bildet die Grundlage dafür, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum nachzuweisen. Dabei führt die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten, Universitäten und Behörden zusammen. Die BGZ weiß seit ihrer Gründung um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereitet sich seitdem darauf vor. Das ist eine der Kernaufgaben der BGZ. Von Beginn an hat die BGZ die Notwendigkeit einer verlängerten Zwischenlagerung mit der Öffentlichkeit in unterschiedlichen Formaten erörtert.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Eroeffnung-Joern-Becker-scaled.jpg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2021-11-17 16:14:542025-11-18 10:00:28BGZ stellt Forschungsprogramm vor

Philippsburg: BGZ informiert über geplante Rückführung radioaktiver Abfälle

11. November 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Die BGZ erläuterte bei der gestrigen Informationsveranstaltung in der Bruhrainhalle die vorgesehene Rückführung radioaktiver Abfälle nach Philippsburg aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich.

Rund 40 Bürger*innen aus Philippsburg und der Region nutzten am Mittwochabend das Informationsangebot der BGZ. Mitte Juli erläuterte die BGZ die zwischen Deutschland und Frankreich verabredete neue Lösung der Rücknahme bereits im Rahmen einer öffentlichen Ratssitzung der Stadt Philippsburg, nachdem sie hier bereits 2018 das Gesamtkonzept der Rückführung vorgestellt hatte. Mit der aktuellen Veranstaltung in der Bruhrainhalle bot die BGZ nun auch einem größeren Teilnehmerkreis die Gelegenheit, sich persönlich zu informieren. Als weitere Ansprechpartner nahmen zudem der Vorsit-zende der Geschäftsführung der EnBW Kernkraft GmbH, Jörg Michels, sowie Steffen Kanitz als Mitglied der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung teil.

„Die neue Vereinbarung ändert nichts an der fairen Verteilung der Abfälle nach dem Verursacherprinzip“, unterstreicht Burghard Rosen, Leiter Presse und Standortkommunikation der BGZ.

Statt der ursprünglich vorgesehenen fünf CASTOR-Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen werden nun drei bis fünf solcher Behälter mit hochradioaktiven Abfällen in das hiesige Zwischenlager transportiert. „Auch sicherheitstechnisch ist das keine Veränderung. Es handelt sich nach wie vor um denselben CASTOR-Behältertyp und das Zwischenlager ist für die sichere Aufbewahrung solcher Behälter vorgesehen. Abschließend wird es aufgrund des Atomausstiegs nur zu zwei Drittel gefüllt sein“, erklärte BGZ-Sprecher Burghard Rosen bei der Veranstaltung.

Bereits heute bereitet sich die BGZ auf die Rücknahme der radioaktiven Abfälle aus Frankreich vor, wie Wolfgang Arnold, Hauptabteilungsleiter Betriebe Südwest, berichtete. So wurde kürzlich bei einem erfolgreichen Probelauf im Zwischenlager ein leerer CASTOR-Behälter eingelagert, wie Arnold anhand eines dort gedrehten Films erläuterte: „Da es sich um denselben Behältertyp handelt, macht die neue Lösung für uns in Handhabung und Aufbewahrung keinen Unterschied.“ Er verdeutlichte auch, dass nach Abschluss der Einlagerung der hochradioaktiven Abfälle aus Frankreich und aller Brennelemente aus dem AKW Philippsburg lediglich rund zwanzig Prozent der genehmigten Aktivität im Zwischenlager in Anspruch genommen werden.

Abschließend erklärte Arnold das genehmigte Reparaturkonzept für die CASTOR-Behälter und machte deutlich, dass sich alle Behälter zum Endlager abtransportieren lassen werden.

Die BGZ hat zur Rückführung eine eigene Themenseite veröffentlicht: https://rueckfuehrung.bgz.de/

Informationen des Bundesumweltministeriums zur neuen Lösung bei der Rückführung finden Sie hier: https://www.bmu.de/meldung/neue-loesung-fuer-ruecknahme-radioaktiver-abfaelle-aus-frankreich

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/2021-11-11-PM-Informationsveranstaltung-in-Philippsburg-scaled.jpg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2021-11-11 09:38:272025-04-25 12:03:06Philippsburg: BGZ informiert über geplante Rückführung radioaktiver Abfälle

Fachkräfteprogramm beeindruckt im Ausland

5. November 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
WIEN – Ein von der FH Aachen und der BGZ konzipiertes Studienangebot zur Nachwuchsgewinnung und zum Know-how-Erhalt in der nuklearen Entsorgung stößt auch international auf große Beachtung: Auf einer Tagung der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) wurde der Grundstein für ein internationales Netzwerk zur Förderung junger Expert*innen gelegt.

„Die Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung im Bereich Rückbau von nuklearen Anlagen und Entsorgung von radioaktiven Abfällen ist kein deutsches Phänomen, sondern eines, was meine Kolleginnen und Kollegen weltweit beschäftigt“, sagte Prof. Dr. Hans-Jürgen Steinmetz. Prof. Steinmetz betreut das neue Lehr- und Forschungsgebiet „Nuclear Waste Management“ im internationalen Masterstudiengang „Nuclear Applications“, das zum Sommersemester 2021 in Kooperation von BGZ und Hochschule Aachen aufgelegt wurde und das den Kompetenzerhalt im Bereich des nuklearen Entsorgungsmanagements zum Ziel hat.

„Das, was wir da gemeinsam mit der BGZ zum Kompetenzerhalt in der Branche machen, ist natürlich auch international sehr gefragt“, so Steinmetz. Am Rande einer Tagung der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) in Wien, an der Steinmetz mit seinen Studierenden teilnahm, wurde daher der Grundstein für eine Ausweitung der bisherigen Aktivtäten gelegt:

  1. Die Initiierung eines internationalen Forschungsverbundes zum Ausbau ganzheitlicher, fachübergreifender Kompetenzen von Neulingen im Bereich des Managements nuklearer Abfälle“.
  2. Ein internationales Mentoringprogramm für Studierende vor dem Einstieg ins Berufsleben.
  3. Ein internationales Alumni-Netzwerk für den Erfahrungsaustausch und Problemlösungshilfen zwischen jungen und erfahrenen Fachleuten.

„Mir ist wichtig, dass es bei unserem Austausch nicht nur um fachliches Mentoring geht, sondern auch um die Entwicklung von Skills, von persönlichen Fähigkeiten und ganzheitlichen Kompetenzen“, erklärte Steinmetz.

Hintergrund: Mit einer Kooperation im Rahmen des Masterstudien­gangs Nuclear Applications machen sich die FH Aachen und die BGZ gemeinsam für den Kompetenzerhalt in der kerntechnischen Entsor­gung stark. Das Vertiefungsfeld Nuclear Waste Management bietet Masterstudierenden die Möglichkeit, sich auf diesem Gebiet zu spezi­alisieren.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/20211102_104243-scaled.jpg 2058 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-11-05 08:28:312025-04-25 12:03:37Fachkräfteprogramm beeindruckt im Ausland

Philippsburg: BGZ lädt zu einer Informationsveranstaltung über die geplante Rücknahme radioaktiver Abfälle ein

3. November 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – BGZ und EnBW informieren am 10.11.2021 in einer öffentlichen Veranstaltung in der Bruhrainhalle über die Rücknahme radioaktiver Abfälle aus Frankreich, die aus der dortigen Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente resultieren.

„Nachdem wir zum Thema Rückführung bereits im Juli dieses Jahres an einer öffentlichen Gemeinderatssitzung in Philippsburg teilgenommen hatten, möchten wir nun gerne auch mit den Bürger*innen direkt ins Gespräch kommen und für Fragen zur Verfügung stehen“, so Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung. Neben weiteren Expert*innen der BGZ wird Jörg Michels als Vorsitzender der Geschäftsführung der EnBW Kernkraft GmbH an der Veranstaltung teilnehmen. Für Fragen zur Endlagersuche steht zudem Steffen Kanitz, Mitglied der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung, zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet statt am:

Mittwoch, den 10.11.2021 um 19:00 Uhr
Einlass von 18:30 bis 19:00 Uhr
Bruhrainhalle Philippsburg,
Am Schulplatz 6

Bei der Veranstaltung ist die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg einzuhalten. Demnach gilt die 3G-Regel, der jeweilige Nachweis ist mitzuführen. Die Verordnung finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Alle Teilnehmer*innen müssen sich jedoch vor Ort registrieren. Diese Angaben dienen der Kontaktverfolgung durch die Gesundheits- und Ordnungsbehörden. Die Daten werden nach vier Wochen gelöscht.

Hintergrund: Im Jahr 2015 hatte das Bundesumweltministerium ein Rücknahmekonzept für Abfälle vorgelegt, die in Großbritannien und Frankreich bei der Wiederaufarbeitung von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken entstanden sind. Zur Rücknahme dieser Abfälle ist Deutschland verpflichtet. Hinsichtlich der Rückführung solcher Abfälle aus Frankreich wurde im Sommer 2021 zwischen den beteiligten Partnern auf deutscher und französischer Seite eine vereinfachte Lösung vereinbart. Für die Umsetzung dieser neuen Lösung haben Bundestag und Bundesrat inzwischen die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Die Lösung sieht vor, dass das zurückzuführende Abfallvolumen und damit auch die Anzahl der Transporte nach Deutschland deutlich reduziert werden. In einem einzigen Transport sollen drei bis fünf CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich in das Brennelemente-Zwischenlager in Philippsburg überführt werden.

Weitere Informationen finden sich auf der Seite des BMU: https://www.bmu.de/meldung/neue-loesung-fuer-ruecknahme-radioaktiver-abfaelle-aus-frankreich/

Zudem hat die BGZ eine eigene Webseite zur Rückführung veröffentlicht: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2021-11-03 13:17:322025-04-25 12:04:00Philippsburg: BGZ lädt zu einer Informationsveranstaltung über die geplante Rücknahme radioaktiver Abfälle ein

Gorleben: Umgebungsüberwachungsbericht vorgestellt

29. Oktober 2021/in Aktuelles, Startseite
GORLEBEN – Am vergangenen Donnerstag, dem 21.10.2021, hat die BGZ auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung den diesjährigen Umgebungsüberwachungsbericht präsentiert. Interessierte Bürger*innen hatten die Gelegenheit, Fragen zu den umfangreichen Messungen am Zwischenlager zu stellen.

Die Auswertungen der Messungen am Zwischenlager Gorleben bestätigen erneut, dass zum einen die Anlagen des BGZ-Standortes keine radioaktiven Stoffe emittiert haben. Zum anderen liegt die Strahlung deutlich unterhalb des Genehmigungswertes von 0,3 Millisievert (mSv) pro Jahr: Für das Jahr 2020 ist an der Stelle mit der höchsten Strahlung am Zaun des Zwischenlagers ein Jahreswert von 0,14 mSv ermittelt worden. Wenn sich eine Person ein Jahr lang an dieser Stelle aufhielte, würde sie diese Dosis erhalten. Zum Vergleich: Bei einem Flug von Frankfurt nach San Francisco erhält man ca. 0,1 mSv, bei einem Wechsel des Wohnortes von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge ca. 0,18 mSv.

Hintergrund: Bereits seit 1983 werden am Zwischenlager Gorleben im Rahmen der Genehmigungen nach festgelegten Vorgaben umfangreiche Messungen durchgeführt. Neben der permanent überwachten Strahlung werden regelmäßig Proben aus Luft, Niederschlag, Boden, Grundwasser und Vegetation auf radioaktive Stoffe untersucht. Die Auswertung dieser Proben aus der Umgebung hat auch für 2020 keine aus dem Betrieb des Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben. Lediglich aus dem Reaktorunfall von Tschernobyl und von oberirdischen Kernwaffentests stammende Nuklide sowie natürliche radioaktive Strahlung wurden nachgewiesen.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Veranstaltung_REI-Bericht_21.10.2021_2-scaled.jpg 1783 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2021-10-29 09:56:372025-04-25 12:04:24Gorleben: Umgebungsüberwachungsbericht vorgestellt

Frische Infos per E-Mail oder Post

29. Oktober 2021/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung
BERLIN/WÜRGASSEN – Neuigkeiten zum geplanten Logistikzentrum Konrad gibt es ab sofort auch per Newsletter. Interessenten können diesen auf der Website der BGZ abonnieren.

Im Editorial des ersten Newsletters erläutert der Generalbevollmächtige für das Logistikzentrum (LoK), Christian Möbius, die Beweggründe: „Mit diesem künftig regelmäßig erscheinenden Schreiben wollen wir unser Informationsangebot rund um das Bauprojekt in Würgassen weiter ausbauen. Wir möchten Sie auf diesem Weg über den Planungsstand auf dem Laufenden halten, Wissenswertes rund um das Projekt vermitteln und Ihnen Mitarbeiter*innen der BGZ vorstellen, die das Projekt LoK vorantreiben.“

Schwerpunkt der ersten Ausgabe ist die Eröffnung des BGZ-Infobüros zum LoK in Beverungen am 1. September dieses Jahres. Darüber hinaus wird der Bereichsleiter des LoK, Dr. Heinz-Walter Drotleff, in einem Interview persönlich vorgestellt.

Der Newsletter kann auf der Website der BGZ sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als per E-Mail unter dem Link https://bgz.de/newsletter-abschnitt-lok/ oder über den folgenden QR-Code abonniert werden.

 

 

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/shot-newsletter.png 798 1674 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-10-29 09:13:512025-04-25 12:04:50Frische Infos per E-Mail oder Post

Neckarwestheim: Bürgermeister besucht neues Zwischenlager

15. Oktober 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM/GEMMRIGHEIM – Kürzlich besuchte der Bürgermeister der Gemeinde Gemmrigheim, Dr. Jörg Frauhammer, das Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle der BGZ. Empfangen wurde er vom Leiter des Zwischenlagers, Thomas Taschke, sowie von Dr. Genevieve Mulack als Referentin für Standortkommunikation der BGZ.

„Wir bereiten uns derzeit darauf vor, die Abfälle aus dem Betrieb und Rückbau der Kernkraftwerke Neckarwestheim und Obrigheim bis zu ihrer Abgabe an das Endlager Konrad sicher zwischenzulagern. Die erste Einlagerung ist für den Herbst dieses Jahres geplant“, erläutert Taschke.

Dr. Mulack ergänzte, dass die Abfälle vor deren Abgabe an das Endlager Konrad in dem von der BGZ geplanten Logistikzentrum im ostwestfälischen Würgassen zusammengeführt und dort für die Endlagerung bereitgestellt werden sollen. Dies optimiere den Einlagerungsprozess in das Endlager, das ab 2027 fertiggestellt sein soll. „Da das Logistikzentrum den Einlagerungsprozess in das Endlager Konrad beschleunigen wird, kann auch das neue Abfall-Zwischenlager in Neckarwestheim schneller geleert werden. Das begrüße ich und hoffe daher, dass das Logistikzentrum realisiert und zeitnah annahmebereit sein wird“, so Bürgermeister Frauhammer bei seinem Besuch vor Ort.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/2021-10-15-PM-Buergermeisterbesuch-Frauhammer-Gemmrigheim_Neckarwestheim.jpg 782 1042 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2021-10-15 15:30:282025-04-25 12:07:50Neckarwestheim: Bürgermeister besucht neues Zwischenlager
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