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Obrigheim: BGZ informiert Öffentlichkeit über Zwischenlagerung

29. September 2022/in Pressemitteilung, Startseite

OBRIGHEIM – Bei der gestrigen Informationsveranstaltung in der Neckarhalle hat die BGZ darüber informiert, wie das örtliche Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle unabhängig vom Kernkraftwerk betrieben werden soll.

„Bis Ende 2023 wird der BGZ-Standort Obrigheim komplett autark sein“, sagte Thomas Taschke, Leiter des Zwischenlagers, den 20 Teilnehmer*innen. „Dies wird unter anderem durch eine eigene Straßenzufahrt, einen Sicherheitszaun und eigene Büros für die Mitarbeiter*innen vor Ort ermöglicht.“

Bürgermeister Achim Walter zeigte sich erfreut von der schnellen Realisierung des Projekts: „Bereits seit 2017 ist das Zwischenlager Obrigheim frei von hochradioaktiven Abfällen. Diese werden seitdem in Neckarwestheim aufbewahrt. Mit der baldigen Unabhängigkeit vom Kernkraftwerk setzt die BGZ einen wesentlichen gesetzlichen Auftrag um“, so Walter.

Seit 2020 verantwortet die BGZ als Betreiberin das Zwischenlager in Obrigheim, in dem schwach- und mittelradioaktive Abfälle aufbewahrt werden. Bei den verpackten Abfällen handelt es sich beispielsweise um Anlagenteile, Werkzeuge oder Schutzkleidung aus dem Betrieb und Rückbau des Kernkraftwerks.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/Buergermeister-Walter_Taschke_Dr.-Mulack_ArnoldcBGZ_Romano-Tuemmler-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-09-29 15:58:192025-04-24 18:20:46Obrigheim: BGZ informiert Öffentlichkeit über Zwischenlagerung

Wer fragt, bekommt auch Antworten

29. September 2022/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, Startseite

 

WÜRGASSEN – In diesen Tagen werden in der Region rund um das geplante Logistikzentrum Konrad in Würgassen vermehrt Fragen unter anderem an Kandidat*innen für die Landtagswahl im benachbarten Niedersachsen gestellt. Die BGZ nimmt die öffentliche Debatte zum Anlass, auf diese Fragen und Kritik zu reagieren.

Gleichzeitig weist der Generalbevollmächtigte der BGZ für das Logistikzentrum Konrad (LoK), Christian Möbius, darauf hin, dass eine Vielzahl der Fragen bereits seit langem und wiederholt vom Essener Unternehmen beantwortet wurden – im direkten Gespräch, auf Podiumsveranstaltungen und im Internet. Möbius bot den Kritiker*innen des Bauvorhabens weiterhin den direkten Dialog an: „Lassen Sie uns miteinander statt übereinander reden.“

 

Die Kostenfrage

Von Kritiker*innen wird regelmäßig behauptet, das geplante Logistikzentrum sei nach Abwägung von Kosten und Nutzen gegenüber einer dezentralen Anlieferung an das Endlager Konrad nicht wirtschaftlich. Das ist falsch. Für die BGZ ist auch der Aspekt der Wirtschaftlichkeit ein Faktor, der neben weiteren Gesichtspunkten, wie insbesondere der Sicherheit und der beschleunigten Entsorgung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle, eine angemessene Berücksichtigung findet. Selbstverständlich hat eine Wirtschaftlichkeits-betrachtung für das LoK stattgefunden. Im Ergebnis ist der Bau und Betrieb des LoK deutlich wirtschaftlicher gegenüber einer dezentralen Anlieferung. Allein die durch das LoK verkürzte Einlagerungszeit im Endlager Konrad um rund zehn Jahre reduziert die Betriebskosten des Endlagers. Gleichzeitig entfallen auch wesentliche Teile der Betriebskosten der dezentralen Zwischenlager im genannten Zeitraum durch deren vorzeitige Leerung.

 

Die Standortfrage

Die Frage, warum das LoK nicht unmittelbar am Standort des Endlagers Konrad gebaut werden kann, hatte die Entsorgungskommission (ESK) des Bundes bereits 2018 in einer Stellungnahme benannt. Auf dem Gelände des Endlagers selber steht nicht ausreichend Platz für das LoK zur Verfügung. Die benachbarten Flächen am Endlagerstandort können von der BGZ aufgrund der Besitzverhältnisse nicht genutzt werden. Bei der anschließenden Standortempfehlung der BGZ erwies sich Würgassen auf dem Gelände eines ehemaligen Kernkraftwerks – auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten – als am besten geeigneter Standort. Dieser liegt auch innerhalb der von der ESK empfohlenen maximalen Entfernung von 150 bis 200 Kilometer vom Endlager Konrad.

 

Die Abstandsfrage

Weder das Strahlenschutzgesetz noch die Strahlenschutzverordnung kennen einen Mindestabstand zwischen einer Einrichtung wie dem LoK und einer Wohnbebauung. Ausschließlich entscheidend ist, wie hoch eine mögliche Strahlenexposition sein kann. Die BGZ hat von Anfang an deutlich gemacht, dass die vom LoK ausgehende Strahlung sich bereits am Anlagenzaun im Bereich der natürlichen Hintergrundstrahlung bewegen wird – und damit weit unterhalb der geltenden Grenzwerte. Der Abstand von 300 Meter zur geschlossenen Wohnbebauung wurde von der BGZ freiwillig als zusätzliches Kriterium bei der Flächensuche eingeführt, um Standorte innerhalb eines Siedlungsgebietes von Städten oder Dörfern von vornherein auszuschließen. Alle von der ESK geforderten Nachweise und Untersuchungen wird die BGZ im Genehmigungsverfahren selbstverständlich erbringen.

 

Die Frage des Strahlenschutzes

Unbestritten führt der Betrieb des LoK zu zusätzlichen Transporten von radioaktiven Abfällen in der Region. Die BGZ hat daher im vergangenen Jahr zusammen mit einem externen Dienstleister die potenzielle Strahlenexposition von Personen, die sich in der Nähe der Transporte aufhalten, in zwei repräsentativen Szenarien berechnet. Theoretisch müssten demnach an einer Person pro Jahr mehr als 4.000 Lkw-Transporte im Abstand von zwei Meter oder knapp 18.000 Züge im Abstand von fünf Meter vorbeirollen, um den zulässigen Jahresgrenzwert von 1 Millisievert zu erreichen. Dieser Wert kann real tatsächlich bei Weitem nicht erreicht werden, weil die Zahl aller jährlichen Transporte zum und vom LoK deutlich geringer ist. Zum Vergleich: Es werden mit maximal 20 Lkw- oder zehn Zugfahrten pro Tag (inklusive Leerfahrten) gerechnet.

 

Die Transportstrecken-Frage

Die BGZ hat, anders als behauptet, keine Straßen für ihre Transporte zugrunde gelegt, die noch gebaut werden müssen. In einer Studie eines beauftragten Dienstleisters wurden fünf vorhandene Transportrouten identifiziert, die allesamt für den Lkw-Transport ausgelegt und zugelassen sind. Die Zahl von maximal 20 Lkw pro Werktag (montags bis freitags) erhöht das Lkw-Aufkommen in der Region nur marginal – allein 1.000 Lkw/Tag passieren bereits jetzt die Ortsdurchfahrt Beverungen. Eine weitere Studie hat ergeben, dass die Züge zum und vom LoK problemlos in den Schienenpersonenverkehr der Sollingbahn integriert werden können und die Strecke für den Güterverkehr zugelassen ist. Wäre dem nicht so, würden dort auch keine Personenzüge verkehren. Die Bahnstrecke Ottbergen – Bodenfelde ist aus zwei Richtungen zu befahren, damit ist selbst bei einer Störung auf den Gleisen immer der Transport in eine Richtung möglich. Darüber hinaus sind die behaupteten Zahlen von „bis zu 100 Lkw täglich“ oder „zehntausenden Atommülltransporten“ völlig aus der Luft gegriffen.

 

Die Frage nach Jobs und Tourismus

Der BGZ vorzuwerfen, sie schade mit gut bezahlten Jobs im LoK dem Wirtschaftsstandort, ist unlogisch. Ein solcher Effekt ist der BGZ noch nie an einem ihrer vielen Standorte begegnet. Vielmehr wird der Bau des LoK die örtliche Wirtschaft fördern – Handwerker*innen und Dienstleister*innen werden profitieren.

Mit dem Betrieb des LoK sind aus Sicht der BGZ und mit Blick auf die Erfahrungen der BGZ an ihren anderen Standorten auch keine negativen Folgen für den Tourismus zu erwarten. Dies hat auch erst kürzlich eine Untersuchung im Auftrag des Unternehmens ergeben. Bislang hat auch der bisherige Kernkraftwerk- und Zwischenlagerstandort Würgassen dem Tourismus im Weserbergland keinen Abbruch getan. Die Kritiker*innen des LoK beziehen sich aktuell auf einen Zeitungsbeitrag über eine Studie aus der Schweiz. Diese beschäftigt sich allerdings mit möglichen Auswirkungen auf den Tourismus durch den Bau eines Endlagers für unter anderem hochradioaktive Abfälle – und eben nicht mit einem Logistikzentrum für schwach- und mittelradioaktive Abfälle an einem ehemaligen Kernkraftwerksstandort.

 

Die Frage nach der Sicherheit

Im LoK werden nur Behälter verladen und gelagert, die nicht brennbar sind. Der Abfall ist darin fest verschlossen, teilweise zusätzlich in Beton vergossen und wird nicht entnommen oder umgelagert. Die Brandlast im LoK beschränkt sich daher auf elektrische Anlagen und Maschinen mit Hydraulikölen – ist also vergleichbar mit jedem anderen Industriebetrieb. Folglich ist auch die Brandbekämpfung für die örtlichen Feuerwehren möglich. Die BGZ unterstützt die Wehren gerne dabei mit Know-how, Technik und Personal. Damit hat das Unternehmen bereits sehr gute Erfahrungen an anderen Standorten gesammelt.

 

Die Frage nach Familien und Immobilien

Die Nachfrage nach Baugrundstücken und Immobilien ist auch im Weserbergland ungebrochen. So übersteigt beispielsweise die Nachfrage nach Grundstücken bauwilliger Familien das Angebot der Kommune. Die Aussicht auf ein Logistikzentrum für schwach- und mittelradioaktive Abfälle bremst also das Ansiedlungsinteresse nicht. Eine Erhebung der BGZ an ihren anderen Standorten hat zudem ergeben, dass dort ein Absinken der Immobilienpreise nicht nachweisbar ist – im Gegenteil. Zum Teil steigen die Preise sogar überdurchschnittlich. Die Behauptungen der Kritiker*innen, Familien würden das Weserbergland meiden und die Immobilienpreise sinken, entbehren daher jeder Grundlage.

 

Die Personalfrage

Die Kritiker*innen stellen einen Zusammenhang zwischen dem Wechsel des Geschäftsführers der BGE zur BGZ im Jahr 2018 und der Entscheidung für den Standort Würgassen her. Belege dafür bleiben sie schuldig – verständlich, denn es gibt keine. Die BGZ weist diese haltlose Spekulation daher entschieden zurück.

 

Und zum Schluss: die Frage nach dem Geld

Mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMUV) hat die BGZ der Stadt Beverungen Gespräche über einen möglichen Ansiedlungsvertrag vergleichbar mit den BGZ-Standortkommunen Ahaus oder Gorleben angeboten. Mit diesem Vertrag hat die Kommune die Möglichkeit, etwa die Betriebszeit des LoK festzuschreiben und natürlich auch einen finanziellen Ausgleich für etwaige Belastungen zu regeln. Bislang ist die Kommune auf dieses Angebot nicht eingegangen.

 

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/10/bgz_header_1500x430px_LOK.jpg 430 1500 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2022-09-29 10:00:202025-04-24 18:21:09Wer fragt, bekommt auch Antworten

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ stellt Forschungsprogramm in Brokdorf vor

28. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Startseite
BROKDORF – Die BGZ informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines öffentlichen Dialogabends in Brokdorf über ihre Vorbereitungen für die erforderliche verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Dazu möchte sie als Betreiberin des Zwischenlagers Brokdorf mit der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Elke Göttsche lädt die BGZ dazu interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich persönlich zu informieren. Sandro Ringel, Leiter des Zwischenlagers, wird zunächst einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort Brokdorf geben. Im Anschluss präsentiert Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, das Forschungsprogramm der BGZ, mit dem sie sich auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Anschließend stehen die BGZ-Experten für Fragen und für eine Diskussion zur Verfügung.

Der Dialogabend findet statt
am Donnerstag, 27. Oktober 2022, ab 19:00 Uhr
im Hotel Sell, Dorfstraße 65, 25576 Brokdorf

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/BGZ_Brokdorf_3516_380_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-09-28 09:07:512025-11-18 09:58:43Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ stellt Forschungsprogramm in Brokdorf vor

Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Ahaus

26. September 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Die Bürgermeister*innen der deutschen Gemeinden, in denen Zwischenlager betrieben werden, haben im Informationshaus der BGZ in Ahaus ihre diesjährige Tagung durchgeführt. Dabei informierten sie sich über aktuelle Projekte und Entwicklungen bei der BGZ.

In seinem Grußwort an die Vertreter*innen der Kommunen, die in der Arbeitsgemeinschaft von Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen (ASKETA) organisiert sind, unterstrich Dr. Ewold Seeba als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung einen Gründungsgedanken der ASKETA-Gemeinschaft: „Jeder Standort hat im Detail seine Besonderheiten. Aber die übergeordneten Fragen – etwa die notwendige verlängerte Zwischenlagerung – betreffen alle Standortgemeinden gleichermaßen. Ich freue mich deshalb über die Möglichkeit des regelmäßigen direkten Austauschs mit den ASKETA-Gemeinden auch zu diesen Themen,“ so Dr. Seeba.

Wie sich die BGZ konkret auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet, skizzierte Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, anhand des BGZ-Forschungsprogramms. Mit dem Programm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen, informierte Becker.

Aktuelle Projekte an den einzelnen Standorten erläuterte Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter Betrieb bei der BGZ. Er berichtete über den Fortschritt bei der Überführung der Zwischenlager in einen vom Kraftwerk unabhängigen Betrieb. Einen Überblick über die umfassenden Kommunikationsaktivitäten der BGZ gab Burghard Rosen als Leiter Presse und Standortkommunikation.

Abschließend berichtete Steffen Kanitz als Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zum aktuellen Status der Standortauswahl für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.

„Die jeweiligen Standortkommunen und die BGZ arbeiten gut zusammen“, bilanzierte ASKETA-Vorsitzender Josef Klaus, Bürgermeister von Niederaichbach, in dessen Gemeinde das Brennelement-Zwischenlager Isar steht. Trotz gelebter Partnerschaft werden die Kommunen die Zwischenlagerung weiterhin kritisch begleiten, insbesondere die anstehenden Genehmigungsprozesse für eine verlängerte Zwischenlagerung. „In diesem Prozess muss auch die Situation der Standortkommunen berücksichtigt werden“, fordert ASKETA-Vorsitzender Klaus.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-09-26-ASKETA-Ahaus.jpg 922 1792 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-09-26 14:00:522025-04-24 19:12:39Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Ahaus
BGZ-Infostand bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker

BGZ mit Infostand bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker

22. September 2022/in Aktuelles, Startseite
HITZACKER – Die BGZ hat bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker am 20. und 21. September ihre Arbeit und ihre Ausbildungsmöglichkeiten präsentiert.

Zahlreiche Schüler*innen informierten sich am Infostand der BGZ über die Ausbildung zum/zur Elektroniker*in für Betriebstechnik am Standort Gorleben und erhielten einen Einblick in die Berufswelt.

„Nach zweijähriger Corona-Pause hat es uns sehr gefreut, die Schüler*innen während der Präsenzveranstaltung umfassend über unsere Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort zu informieren und den direkten Kontakt zu den Schulen im Landkreis zu vertiefen“, sagt derBGZ-Ausbildungsbeauftragte Felix Kamphausen. „Interessierten Schüler*innen bieten wir zusätzlich an, sich über Praktika oder Ferienjobs selbst ein erstes Bild von den Tätigkeiten zu machen und den Betrieb kennenzulernen.“

Insgesamt nahmen rund 60 Betriebe an der Ausbildungsmesse teil, die unter anderem vom Landkreis und von der Wirtschaftsförderung Lüchow-Dannenberg organisiert wurde. Die Messe begann mit einer Abendveranstaltung am Dienstag, die Eltern und Jugendliche adressierte. Am Mittwoch standen die Türen für Schulklassen offen, die aus der Region nach Hitzacker angereist waren.

Die BGZ kam am Infostand bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker mit Schüler*innen ins Gespräch.

Die BGZ-Vertreter informierten Schüler*innen bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der BGZ.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/Ausbildungsmesse-Hitzacker3-scaled.jpeg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-22 15:47:552025-04-24 19:13:18BGZ mit Infostand bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker

Philippsburg: Daten eines Brennelements weichen geringfügig ab – Keine Auswirkungen auf Sicherheit

21. September 2022/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite

Ausgediente Brennelemente werden von den Energieversorgungsunternehmen in den Kernkraftwerken unter der Aufsicht des TÜV und der zuständigen Behörde in Transport- und Lagerbehälter geladen. Die Eckdaten des jeweiligen Brennelements werden dabei dokumentiert. Anschließend werden die verschlossenen Behälter in das Zwischenlager transportiert und dort eingelagert. Bei einem Brennelement, das in einem CASTOR-Behälter im Zwischenlager Philippsburg aufbewahrt wird, stellte EnBW nun bei einer nachträglichen Überprüfung eine geringfügige Abweichung bei der Berechnung von Daten dieses Brennelements fest. Alle physikalischen Eckdaten des Brennelements wurden korrekt dokumentiert. Allein bei der Nutzungsdauer kam es zu einer Abweichung.

Die sichere Aufbewahrung des Behälters ist uneingeschränkt gewährleistet. Die Annahmebedingungen für die Einlagerung des Brennelements in den CASTOR-Behälter sind erfüllt und damit auch die Annahmebedingungen für dessen Aufbewahrung im Zwischenlager Philippsburg. Eine Nachberechnung wird durch EnBW erstellt, der Aufsichtsbehörde zur Zustimmung eingereicht und dann der BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers übermittelt.

Die für die Beladung zuständige EnBW hat die Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/Innenaufnahme-des-Brennelemente-Zwischenlagers-in-PhilippsburgcBGZ_Christopher-Mick-e1663833028727.jpg 529 575 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-09-21 11:56:492024-07-05 12:48:16Philippsburg: Daten eines Brennelements weichen geringfügig ab – Keine Auswirkungen auf Sicherheit

Philippsburg: Austritt von geringer Menge an Kondenswasser

15. September 2022/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite

Das Kondenswasser der Lüftungsanlage im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle wird in Behältern gesammelt. Haben diese Behälter einen vorgegebenen Füllstand erreicht, wird das Wasser in Transportbehälter umgefüllt und aus dem Zwischenlager zur Aufbereitung in den abgeschalteten Block 1 des Kernkraftwerks Philippsburg abtransportiert. Dabei sind aus dem Druckventil des Transportbehälters geringe Mengen dieses Wasser auf dem Kraftwerksgelände ausgetreten. Da es sich um nicht radioaktives Kondenswasser der Lüftungsanlage handelt, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für Mensch oder Umwelt.

Die für die Aufbereitung und Entsorgung des Kondenswassers zuständige EnBW hat die Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/Innenaufnahme-des-Abfall-Zwischenlagers-in-PhilippsburgcBGZ_Christopher-Mick.jpg 577 772 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-09-15 10:14:012024-07-05 12:49:01Philippsburg: Austritt von geringer Menge an Kondenswasser

BGZ informiert Nationales Begleitgremium über sichere Zwischenlagerung

14. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
AHAUS – Die BGZ hat bei einer Veranstaltung des Nationalen Begleitgremiums (NBG) in Ahaus ihre Aufgaben, die Vorbereitungen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie ihre Kommunikation mit der Bevölkerung erläutert. Die Mitglieder des NBG informierten sich bei einem Besuch des Zwischenlagers zudem über das Konzept der sicheren Zwischenlagerung.

„Bis zur Endlagerung die sichere Aufbewahrung von nuklearen Abfällen aus der Kernenergienutzung an unseren Zwischenlagerstandorten zu gewährleisten, ist unsere Aufgabe. Damit verbunden sind auch die notwendigen Nachweise, dass eine verlängerte Zwischenlagerung bis zur Ermittlung eines Endlagerstandorts mit der bestmöglichen Sicherheit von uns erfolgt“, sagte Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, bei der Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Ahaus. „Wir sind seit unserer Gründung im Jahr 2017 dazu in einem intensiven Dialog und Austausch mit der regionalen und auch überregionalen Öffentlichkeit und Experten. Unser neues Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung fußt auch auf diesem Dialog und wurde im Mai dieses Jahres hier in Ahaus erstmals vorgestellt. Erst vorgestern waren die damit verbundenen Planungen und Ziele auch Thema des regelmäßig von uns durchgeführten ‚Forum Zwischenlagerung‘“, so Dr. Seeba.

Dr. Jörn Becker, Abteilungsleiter Zentrale Fachfragen, stellte den Mitgliedern des NBG das BGZ-Forschungsprogramm vertieft vor. Dieses sei die Grundlage, um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, erläuterte Becker.

Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager, gab zudem einen Überblick über aktuelle Themen und Planungen an den 16 Standorten der BGZ. So bereite die BGZ derzeit den von den Kernkraftwerken unabhängigen Betrieb der Zwischenlager vor. Burghard Rosen, Abteilungsleiter Presse und Standortkommunikation, gab abschließend einen Überblick über die verschiedenen Kommunikationsaktivitäten der BGZ. Der stetige Austausch mit der Öffentlichkeit, ihre Information über Vorgänge in den Zwischenlagern und die Rückkopplung mit Bürger*innen und auch Bürgerinitiativen, so Rosen, sei für die BGZ ein wichtiger Unternehmensanspruch und als öffentliches Unternehmen des Bundes auch Teil ihres Auftrags.

Am Tag zuvor konnten sich die Mitglieder des NBG ein eigenes Bild von der Zwischenlagerung machen: Experten der BGZ führten durch das Lager in Ahaus und erläuterten die Prinzipien der sicheren Zwischenlagerung.

Weitere Informationen zum Nationalen Begleitgremium finden Sie hier.

Hintergrund: Das „Programm für eine verantwortungsvolle und sichere Entsorgung bestrahlter Brennelemente und radioaktiver Abfälle“ (Nationales Entsorgungsprogramm) der Bundesregierung setzt neben den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen den Rahmen für die Zwischenlagerung der BGZ. Das Nationale Entsorgungsprogramm legt die Strategie des Bundes für eine verantwortungsvolle und sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle fest. Im Nationalen Entsorgungsprogramm kommt die Bundesregierung zu dem Urteil, dass sich das bestehende und von der BGZ verfolgte Konzept der trockenen Zwischenlagerung von hochradioaktiven Abfällen in Transport- und Lagerbehältern bewährt hat. Es legt fest, dass die hochradioaktiven Abfälle bis zur Abgabe an das Endlager an den vorhandenen Zwischenlagerstandorten aufbewahrt werden sollen. Diese Aufgabe nimmt die BGZ wahr und bereitet deshalb die verlängerte Zwischenlagerung mit der bestmöglichen Sicherheit an all ihren Standorten vor.

Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums haben das Zwischenlager in Ahaus besucht.

Der Geschäftsführende Vorsitzende der BGZ, Dr. Ewold Seeba, und weitere Vertreter der BGZ haben die Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums bei einer Veranstaltung des NBG in Ahaus über die sichere Zwischenlagerung informiert.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/PM-BGZ-informiert-NBG-in-Ahaus2-scaled.jpeg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-09-14 14:48:112025-11-18 09:58:55BGZ informiert Nationales Begleitgremium über sichere Zwischenlagerung

Forum Zwischenlagerung: Reger Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

13. September 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen beim „Forum Zwischenlagerung“ über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung diskutiert und die Fragen des Publikums, das vor Ort und per Livestream teilnahm, beantwortet.

360 interessierte Gäste, darunter 330 online sowie 30 vor Ort, verfolgten gestern das „Forum Zwischenlagerung“ aus der Zeche Zollverein, mit dem die BGZ den Rahmen für einen Austausch zwischen Expert*innen und interessierter Öffentlichkeit über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle bietet. „Es war eine gelungene Veranstaltung, die geprägt war von einem sachlichen Austausch“, sagte Stefan Weber, Leiter der Abteilung Genehmigungen Sicherheit bei der BGZ, im Anschluss.

Er erläuterte zusammen mit Dr. Jörn Becker, dessen Abteilung bei der BGZ unter anderem das Forschungsprogramm verantwortet, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Mit dieser sind technische Fragen verbunden, die die BGZ in den zu führenden Genehmigungsverfahren beantworten muss. Dazu verfolge das Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm, mit dem, so Becker, „wir die Grundlage legen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen“.

Über diese und weitere Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung diskutierten die beiden BGZ-Vertreter auf dem Podium mit Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, sowie Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“ und Michael Müller, Fachgebietsleiter für Rechtsfragen in der Abteilung Genehmigungsverfahren beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Zudem beantworteten die Expert*innen die Fragen der Gäste, die live in Essen und via Livestream am „Forum Zwischenlagerung“ teilnahmen. Durch die Hybridveranstaltung führte Moderatorin Shary Reeves, unter anderem bekannt aus der WDR-Sendung „Wissen macht Ah“.

„Ich finde es gut, dass die BGZ informiert und Veranstaltungen wie das Forum Zwischenlagerung anbietet. Dies kann aber nur ein erster Schritt sein“, sagte Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ im Anschluss der Veranstaltung.  „Jetzt ist es wichtig, dass sich die politisch Verantwortlichen in den öffentlichen Dialogprozess einbringen.“

Der Livestream des Forums Zwischenlagerung ist unter https://livestream.bgz.de/ abrufbar. Fragen zum Thema verlängerte Zwischenlagerung können Interessierte jederzeit unter https://forum-zwischenlagerung.bgz.de/ einreichen.

Hintergrund:

Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher aufzubewahren. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor, in dessen Rahmen die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.
Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden:
https://bgz.de/mediathek/#publikationen

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/09/033_BGZ-Forum-scaled.jpg 1710 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-13 13:58:502025-11-18 09:59:10Forum Zwischenlagerung: Reger Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

Jetzt anmelden: BGZ lädt ein zum „Forum Zwischenlagerung“

2. September 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ setzt ihre Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ am 12. September 2022 in Essen fort. Bei der Veranstaltung diskutieren Expert*innen auf dem Podium und beantworten Fragen interessierter Bürger*innen.

Mit dem öffentlichen Forum bietet die BGZ einen regelmäßigen Austausch zwischen Expert*innen und interessierter Öffentlichkeit. Die Veranstaltung findet am Montag, 12. September 2022, von 16 bis 18 Uhr in der Zeche Zollverein statt und widmet sich thematisch diesmal der erforderlichen Verlängerung der Aufbewahrungsgenehmigungen für hochradioaktive Abfälle in den Zwischenlagern. Darüber diskutieren Michael Müller, Fachgebietsleiter für Rechtsfragen in der Abteilung Genehmigungsverfahren beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Angela Wolff, Referentin für Atom- und Energiepolitik beim BUND, und Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“. Die BGZ wird von Stefan Weber, Abteilungsleiter Genehmigungen Sicherheit, und Dr. Jörn Becker, Abteilungsleiter für Zentrale Fachfragen, auf dem Podium vertreten. Durch die Veranstaltung führt Moderatorin Shary Reeves, unter anderem bekannt aus der Kinder- und Jugendsendung „Wissen macht Ah!“ im WDR.

Nach Eingangsstatements der Expert*innen gibt es einen moderierten Dialog auf Grundlage der im Vorfeld eingereichten und live eingehenden Fragen. Denn virtuelle Teilnehmer*innen können den Livestream nicht nur online mitverfolgen, sondern sich auch aktiv einbringen und Fragen stellen.

Wer am „Forum Zwischenlagerung“ vor Ort in Essen teilnehmen möchte, kann sich unter www.forum-zwischenlagerung.bgz.de anmelden. Fragen zum Themenschwerpunkt „Verlängerte Zwischenlagerung“ können Interessierte schon jetzt per Mail zusenden (info@bgz.de). Die Fragen werden ab dem 12. September im Onlineforum beantwortet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-09-02 10:01:262025-04-24 19:16:49Jetzt anmelden: BGZ lädt ein zum „Forum Zwischenlagerung“
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